Ist die Abschaffung von Bargeld ein massiver Eingriff in die Privatsphäre des Menschen?

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7 Antworten

Das würde direkt in den "Orwellschen Überwachungsstaat" aus Orwells dystopischer Utopie "1984" führen. Wenn man nur noch per Karte zahlen kann weiss man genau was ich verdiene und was ich einkaufe, wo ich wohne, an welche Partei oder Organisationen ich Beiträge zahle, in welche "Locations" ich gehe usw. Unpersonen (Systemkritikern) könnte man das digitale Konto per Mausklick entleeren und sie somit existenzunfähig machen. Noch Fragen? L.G.

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Ich nehme an, Du sprichst von einer Bargeldabschaffung?

In dem Fall wäre das in der Tat ein massiver Eingriff in die Eigentums- und damit Freiheitsrechte der betroffenen Bürger. Faktisch käme das einer Enteignung gleich. Profitieren würden vor allem die Banken, weil niemand mehr Geld abheben könnte und sie bei jeder Transaktion mitverdienen, sie wären damit unentbehrlich. Außerdem könnten Guthaben "endlich" mit Negativzinsen belegt werden ohne Gefahr zu laufen, einen Bankrun auszulösen.

Von den Möglichkeiten die sich für Regierungen auftun ihre Bürger zu überwachen und zu disziplinieren fange ich erst gar nicht an. Wenn das passiert, sind wir nicht bei Orwells 1984 angelangt, sondern bei der 2.0. Version von 1984. 

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Da man uns heute schon zwingt unser Geld einer Bank zu geben würde sich nicht viel mehr ändern als die Zahlungsmethode an sich.
Auch wenn die Gefahr sich in solche Zahlungswege einzuhacken wohl größer ist als überfallen zu werden.

Ob man mit Karte oder Handy bezahlt man hat absolut keine eigene Kontrolle über was da vor sich geht und kann in diesem Fall Raub wunderbar anonymisieren.
Bei einem Überfall kannst du den Täter direkt stellen, aber jmd der deine Zahlungen umleitet kann sonst wo sein und nicht viele haben überhaupt die Fähigkeit mit so einer Sache selber umzugehen.

Je mehr wir technologisieren desto abhänginger wird der Durchschnittsbürger von Spezialisten und dem ganzen System.

Ich bin für Back to the Roots und langsam Technologie abbauen als immer abhängiger werden.

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Ja, das ist ein beachtlicher Eingriff in die Privatssphäre der Menschen. Vorgesehen ist dieses Ansinnen durch den Staat nur, um so den Banken erneut unter die Arme zu greifen. Denen steht so nämlich noch mehr Geld zur Verfügung, womit sie zusätzlich arbeiten können, also Profite maximieren.

Auch der Staat weiss dann sehr genau, wie qwir unser Geld verwenden, andere Firmen dann auch mehr als bis jetzt.


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Das Bargeld soll ja nicht abgeschafft werden. Es sollen künftig nur Beträge über 5000 € über eine Bank abgewickelt werden. Demnach schadet das geplante Gesetz nur Schwarzarbeitern, Drogenhändlern und Kriminellen.


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Kommentar von flopogge
04.03.2016, 11:51

ja das wird auch nicht von einem tag auf den anderen passieren. die 5000 euro grenze ist ja nur ein anfangsstadium

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Jedem das seine. Ich bin kein Freund von Bargeld, andere hingegen kein Freund von ec-,Kreditkarte.

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der deutsche staat ist eh kontrollsüchtig. also was solls...?

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