Barfuß kälte und hitze?

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5 Antworten

Die Temperatur, bis zu der man problemlos barfuß gehen kann, ist sicher ein sehr persönlicher Wert. Ich komme nach fürf Jahren Barfüßigkeit im Winter bis auf -5 Grad Celsius bei unbegrenzter Reichweite, bei noch niedrigerer Temperatur wird die überwindbare Strecke immer kürzer. Unter dem Gefrierpunkt muß ich mich auch permanent bewegen und kann nicht lange stehen bleiben.

Im ersten Winter ging es nur bis +5 Grad herunter, der Körper stellt sich nur langsam um, die Durchblutung und damit die "Fernheizung" wird immer besser. Frauen sind hier vermutlich im Nachteil, wegen des geringeren Muskulaturanteils ist die Wärmeerzeugung auch schwächer.

In der Zivilisation kommt noch ein Problem hinzu: wenn die verstrahlten Nachbarn mal wieder ohne Sinn und Verstand mit Streusalz um sich geworfen haben, geht barfuß gar nichts mehr. Dann brauche ich Sandalen.

Und noch eine Erfahrung: auf Eis ist barfuß das Sturzrisiko geringen, weil man ein Rutschen bereits im Ansatz taktil spürt und Gegenmaßnahmen (Gewichtsverlagerung usw.) treffen kann.

Ich persönlich gehe seit ca. 2 Jahren verstärkt barfuß, um genau zu sein, so oft es möglich ist... Hab das über die Jahre intensiviert, denn ich hab etwas gebraucht, um mich an die ständigen Blicke und Bemerkungen der anderen Leute zu gewöhnen... Ist mir aber egal inzwischen... Noch vor zwei Jahren hätt ich nicht geglaubt, dass man auch bei Schnee längere Zeit draußen sein kann, und ich konnte es auch selber nicht... Inzwischen kann ich aber selbst bei Temperaturen über -10°C im Prinzip unbegrenzt lange draußen sein, darunter wirds langsam unangenehm. War z.B. diesen Winter mal ca. 40 Minuten unterwegs bei -18°C im (fest gefrorenen) Schnee auf ungebahnten Feldwegen... Ist alles nur eine Sache der Gewöhnung. Genauso wie das oft diskutierte Glasscherben-Problem, dass es einfach irgrndwann nicht mehr gibt, weil Glasscherben nicht scharfkantig genug sind, um eine trainierte Hornhaut zu verletzen..

Grundsätzlich kann ich's jedem nur empfehlen, es selber mal auszuprobieren... Schon in wenigen Wochen mit viel barfußlaufen ist ein deutlicher Unterschied zu bemerken!

LG Barfussfreak

Ja, man kann sich daran gewöhnen.

Das Beispiel Afrika wurde ja schon genannt und ich kenne auch Leute, die bei Eis und Schnee bzw. bei Temperaturen um die 0° lange barfuß gehen können.

Ich gehe auch viel barfuß, aber erst so ab 10°; im Schnee nur für einige Minuten, mangels Übung.

Schließlich gibt es (auch hier bei uns in Deutschland) Leute, die seit vielen Jahren keine Schuhe mehr getragen haben. Eine davon wäre z.B. Luzia Falkenberg.

ich denke, das ist ne frage der hornhaut und des geistigen zustands

hornhaut ist "abfall" - es nennt sich lederhaut - und... ist man automatisch bekloppt, wenn man etwas gesundes tut ? - nur weil sich andere nicht trauen...

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ja, in afrika laufen leute barfuss auf glühendem sand, also geht das alles, mit entsprechender hornhaut ;-)

Also geht wenn man längere strecken wüste oder halt heißer untergrund und auch kalter untergrund lange strecken geht aber das mit übung

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