Barfen. Gemüse kochen?!

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8 Antworten

Du solltest ein mal im Monat oder alle zwei Monate beim Gemüsegrosshandel, Gemüse nach Saison kaufen (auch Rüben, Renken oder Dorschen genannt, Sellerie, Kohlrabi, Petersilie, Karotten z.B. Bruchmöhren für Pferde etc. - Keine Erbsen, Kohl, Zwiebeln)

Das wird in der Küchenmaschine zerkleinert, eingetütet und Portionsweise eingefroren, ohne Auftauen oder mit - kurz in wenig Wasser mit etwas Butter angedünstet, püriert = fertig. Hält sich im Kühlschrank zwei Tage.

Tja, die Küchenmaschine fehlt halt noch. Aber ich finde bestimmt was, danke!

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@Seshikas

Raspeln, also etwas grober zerkleinern - andünsten - mit Zauberstab pürieren = kann nicht aussortiert werden.

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roh, püriert.

n der Tüte sind Blumenkohl, Brokkolie und Möhren drin (hätte ich die Sachen frisch, würde ich die ersten beiden kochen, Möhe bloß pürieren, aber wenn das so richtig ist: ich will das jetzt ungerne auseinanderfriemeln und trennen..)

Genauso ists richtig. Dünste den Kram. Und morgen nen sack möhren gekauft und gut ist (als Grundversoirgung haben wir immer Möhren im Haus)

gaaaanz leich angedünstet in Butter, dann püriert, so werden Vitamine die fettlöslich sind aufgeschlüsselt auch für Hund

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Ohne auf die verschiedenen und teilweise falschen Aussagen weiter einzugehen, möchte ich nur folgendes anmerken: Beim barfen sind Gemüse und/oder Früchte unerlässlich. Es gilt noch immer die Formel, dass ca. 70% der Futtermenge Fleisch und Innereien (wertvolle Innereien) enthalten sollten.

Der wichtige Punkt ist, dass Hunde, im Gegensatz zu Menschen (da fängt die Verwertung im Magen an), erst im Darm mit den Gemüsen und Früchten was anfangen können. D.h. das rohe Gemüse und Früchte aufgeschlossen sein müssen, um verwertbar zu sein. Eine rohe Karotte gefüttert, macht vielen Hunden Spaß, aber ernährungsmäßig macht sie keinen Sinn. Die im Blättermagen und Pansen eines Rindes enthaltenen Gräser und Inhalte sind bereits aufgeschlossen, also vorverdaut, und sind deshalb für Hunde so wertvoll.

TK-Gemüse ist nach der Ernte schockgefroren und enthält somit praktisch alle und somit oft mehr Vitamine und Spurenenlemente als frisches Gemüse, aber es ist somit praktisch roh eingefroren und muss entsprechend aufbereitet werden, um verwertbar zu sein. Gekochte Kartoffeln sind übrigens ein sehr gutes Mittel um die Futtermenge zu strecken und sind sehr gut verwertbar

Beim Gemüseanteil beim Barfen geht es weniger um die Vitamine als um die Mineralien. Und die werden beim Kochen nicht zerstört. Kohl sollte eh gekocht werden , sonst gibt es Blähungen.Kochs einfach, dann mantschen und verfüttern.

Kohl also gekocht, ich sag ja, da war was! Danke ;)

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Grundsätzlich würde ich Kohlsorten nur in kleinen Mengen geben. Ansonsten haben wir alles zum Futter gegeben, was bei uns auch ins Essen oder in Salate kam. Unsere Große war verrückt nach Paprika, Apfel, Banane, Ananas und Mandarinen / Apfelsinen. Jedenfalls landete bei uns kaum etwas im Müll bis auf Stiele und Kerne von was auch immer.

Möhren hatten wir auch fast immer im Haus. Solltest du Süßkartoffeln oder normale Kartoffeln zufügen, dann nach Möglichkeit nicht roh. Roh sind sie auch für Menschen kaum bekömmlich.

Als Vegetarier kannst du ja dann in Zukunft fast dein Essen mit dem Hund teilen. Das ist praktisch, es gammelt nix im Kühlschrank vor sich hin.

Wir haben übrigens nix püriert. Gemüse und Obst wurde untergemischt und fertig.

Ach, an Paprika hab ich irgendwie gar nicht mehr gedacht beim Einkaufen!! >.< Ja genau, von Kartoffeln wusste ich, dass man sie nicht roh geben soll - deshalb war ich verunsichert bei den Kohlsorten. Ja - war ein Fehler genau diese Gemüsemischung zu nehmen :P

Wäre eine große Erleichterung, müsste ich das Zeug tatsächlich nicht pürieren - muss das nämlich mit Hand machen! War da nicht irgendwas von wegen Zellulose oder so, mit denen die hündische Verdauung nicht fertig wird? O.o

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@xxguit94

Sei bitte sehr vorsichtig mit Nachtschattengewächsen. Da immer alles grüne wegschneiden und nur überreif kurz vor Gammel (wir lassen es gant weg, genauso wie Kartoffeln)

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@xxguit94

Ach weißt du, manche sehen das päpstlicher als der Papst. Meine Große war geradezu närrisch nach Paprika in jeder Form und Farbe. Wir haben für uns und Hund geschnibbelt, bis es relativ kleine Stücke waren. Und wenn eine Paprika nicht mehr wirklich Biss hatte, dann kam sie halt mit zum Futter.

Kartoffeln gab es unters Futter, wenn wir Reste hatten. Ab und an gab es noch ein Ei aufs Futter. Erst roh, später dann doch gekocht, nachdem nicht mal wir uns trauten, weich gekochte Eier zu essen.

Ich schreibe es nochmal: Wir wussten damals gar nicht, dass es für diese Fütterung einen bestimmten Begriff gab, nämlich Barfen. Irgend jemand aus unserem Gassirudel hatte davon gesprochen und wir haben es damals versucht. So grenzwertig uns das alles zu Anfang vorkam, unsere Hunde haben es sehr gut vertragen und vom Fell bis zu den Knochen und Gelenken waren sie topfit bis ins hohe Alter. Unsere Große hatte jedenfalls alle ihre Geschwister um Jahre überlebt.

Sie hat täglich ca. 1,5 kg Futter verputzt und darin war meist ein Gemüse-/Obstanteil von ca. 400 bis 500 g............ geschätzt aus der Erinnerung. Püriert war da nix und sie hat ihre Zeit gebraucht, um den Napf leer zu bekommen. Dagegen hatte sie das Dosenfutter vor der Barfzeit regelrecht verschlungen und regelmäßig uns auch wieder vor die Füße geko***. DAS war einer der Gründe dafür, dass wir eine Alternative gesucht hatten.

Unsere Hunde waren immer gut in Form, nie Übergewicht und sie hatten einen guten Muskelaufbau. Selbst die Fellwechsel machten kaum Probleme und wenn doch, dann war uns der Dorschlebertran ausgegangen. 14 Tage ohne diesen Lebertran machten sich meist sofort bemerkbar bei Haut und Fell.

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Also meine Hunde würden grössere Gemüsestücke welche roh sind, oder ganze Tomaten, Pflaumen = aussortieren....

Im dümmsten Fall angucken und mit dem Blick spinnst du sagen und das gesamte Futter stehen lassen :)

Aber das betrifft einfach meine asiatische Hunderasse, sie sind so von Geburt an, dafür fressen die auch bequem im Liegen, obwohl die niemals im dekadenten Rom waren....

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@YarlungTsangpo

Bei größeren Rohgemüsestücken wäre ich mir da auch nicht so sicher gewesen, dass die Hunde es fressen aber ich habe ja 'geschcnibbelt'. Wenn ich alles untergemischt hatte, dann hätte kein Hund der Welt das noch aussortieren können. Aber püriert habe ich wirklich nix.

Unsere Große war da auch wirklich keine Diva, sie fraß 'hündisch' und nach 1,5 kg Futter blitzte und blinkte der Napf, sie brauchte mehr Zeit zum Auslecken als zum Fressen an sich. Auch uns traf danach oft ein komischer Hundeblick, so nach dem Motto: 'Ja, und jetzt? Alles weg!'

Unsere sah aus wie ein reinrassiger flat coated Retriever aber sie war das Ergebnis einer kurzen Affäre zwischen Irish Setter Hündin und Mister Unbekannt, der nur noch von hinten gesehen wurde und ein Berner Sennenhund hätte sein können, evtl. Alle Welpen damals waren pechschwarz und hatten irgendwo ein einziges weißes Abzeichen............ nur mal so als Erklärung, damit man sich unter meinem ehemaligen Traumhund etwas vorstellen kann. Ich schreibe ja immer noch am meisten von ihr..

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einmalig gemuese aus der truhe tut es auch -wuerde ich kurz mit heissem wasser auftauen..

anosnten fuettere ich untershciedlich; aepfel /birne/ banane/kraeuter roh ; )

karotten, brokollie, zuccinie oft kurz angeduenstet..sie bekommen noch einiges andere gemuese aus der menschenkuecher -vor dem weurzen...

wildsalate etc da jage ich eine handvoll durch den haecksler und "paniere" einige fleischstueckemit

Gemüse muss ehrlich gesagt nicht sein... fütter Blätteremagen und ungewaschenen Pansen und gut ist.

Wenn es schon Gemüse sein soll, kauf es frisch, dünste es kurz an und pürier das Zeugs, fertig.

Von Kohl usw würd ich Abstand nehmen... im Internetr schwirren paar nette Listen rum was du an Gemüse füttern darfs und was nicht. Die Broschüre von Swanie im Haus?

Ja, eigentlich will ich frisch füttern, das war jetzt weil ich nichts frisches und kein Geld mehr im Haus hatte :-D Die Broschüre ist gestern bestellt, ich warte schon drauf ;)

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@xxguit94

roadsrunner: Woher sollen dann die Vitamine und dergleichen kommen ? schon mal gehört das diverse gebarfte Hunde an überversorgung mit Proteinen gestorben sind ? Oder supplemetierst du lieber um das fehlende auszugleichen ? Das hätte dann Birt biologisch artgerecht ehrr weniger zu tun.

warum nicht einfach an der Natur orientieren: Wölfe ernären sich von bis zu 90% Beeren und Co (im exttemfall).

xxguit: TK-Gemüse ist in den meisten fällen besser als "frishes" - weil frisches meist ein paar tage alt ist und tk innerhalb von wenigen stunden nach der Ernte eingefrohren wird

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@Seshikas

bei dir tut sich eine große Wissenslücke auf wenn es um die Ernährung des Hundes geht!

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@Seehase

Meinst du mich ?

ICH weiß das Hund/Wolf auch Früchte/Gemüse in der Ernährung brauchen. Da sonst Mangel-/Überversorgung droht, woran bereits einige Hunde gestorben sind (die Fraktion mit nur Fleisch). Ausser Herrn Meech gibt es keine Quelle die behauptet Wolf würde sowas nicht fressen und sogar den Magen ausleren vorm Fressen.

Also gibt es 3 Möglichkeiten:

Entweder 'Fleisch, Knochen, Gemüse, Obst - was wohl der realen Natur am nächsten kommt

oder Fleisch, Knochen und Pülverchen

oder nur Fleisch (das Ende ist hier vorprogrammiert) oder auch das andere Extrem vegetarisch

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@Seshikas

@ Seshikas... ich hab extra ungewaschenen Pansen geschrieben... darin ist alles enthalten was Hund braucht (Inhalt von Weidetieren)... ab und an noch noch bischen Blättermagen und gut ist... ich fütter das seit einem guten Jahr, bis jetzt gibt es keine Anzeichen für Mangelerscheinungen oder sonstiges...

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@roadrunn3r

@ Seshikas, du scheiterst mit dem Versuch deiner Fachsimpelei. Es wäre besser du würdest Seminare zum Thema Hund/ Wolf besuchen.

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@roadrunn3r

Also, das soll jetzt nicht als Kritik verstanden werden - aber in den Vormägen der Rinder befindet sich in den allermeisten Fällen kein Gras und Blätter wie es natürlich wäre und bei Reh & Co, die Wolf frisst auch ist = sondern industriell hergestelltes Kraftmastfutter.

Was die Kraftfutterindustrie so einmischt ins Viehfutter ist ....hinlänglich durch allerlei Skandale bekannt. Bei mir gibt es grünen Pansen nur vom Weiderind welches ich selbst lebenslang beim Fressen beobachten konnte.

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@YarlungTsangpo

YarlungTsangpo, man muss schon aufpassen wo man sein Fleisch herbekommt. Wenn ich den Blättermagen portioniere seh ich ja was drin ist und sieht aus wie verdautes Heu/Gras. Im Winter hab ich mal Mais drin gefunden, aber sonst nicht.

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roadrunn3r, ich kann dir nur Recht geben. Wenn man frischen Blättermagen und ungewaschenen Pansen füttert, braucht man eigentlich kein Gemüse/Obst. Ab und an füttern wir es schon, aber nur als Abwechslung. Im Gegensatz zu einigen Kommentaren, leben unsere Hunde noch, haben keine Mangelerscheinungen und alle Werte sind super.

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BARF bedeutet Rohfütterung und nicht kochen. Gemüse auftauen und pürieren, fertig...

auch sowas wie Blumenkohl?? Iiih, na gut...

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@xxguit94

Ich fütter keinen Kohl, aber sehr gerne mal Spinat. Den hab ich immer da. Ansonsten nur frisches Gemüse und Obst.

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@Jenni1968

Naja, frisch ist ja auch besser :-/ war jetzt mehr oder weniger ne Notfalllösung mit wenig Geld inner Tasche. Spinat hab ich auch :)

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@xxguit94

Wobei sich bei unseren Mädels der Japp auf Spinat in Grenzen hält (schlechter geht nur nopch grüner salat) - etwas Kokosraspel drüber und alles ist gut :-)

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@xxguit94

du benötigst kein Gemüse! Fütter ausreichend Blättermagen und gut ist es!!

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@Seehase

Naja, ist ja jetzt die Frage ob man Zusätze noch geben will oder nicht, oder? O.o Hach Leute verunsichert mich jetzt nicht wieder! .....also ich habs jetzt so verstanden: Entweder nur Fleisch + Zusatzpülverchen, ooooder Fleisch + Gemüse/Obst OHNE Zusatzpülverchen.

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@Seehase

Oh Gott, ausschließlich Blättermagen? Wir hatten immer die bunte Mischung vom Schlachttag inkl. Lunge, Herz, Kopffleisch, Pansen und eben auch Blättermagen.

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