Barf oder Trockenfutter für meinen Welpen?

9 Antworten

Ich finde es immer schlimm wenn man Rohfütterung als zeitaufwendig bezeichnet.

Für sich selbst bereitet man doch auch Nahrung zu, warum ist jede Minute die man für die Nahrung des Haustieres aufwendet viel?

Ein mal im Monat gehe ich groß einkaufen - und kaufe verschiedene Sorten Fleisch, Innereien, Knochen und Fisch beim nächsten Realmarkt.

Zu Hause angekommen zerkleinere ich das großzügig, verpacke das ganze in 500 g Gefrierdosen und gefrier das ein.

Dann hole ich jeden Morgen 1 Dose aus der Tiefkühle und taue das auf - abends gibt es dann die Futterportion.

So viel mehr ist es, außer am Einkaufstag, nicht.

Mein Welpe ist mit 8 Wochen zu uns gekommen und hat das Futter vom Züchter gerade mal noch 2 Tage gefressen, dann war sie auf Rohfutter. Allerdings war sie auch vom Züchter etliches an Rohfutter gewohnt, so das da keine wirkliche Umstellung war.

Ein Welpe sollte genau so ernährt werden wie es in der Natur richtig wäre und das ist nun mal alles was Beute ist, und das natürlich von Anfang an.

Warum sollte man erst mal Trockenfutter oder Industriefutter füttern um irgendwann mal später umstellen zu müssen?

Ein Welpe braucht auch von dem Rohfutter das genau gleiche wie ein erwachsener Hund nur braucht er etliches mehr davon.

Warum willst du dein Tier erst mit artfremdem Futter füttern?

Kauf dir gute Tierernährungsbücher und lerne was so alles in das Tier gehört und was nicht.

Mein Welpe ist nicht an Barf gewöhnt...wann wäre es der richtige Zeitpunkt ihn umzugewöhnen?

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@David62002

Innerhalb der nächsten 3 bis 4 Tage und er ist es gewohnt - umstellen auf Barf ist keine Kunst, sondern man muß es einfach nur tun.

Wenn du etwas Jogurt zu gibst, dann hast du schon gar keine Umstellungsprobleme mehr.

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Barfen ist zur gesunden Ernährung eines Hundes nicht nötig, erschwert aber die Hygiene und auch die ausgewogene Ernährung. Reines Barfen ist nicht ernährungsphysiologisch begründbar, es handelt sich um eine Mode. Belege für die Überlegenheit gibt es nicht. Trockenfutter macht keine Hautkrankheiten. Dies sind nahezu Verschwörungstheorien,

Reine Trockenfutterernährung stell ich mir ein bisschen traurig vor- aber für Abwechslung kann man ja in Form von gelegentlichem selbstgekochtem Hundefutter oä sorgen.

Wenn du doch keine Ahnung hast, warum schreibst du dann?

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@LukaUndShiba

Würdest du bitte dich genauer äußern was an meiner Antwort falsch ist statt rumzustänkern.

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@Grobbeldopp

an deiner antwort ist ALLES falsch und lachhaf-t barfen ist unhyginresich und nicht wertvoll für den hund, weil nicht ausgewogen ---

aber zum trockenfutter kann man ja mal ab und an sebstgekochtes hundefutter füttern -- na in gekochtem ist ja wohl garnichts mehr drin weil eben gekocht -- solltest auch du wissen

barf ist nichts neumodernes sondern das wiederaufleben einer artgerechten fütterungsart , wie hunde eben früher gefüttert wurden ,als es noch kein hundefutter zu kaufen gab .. sie bekamen schlachtabfälle ,und die reste vom mittagstisch der menschen -- und wenn du jetzt argumentierst , dass sie nicht alt wurden , dann lag das wohl eher dadran,dass man s ich früher auch weniger gedanken ums tier machte und nicht andauernd zum tierarzt ging .

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@eggenberg1

Lachhaft, soso.

barfen ist unhyginresich und nicht wertvoll für den hund, weil nicht ausgewogen ---

Hab ich nicht geschrieben.

na in gekochtem ist ja wohl garnichts mehr drin weil eben gekocht -- solltest auch du wissen

"Nichts mehr drin"?. Deshalb kochen Menschen ihr Essen auch, weil dann "nichts mehr drin ist"?. Manche Nährstoffe werden durch Kochen ein wenig reduziert, anderes wird aus Gekochtem besser aufgenommen. Von nichts drin kann nicht die Rede sein und das ist sowieso egal, weil ich ALLES was ein Hund braucht dem Essen auch NACHHER hinzufügen kann mit Nahrungsergänzungsmitteln.

barf ist nichts neumodernes sondern das wiederaufleben einer artgerechten fütterungsart , wie hunde eben früher gefüttert wurden ,als es noch kein hundefutter zu kaufen gab ..

Kann man so nicht sagen. Hunde wurden früher auch mit Resten und Abfällen gefüttert. Rohes Fleisch dürfte dabei häufig eine Nebenrolle gespielt haben.

und die reste vom mittagstisch der menschen

Also zB ein Stück Brot oder etwas Eintopf, oder Nudeln, Reis... was eben so die Hauptnahrungsmittel der Menschen sind, ja genau. Hat nichts mit Barfen zu tun.

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Ich geb nochmal ne 2. Antwort, speziell zum Barfen. Mir ist es egal, ob jemand barft oder sonstwas füttert, solange die Hunde dabei gesund sind und eine angemessene körperliche Leistungsfähigkeit zeigen, ist da alles ok. für mich.

Ich mach aus Hundeernähung so wenig eine Wissenschaft, wie aus meiner eigenen.Ich denke ja auch nicht dauernd über die Zusammensetzung meiner Ernärhung nach, oder wieg gar Anteile ab, wie manche Barfer das glauben tun zu müssen. Aber edem das seine, den Hunden wird nicht schaden.

Hier gibts einiges an Basiswissen übers Barfen - auch der enthaltene PDF-Link zu Grundlagen der Rohfütterung ist sehr interessant. http://www.sammys-futterschuessel.de/fragen-antworten.html

Persönlich füttere ich seit über 40 Jahren roh, u.a., weil mein 1. Hund schon vom Vorbestizer gebarft worden war un wir denselben Metzger hatten ;). Ich füttere fast alles vom tier, meine Hunde sind damit immer gut klargekommen, mehr kann ich dazu ncht sagen.

Heute weiß ich, dass sich Zusammensetzung von vielel fertigfutter seit damals wesentlich verbessert hat, das auf Zucker und zu viele Kohlenhyrate verzichtet wird, sich kann man einen Hund auch damit gesund ernähren, wenn man den wirklichen Dreck weglßt und mal auf Kleingedruckte schaut.

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