BARF als Lösung für übergewichtigen, herz- und rückenkranken Seniordackel?

5 Antworten

ich würde der alten dame keine nahrungsumstellung mehr zumuten, sondern beim angestammten futter bleiben, aber vielleicht etwas weniger geben und für genügend bewegung sorgen. alte hunde sind wie alte menschen, die mögen ihren alten trott und haben meist gar keine freude an veränderungen und schon gar nicht, was das essen angeht. lass sie ihr leben bei deinen eltern leben, auch wenn sie, wie du meinst unbedarft sind. es sind ihre menschen, denen sie vertraut und die sie lieben so wie sie ist. für sie ist es ein schönes leben, sie ist bestimmt dankbar dafür.

Ich Barfe seit 2 Jahren sehr erfolgreich. Die Hunde haben normalgewicht, das Fell ist glänzender und schuppenfrei geworden, genrell wirken die Hunde gesünder. Und ganz ehrlich? Hunde sind rattig scharf auf Rohes Fleisch. Der Hund wird also nicht unglücklich sein. Klar, irgendne geruchlose pampe mag den Hund ned freuen, aber fleisch is doch super. Und was dagegen spricht? Der Hund ist kein mensch, in dem Zeug was die ihm geben ist alles was ihm schadet. Mach deinen Eltern das klar. Wenn sie so weitermachen werden sie den hund nicht nur umbringen sondern tun ihm nicht gut. Ein Bandscheibenvorfall ist doch was unglaublich schmerzhaftes, ein Hund leidet da nicht viel weniger.

Danke für deine Antwort. MICH brauchst du von einer gründlichen Futterumstellung nicht überzeugen, ich weiß, dass es kurz vor knapp ist und habe auch die Augen meines Hundes gesehen, als es das "Rohzeug" gab;)

Ja, der Bandscheibenvorfall ist allen Beteiligten eindrucksvoll in Erinnerung geblieben, zum Glück ist sie seit der OP komplett schmerzfrei, ist aber natürlich steifer und häufig (trotz Massagen usw) sehr verspannt.

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@Marienkaeferine

Jo deshalb sag ich ja, da hilft nur Schocktherapie. Vor die Wahl stellen: Hund trotzdem verwöhnen aber mit gutem Zeug, oder in den schmerzlichen Tod schicken. Ausserdem der Hund stammt vom Wolf ab, und der fängt sich seine Beute und frisst sie roh. Hätte noch keinen Wolf/Wildhund gesehen der sich im Supermarkt leberwurst holt.

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@Dr4ch3

Wolf im Supermarkt beim Leberwurstkauf wäre doch mal was neues;)

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ich barfe auch seit einigen jahren -meine hunde sind fit undgesund, haben glaenzendes fell -keiner glaubt, dass meine alte graunase schon 12 jahre alt ist!

eine futterumstelleung macht sehr viel sinn. deine eltern sollten bitte auch nix dazwischen fuettern ausser gesunden leckerlies( auf haehnchen streifen im backofen gedarrt sind meine scharf)...

als fleisch sollte mageres fleisch von rind, huhn und gefluegelbevorzugt werden...das knaochenknappern -bitte immer frisch starkt zaehne und zahnfelisch. falls deine eltern das fleisch zubereiten zu aufwenidg ist( wie gesagt es gibt abgepackte ware) dann auf jeden fall umstellen auf eine getreidefreie dosenkost. bitte denke auch daran -die futter menge muss verringert werden, weil das barfen ja viel komprimierter das enthaelt, was hund brauch...

ausser der ernaehrung ist aber immer bewegung wichtig.... also 2-3 gassirunden mit dem dackelchen waeren notwendig, damit er noch laenger lebt! zur bespassung koennten sie auch fleischstueckchen draussen verstecken und suchen lassen(muessen auch von der futtermenge abgezogen werden).. auch drinnen kann man hunde bespassen(huetchen spiell etc)...

rede deinen eltern bitte gut zu -sie wollen doch auch noch lange zeit mit eurem famiientier verbringen!

Das klingt ja prima:) Danke für die vielen Ideen. Ja, sie wollen dem Tier nichts böses, meinen es aber einfach zu gut beim Futter.

Die Hähnchenstreifen im Backofen sind eine klasse Idee. Halten die sich auch ein paar Tage? Hatte mich schonmal Richtung Dörrfleisch als Keksersatz schlau gemacht.

Ich hatte als Fleisch bisher auch verschiedene magere Fleischsorten ins Auge gefasst, aber auch über Pferd zur Abwechselung nachgedacht, da viele Leute meinen, dass es bei der Umstellung gut sei (oder speziell für allergische Hunde, was sie ja nun nicht ist). Macht es Sinn, Pferd im Alltag regelmäßig immer mal wieder zu füttern, oder sollte man das für "Notfälle" lassen?

Bei meinen Suchergebnissen nach Dosen als Alternativen bin ich noch nicht so ganz glücklich, muss mich aber nochmal genau umschauen.

Da meine Mum eine sehr große und größtenteils leere Gefriertruhe hat, denke ich darüber nach das Fleisch für sie selbst zusmmen zu stellen und in passender Zusammenstellung und Menge wieder einzufrieren, damit sie tatsächlich nur auftauen braucht. Fachliche Unterstüzung bei dem "blutigen Teil" gäbe es vom Schwiegervater in spe, der -weil Jäger und gelernter Metzger- eine großartige Ausrüstung für Fleischverarbeitung hat. Das wäre also so kein Problem, da man ja auch auf Vorrat arbeiten kann. Auch mein TA hat sich angeboten meinen Futterplan "von Fachleuten" überprüfen zu lassen, bevor es los geht, um so grobe Schnitzer (Unausgewogenheit, falsche Mengen usw) zu vermeiden.

Bei den Knochen habe ich immer noch Skrupel und irgendwie Sorge, dass dabei was schief geht, weil ich halt auch noch nicht weiß, wie sie mit denen umgeht.

Das mit der Bewegung klappt recht gut. 2 Mal am Tag ist sie mindestens unterwegs und kommt dabei in Wallung. Sie ist trotz ihres Gewichts erstaunlich agil und schon fast leichfüßig. Ansonsten liebt sie es im Garten zu liegen und zu beobachten, oder umher zu stromern. In letzter Zeit merkt man ihr halt an, dass sie Einschränkungen hat. Wenn man sie dann aber sanft und moderat bewegt, wird es nach kurzer Eingewöhnungszeit wieder besser und man merkt wieder, dass ihr die Bewegung gut tut.

Das Becherspiel findet sie irgenwie total blöd, was sie aber klasse findet ist Fährtenarbeit. Dafür brennt sie und ist urplötzlich 10 Jahre jünger;)

Ich denke es wird jetzt alles langsam gut werden. Danke:)

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Barf und die Hygiene.....

Seit einiger Zeit überlege ich unser Hundchen auf "Rohkost" umzustellen. Unsere Katzen bekommen hochweriges Nassfutter, jedoch ist es finanziell einfach nicht machbar, einen 50kg Hund auch so zu ernähren (wäre dann bei ca. 180-200+ €(monatl. Je nach Hersteller...) Ein bisserl eingelesen habe ich mich ja. Leider ist es so, dass besonders "Hardcore" Barfanhänger die hygienischen Aspekte schnell herunterputzen à la "In Trockenfutter gibt es u.U. auch Salmonellen", "Einfach sauber arbeiten" und "Der Hund kommt damit klar".

Dass die Hunde damit klar kommen, ist mir bewusst und dass ich mir regelmäßig die Hände waschen sollte auch... es geht mir hier um Klein- und Kleinstkinder (Krabbelalter), für die bereits eine verhältnismäßig leichter Kontakt mit diesen mit rohem Fleisch verbundenen Bakterien u.U. lebensbedrohliche Folgen haben kann (auch das wird von Barfern - denen ohne Kinder - sehr oft verharmlost).

Ich bin mir sicher, alle Eltern werden meine Sorge verstehen und meine Frage nicht fehlinterpretieren: Ich versuche Barf keineswegs schlecht zu reden - aber habe in dem Zusammenhang halt massive Bedenken es umzusetzen.

Wie ist das nun, wenn man ein (oder mehrere) alles anlutschende Babys/Kinder im Haus hat und gleichzeitig einen Hund, der gebarf wird?

Die Zubereitung wäre bei uns problemlos. Habe einen kleinen Bereich in der Garage, wo ich alles zusammenstellen, einfrieren und auftauen könnte. Aber allein nach dem Auftauprozess ist Fleisch bekanntermaßen vermehrt belastet. Dazu kommt, dass unser Kerlchen einen "Bart" hat, also nie sauber aus dem Fressnapf auftaucht... Und dann sind Hund ja weiterhin ausscheider dieser Erreger, sie lecken sich und ihre Umgebung ab ... und meine Kinder fassen uU rein.

Bin ich zu kritisch und besorgt und schätze die Gefahr viel zu hoch ein? Oder sollten wir vllt einfach noch etwas warten - bis die Kinder aus dem "gefährlichen" Alter raus sind? Wäre es eine Alternative hochwertige Fleischdosen mit ansonsten allen anderen Barf Komponenten zu füttern? Habe mir das jetzt noch nicht ausgerchnet, aber vermutlich lande ich da preislich auch wieder bei 200€?

Freue mich auf Rat oder Erfahrungsberichte ;)

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