Barefootsattel Sitzgefühl im Galopp?

6 Antworten

Da ich persönlich von Baumlosen Sätteln jetzt nicht soviel halte (egal ob mit VPS System bei Barefoot oder ohne) aber ich doch sehr neugierig bin, habe ich mal so einen probiert. Es gab halt doch Leute die schwärmten und ich wollte es auch wissen ;) Dies war ebenfalls der Ledersattel mit VPS System von Barefoot.
Meine persönliche Erfahrung......

Ich versuchte den Sattel auf einer Stute die ich schon länger mit einem klassischen Dressur Sattel geritten habe.
Ich kannte die Stute und könnte somit gute Vergleiche ziehen wie sie mit einem Barefoot Sattel und einem klassischen Sattel geht.

Als ich aufgestiegen bin kam ich mir vor als würde ich auf meinem Kaltblut sitzen. (Stute war ein Arabermischling) Total breitbeinig also. Er trägt wahnsinnig auf.
Ich ritt sie sie in der Bahn wie immer, die Schenkel/Beinhilfen sind mir wesentlich schwieriger gefallen diese korrekt an das Pferd weiter zu geben. Die Gewichtsverlagerungen fielen ebenfalls schwer da dieser Sattel irgendwie sehr schwammig ist.
Bei allen Gangarten war das sitzen zwar möglich aber den richtigen Takt zu halten war für mich und das Pferd schwieriger. Das Pferd geht normal S Dressur aber die Übungen bzw Aufgaben dazu waren nicht möglich zu reiten dank den schwammigen unklaren Hilfen die an dem Pferd ankommen sind!!
Das Pferd lief von Anfang an anders also im negativen Sinne!!

Aber mit den sitzen bleiben gab es keine Probleme, auch wenn es sehr unangenehm für mich war und mir schwerer gefallen ist.

Ich muß dazu sagen, alle Teile waren Orginal Barefoot natürlich auch die Satteldecke wie es sein soll. Auch das Teil vorne wurde entsprechend für das Pferd gewechselt. Wir versuchten es auch mit dem Softteil. War genauso Sch... sag ich jetzt mal ganz frech ;)

Also mein Verdacht .... Da man sich allgemein schwerer tut mit diesem Sattel fällt es Dir auch schwerer zu sitzen. Im Galopp müssen Takt und Gleichgewicht passen ansonsten kommt das Pferd auch aus dem Gleichgewicht.
Ein Pferd findet sein Gleichgewicht am besten mit erhöhter Geschwindigkeit wieder. Deswegen würde es mich nicht wundern wenn das Pferd schneller wird oder einen Takt im Galopp hat bzw Schritte/Sprünge bei denen es fast nicht möglich ist zu sitzen. Warum.... weil es einfach das Gleichgewicht sucht. Sitzt dazu der Reiter noch dementsprechend wackelig drauf, fällt es dem Pferd noch schwerer das Gleichgewicht zu halten und dann kann nichts vernünftiges raus kommen!!!

Bei dem vorherigem Sattel ging es besser sagst Du, dann würde ich mir mal überlegen "was ist an diesem Sattel anders" selbst wenn es der selbe ist, nur ein anderes Material muß es nicht heißen das dieser genau so aufliegt wie der alte!!
Es muß in diesem Fall einen Unterschied geben!! Leder ist auch wesentlich weicher wie das andere Material! Kommen da die Hilfen evtl noch schwammiger als eh schon?!

Ich kann Dir nur raten mal mit einem klassischen Sattel zu reiten. Diesen versuchen und selbst schauen wie Du drauf sitzt ob Du Dir da leichter tust und Dein Pferd sich wohler fühlt und damit auch lockerer läuft. Dann wird es automatisch leichter zu sitzen wenn sich das Pferd wohl fühlt.

Auch wenn Du sagst Du möchtest "unbedingt" bei einem Baumlosen Sattel bleiben ... Warum?
Nicht jedes Pferd läuft unter den verschiedensten Sätteln gleich. Deswegen lässt ein guter Sattler mehrere Sättel zum probieren im Stall!

Also eine Antwort wie " die anderen Pferde laufen auch gut mit diesem Sattel" zählt nicht ;)

Ich denke der Unterschied war, dass ich mit dem ersten Sattel mein Pferd eingeritten habe. Wir sind lange nur Schritt und Trab gegangen. Dabei hat der Sattel sich gesetzt und als wir dann beim 1. Galopp ankamen, gab es keine Probleme. Schwammig war auch dieser Sattel anfangs, aber das hat sich gelegt nachdem der Sattel sich gesetzt hatte. Mit meinem jetzigen Sattel und dem Katastrophen-Sattel davor, bin ich gleich beim 1. Ritt galoppiert und dort liegen meine Probleme. Zu deiner Frage :

Ich mag Sättel mit Baum einfach nicht, weil sie so starr sind. In Seitwärtsbewegungen wie beispielsweise einem Zirkel, geht der Sattel null mit. Er bleibt gerade. Eine andere Kopfhaltung als beim Sattler genügt schon, dass der Sattel nicht mehr so sitzt wie er soll. Und ich finde einfach ein Pferd verändert sich eigentlich auch ständig... grad meiner, er ist jetzt 5 Jahre alt. Deswegen fand ich Barefoot halt so toll, weil der Rücken frei bleibt und der Sattel sich an Veränderungen anpasst.

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Es gibt auch die Option flexible Sattelbäume z.B. Lederbäume das ist so ein Mittelding zwischen beidem. Ein Sattelbaum dient ja auch einer Stütze. Deswegen soll der Reiter bei einem Baumlosen Sattel einen lockeren guten Sitz haben wo er dann nicht unbedingt auf eine Stütze wie einem festen Sattelbaum angewiesen ist. Ich weis nicht wie gut Dein Reiterliches können ist ob ich abraten würde oder nicht. Das Pferd sollte auch gut trainiert sein und versammelt mit aktiver Hinterhand laufen um einfach Rückenschonend zu laufen. Bei Pferden mit wenig bzw schwacher Muskulatur oder Rückenproblemen ist dieser Sattel eh nicht zu empfehlen. Da braucht ein Sattel einfach Stütze. Du erwähnst das auch mit dem Sattel setzen lassen. Kann es evtl sein das die Steigbügelaufhängung + der Druck des Reiters auf die Wirbelsäule drückt statt auf den Rückenmuskel? Also einen punktuellen Druck ausübt! Die klassischen Sättel sind starr, das stimmt aber ein gut passender Sattel schränkt da nicht großartig in der Bewegung ein. Er sollte nur öfters mal von einem Fachmann auf die Passform überprüft werden. Vor allem wenn man Veränderungen am Pferd feststellt. Es gibt bei allem vor und Nachteile, ganz klar. Aus diesen oben genannten Gründen habe ich diesen Sattel an einem gut durchtrainierten Pferd mit guter Ausbildung und sehr guter Muskulatur getestet. Muß aber jeder selbst wissen, probieren würde ich dennoch mal einen klassischen einen passenden natürlich.

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@Zanora

Das Cheyenne Model das ich vorher hatte, ist eigentlich für schlecht oder garnicht bemuskelte Pferde. Damit habe ich ihn eingeritten und er sieht vom Rücken her eigentlich echt gut aus. Bei Lederbäumen hatte ich halt wiederum gelesen, dass sie sich mit der Zeit mittig durchsitzen und auf die Dornfortsätze drücken. Bareroot hat an dieser Stelle nochmal einen zusätzlich Schutz drin, bzw. einen Ausschnitt der trotzdem nicht drückt, wenn sich der Sattel mit der Zeit aussitzt.

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Wie gesagt, ich habe diesen Sattel nicht auf die Dauer getestet. Ich habe mich zwar informiert über Vor und Nachteile aber ich weis ich würde mich darin nie wohl fühlen, ich reite seid 30Jahren klassisch und bin da glaub mehr von alten schlag ;) habe mit gut passenden klassischen Sätteln noch nie schlechte Erfahrungen gemacht, aber das muß jeder selbst wissen. Was den Rücken angeht, da gibt es auch ganz viele Seiten bei Google mit ausführlichen erklärungen und Meinungen von neutralen Menschen. Ich darf das jetzt eigentlich so gar nicht sagen, aber von der wo ich den Sattel getestet habe, die verkauft eigentlich Barefoot. War aber so fair und hat mir auch die Nachteile genannt ;) Also soooo toll ist der nicht für Pferde mit schlechten Rücken oder Reiter die nicht soooo 100% reiten also nicht sicher und fest im Sattel sitzen und aus dem Sattel geworfen werden.

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Also ich habe noch keinen baumlosen Sattel gesehen, mit dem man dauerhaft gute Dressurarbeit machen könnte und in dem ich mich wirklich wohlgefühlt habe. Ich hatte mehrere zur Probe da und hab letztlich alle wieder weggegeben da ich in allen Sättel ndas Gefühl hatte nicht ordentlich sitzen zu können und sie sehr schwammig fand - dementsprechend sind meine Pferde auch nicht entspannt gelaufen sondern haben sich fest gemacht. Da habe ich doch lieber einen passsenden Baumsattel in dem ich gut sitzen kann und Pferdchen sich wohl fühlt als so ein Teil..

Was nützt es dir denn wenn du einen Sattel hast mit dem du anscheinend ja einfach nicht klar kommst? Gerade bei einem jungen Pferd, das ja lernen soll dass es den Rücken hergeben darf und es toll ist wenn es mitarbeitet, sich aufwölbt usw. ist es doch mega kontraproduktiv wenn der Sattel eben nicht richtig passt. Mach dir doch wirklich nochmal Gedanken ob ein Baumsattel nicht die bessere Alternative wäre.

Speziell auf den Barrydale kann ich nicht eingehen, dafür aber allgemein auf die Baumlossättel von Barefoot und Silverado. Meine ehemalige Reitbeteiligung bin ich immer problemlos mit einem Silverado geritten und zwar sowohl Dressurarbeit in der Halle als auch Geländeritte und sogar hin und wieder nen kleinen Sprung. Dazu muss man aber sagen, dass diese Stute schon immer eher die Marke " Couch mit Beinen" war- soll heißen in allen Gangarten hatte sie sehr wenig Bewegung im Rücken, was es mir natürlich sehr einfach gemacht hat.

Dann hab ich mir meinen jetzigen Wallach gekauft- der das komplette Gegenteil war. Noch mehr Bewegung geht schlecht. Erst hab ich mir einen Barefoot gekauft- Katastrophe! Schon im Trab hats mich komplett rausgehauen, Galopp hab ich darin erst gar nicht versucht. (Ohne Sattel habe ich mich auf diesem Pferd sicherer gefühlt, als mit diesem Sattel!). Okay dann noch zwei andere Barefoot-Modelle von Bekannten ausprobiert- ebenfalls katastrophal. Schließlich habe ich sogar nochmal einen teuren Silverado gekauft, da der auf meiner RB ja so toll war. Damit war es etwas besser, aber Trab war immer noch sch*iße zu sitzen und Galopp war immer noch ne Katastrophe, ich kam mir vor als säße ich zum ersten Mal auf dem Pferd.

Das Ende vom Lied war, dass ich mir für dieses Pferd doch einen Baumsattel gekauft habe, weil ich die Nase voll hatte. In diesem kann ich ihn auch endlich vernünftig reiten und komm mir nicht vor als säß ich auf nem Schlagbohrhammer und fall jeden Moment runter.

Darum mein Fazit: Es gibt Pferde die man problemlos mit Baumlossätteln reiten kann. Und es gibt Pferde mit denen das eben nicht geht. Du musst für dich herausfinden, was für dich und dein Pferd das beste ist.

Hast du denn schonmal versucht dieses Pferd in einem Baumsattel zu reiten?

Ja, ich hatte schonmal einen Baumsattel auf ihm liegen. Darin saß ich prima im Galopp. Aber mir widerstreben Baumsättel etwas und deswegen hatte ich es nochmal mit einem anderen baumlosen Sattelmodel probiert. Bevor du deinen Wallach gekauft hast, bist du da schonmal auf einem Barefoot geritten?

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@TeamSheen

Nicht regelmäßig. Bei den Bekannten von denen ich die Barefoots geliehen hatte wird nur darin geritten. 1- 2 mal im Jahr besuche ich sie ( wohnen 4 Stunden Autobahn von mir entfernt) für mehrere Tage und dann gehen wir meist zusammen ausreiten- in den Barefoots. Also hatte ich davor schon Erfahrung damit, fand damals aber schon den Silverado vom Sitzgefühl wesentlich besser.

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