Bare Back Pad Fell.....Reitkissen?

5 Antworten

Bevor du so viel Geld in dieses Pad investierst, würde ich erst mal beim Sattler nachfragen, ob er einen gebrauchten Sattel hat, der deinem Pferd passt bzw. den er für dein Pferd anpassen kann. Oft haben Sattler gebrauchte Sättel, die entsprechend günstig sind.

Hallo Ronda!

Ein Bare Back-Reitkissen besteht aus einer dicken Lage Filz, die beidseitig mit einem Stoff überzogen ist. Die Filzlage verteilt das Reitergewicht deutlich besser, als auf dem nackten Rücken. Ich habe selbst die punktuelle Verteilung geprüft und für ausreichend empfunden. Eine punktuelle Belastung ergibt eine brauchbare Flächenlast durch die Steifigkeit der Filzlage.

Wenn Du nur 2x die Woche reitest, kannst Du das als Übergangslösung nehmen. Der Vorteil eines Bare Back Reitkissens besteht in den Steigbügeln, die ein relativ normales reiten erlauben.

Das unterlegen eines Gelpads ist nicht praktisch, da das daraus entstehende mehrschichtige, aber nicht zusammenhängende, Gebilde zum "herumeiern" neigt.

Meine Stute hat einen total flachen Rücken, mit schwieriger Sattellage. Gerade bei einem flachen Rücken, "piekt" man mit den Sitzbeinhöckern direkt in den langen Rückenmuskel. Das mag meine gar nicht .... Mit dem Bare Back ist sie allerdings zufrieden.

Ein Bare Back hat übrigens einen entscheidenden Vorteil gegenüber einem Sattel: Es drückt den Trapezmuskel nicht ab !

LG Calimero

Ok danke!

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Ein passender Sattel drückt den Trapezmuskel auch nicht ab.

Grad Steigbügel an einem Pad ergeben einen noch viel punktuelleren Druck - dort, wo die Verlängerung der Aufhängung über den Rücken gehen würde.
Da ziehts nämlich ganz schön..

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@Freyka

Ein passender nicht.. aber..

wo bekommt man denn heute noch einen passenden Sattel ?

Selbst von "Spezialsattlern" habe ich schon Sättel gesehen, die ich auf mein Pferd niemals auflegen würde. Wir hatten auf unserem Hof gerade einen Fall, wo ein Pferd mit atrophiertem Trapezmuskel einen neuen Sattel bekam, mit dem Hinweis, daß dieser Muskel wieder aufgebaut werden sollte. Was dieser Sattler da anfertigte spottet jeder Beschreibung - Und das ist kein Einzelfall -.

Das mit der Steigbügelaufhängung ist theoretisch richtig, hängt aber von der Flächenverteilung der Last durch den Filzaufbau ab. Da der Filzaufbau es schafft, die 3quadratzentimeter des Sitzbeinhöckers auf eine Fläche von 15...20quadratzentimeter zu verteilen, wird das für den Steigbügelriemen auch ausreichen, gemessen daran, daß ja nur 15...25% des Körpergewichtes in den Steigbügeln lasten. Sollte der Reiter / die Reiterin sich komplett in die Steigbügel stellen, so ist die Flächenlast sogar noch günstiger verteilt, da der Riemen ca. 8 cm breit ist und in einer Länge von etwa 60 cm auf dem Pferd aufliegt (das alleine sind bereits 480 Quadratzentimeter). Dazu kommt noch die Verteilung durch die Filzlagen (ca. Faktor 5 s.o.). Das sind dann bereits 2400 qcm. Besser macht es ein Sattel auch nicht (!).

Als Ing. sieht man die Sachen etwas pragmatischer und rechnet im Zweifelsfall einfach mal nach. Das hatte ich übrigens schon getan, bevor ich meinem Pferdchen sowas auf den Rücken gelegt habe. da hatte ich auch mit einer Meßanordnung mit Druckaufnehmern die Verteilung einer punktuellen Last mal nachgemessen.

Deshalb finde ich auch die Fragestellung sehr positiv, denn Ronda4ever macht sich offensichtlich Gedanken darüber... - und das ist gut so -

LG Calimero

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Wenn der Sattel nicht passt, wird nicht geritten.
Wenn du kein Geld hast, wird gespart!

Nein, es muss keine Übergangslösung her - es muss korrekte Gymnastizierung und Bemuskelung her.
Wenn du nur 2x die Woche reitest und das anscheinend nicht dressurmäßig, hat dein Pferd keine korrekten Muskeln, um dich überhaupt zu tragen, ohne Schaden zu nehmen.

Die Lösung hier wäre: Dein Geld in den Longenkurs von Babette Teschen investieren und zusätzlich einen perfekt sitzenden Kappzaum kaufen - oder, wenn du beides schon hast - sparen.
Dann wartest du ein paar Monate mit dem Reiten, arbeitest so mit dem Pferd, dass es tragende Muskeln ausbilden kann und in korrekter Haltung läuft - dann hast du auch genug Geld, um dir einen Sattler zu rufen.

So leicht ist das nich...bin 14 und krieg 4 eur. Taschengeld, kannste dir ausrechnen wie lange man da spart! Wenn ich zusätzlich noch Jobs annehme trainiert wieder keiner das Pferd, es wird longiert, das wird reichen müssen....so siehts nunmal aus, aber trotzdem danke!

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@Ronda4ever
Warum will keiner verstehen dass mir nicht der Wille fehlt, sondern das Geld! FAKT IS ich verdiene nicht selber weil ich 14 bin, und Dressur reiten kann weder das Pferd noch ich

Wenn du erst 14 bist und das Geld nicht hast, solltest du kein Pferd halten bzw nicht reiten, wenn du dir keinen Sattel leisten kannst.
Ich hab auch über ein Jahr aufs Reiten verzichtet, weil mein Pferd nicht soweit war.
Wenn dein Pferd schon einen Senkrücken hat, solltest du ganz unten bleiben, obs nun 10 Sekunden sind oder nicht.

Wenn das Pferd dressurmäßig nicht ausgebildet ist, sollte man das entweder nachholen oder eben nicht reiten.
Vor allem, wenn du das nicht kannst und entsprechend auch nicht vermitteln kannst.

Bei einem Nebenjob bist du auch nicht so lange unterwegs, dass du das Pferd nicht 3-4 Mal die Woche longieren könntest zum Muskelaufbau.

Wenn du deinem Pferd eine schöne Rente ermöglichen willst, reichen longieren, Bodenarbeit und Spaziergänge vollkommen aus - da würde ich eher dran arbeiten, dass sie beim Spazierengehen nicht "anzieht".

Ich weiß, das klingt jetzt alles sehr gemein und böse - aber ich hab nur das wohl des Pferdes im Sinn.
Deswegen rate ich auch niemandem, der das Pferd nicht alleine finanzieren kann, dazu.. Aber gut, du hast es ja jetzt schon.
Also kann ich nur hoffen, dass du einfach nicht reitest.

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