Bankkonto für Vereine, wo?

3 Antworten

Verstehe ich nicht. Wo die Bank ihren Sitz hat, ist doch völlig egal?

Es muss eine Bank sein, die man auch vor Ort wegen den Sepa Lastschriftmandaten aufsuchen kann.

SEPA Basislastschriften erfolgen beleglos. Nur bei Firmen-Lastschriften muss das Mandat manuell und mit Unterschrift von Schuldner und Gläubiger der Bank zugeführt werden. Die kommen aber nur im Geschäftsverkehr vor, sicher nicht bei Vereinen.

Leider ist die Postbank sehr teuer und alles kostet Geld.

Na und? Lastschriften sind ohnehin nur bei Geschäftskonten inkludiert. Hier ist daher sowieso ein kostenpflichtiges Girokonto erforderlich. Das ist aber gar nicht das grundlegende Problem, sondern eher der Umstand, dass ein nicht eingetragener Verein (Partei, was auch immer) gar kein Konto eröffnen kann. Er ist nicht rechtsfähig, ergo kann nur eine natürliche Person das Konto eröffnen - und das wiederum kollidiert mit den Regelungen zur Geldwäsche, weil er Gelder für Dritte entgegennehmen würde. Das wird daher sowieso nichts.

Das wird schwierig, die Banken wollen jemanden, den sie an den Ohren ziehen, wenn was nicht passt.

Günter

Wie wäre es mit Online Banking ? Das kann man doch von überall her machen.

Die Sepa Lastschriftmandate muss man einreichen können, das macht es nicht gerade einfach^^

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@Rendric

Die wird man aber doch nur am Sitz des Vereins einreichen und nicht an ständig wechselnden Orten.

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@Rendric

Was willst du da denn einreichen? Ein Baismandat ist eine Vereinbarung zwischen Schuldner und Gläubiger. Die Bank ist nur ausführende Partei, die bekommt dazu rein gar nichts an Papieren.

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