Bankkauffrau - der richtige Beruf für mich?

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4 Antworten

Also... ich mache im Moment gerade ein duales Studium in Verbindung mit einer Ausbildung zur Bankkauffrau. Ist zwar nicht ganz das gleiche, aber ich versuch mal trotzdem, dir zu helfen.

Entgegen vielen Meinungen finde ich es super, eine Ausbildung zur Bankkauffrau zu machen. Das schränkt dich gar nicht so viel ein, wie immer alle behaupten. Du lernst sowohl Verkaufen als auch generell etwas über Wirtschaft und Finanzen, was du eigentlich in fast jedem Job gebrauchen kannst.

Mathe ist so eine Sache. In der Bankausbildung im Unternehmen bin ich bisher mit den Grundrechenarten, Zinsrechnung und einem Taschenrechner durchgekommen. An der Berufsschule bzw. Uni lernst du natürlich wieder Mathe. Aber das startet auf einem ziemlich grundlegenden Niveau. Da muss man sich dann mal abends hinsetzen und die Stunde nachbereiten, aber es ist auf jeden Fall machbar.

Ich wusste während der Schulzeit auch nie, was ich machen möchte, stand fast überall auf 2 oder 3. Nirgendswo besonders gut, nirgendswo besonders schlecht. In der Bank gefällt es mir aber super, weil es echt ein Mix aus allem ist. Und weil ich mir meine Einsätze in verschiedenen Abteilungen selber wünschen kann. Ich mache das, was mir Spaß macht. Wie genau die Ausbildung abläuft, hängt natürlich immer davon ab, bei welcher Bank / Sparkasse du sie machst. Aber ich kenne Azubis von vielen verschiedenen Sparkassen und Banken, und überall ist es machbar.

Beantwortet das so ein bisschen deine Fragen?

HandyKaputt 08.02.2013, 19:32

Vielen Dank :)

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Hallo, wenn du die Grundrechenarten der Mathematik beherrschst und Dreisatz kannst, dürftest du da keine Probleme bekommen. Vektorrechnung usw. dürfte in der Praxis gar nicht vorkommen. In der Berufsschule hatte ich die Fächer gar nicht, im Studium hatte ich sie, aber im Beruf hab ich es noch nie gebraucht.

Wichtiger ist die Buchhaltung. Und da ist es wichtig, von Anfang an, alles mitzubekommen, da da wirklich alles aufeinander aufbaut. Wenn du da am Anfang Probleme haben solltest, dann keine Scheu zeigen und direkt nachfragen. Wenn du da den Ansatz verstanden hast, geht der Rest.

Hallo :),

ich bin gerade im letzten Abschnitt einer Doppellehre zur Bank- und Bürokauffrau. ich kann dich bezüglich Mathe ziemlich beruhigen - ich bin glaub ich die Schlechteste wenns ums Kopfrechnen bzw Mathe allgemein geht.^^ Viel davon brauchst du in der Praxis nicht, das Meiste macht sowieso der Computer - aber die Theorie lernt man sowieso auch, und wenn du nicht grad die Intelligenz einer Fliese hast ist das kein Problem :) Wichtig ist aber dass du ein Verständnis für Zahlen hast! Das du dich für die Wirtschaft interessierst ist sehr von Vorteil! Es kommt natürlich auch darauf an welchen Job du in der Bank hättest (Assistenz, Berater, am Schalter, intern im Büro usw.- es gibt 1000 verschiedene) Und zum Thema Verkaufsdruck - es ist mittlerweile in fast jeden Unternehmen so (meiner Erfahrung nach) Wichtig ist das du deinen eigenen Weg findest & so wie ich das lese hast du diesen schon "gefunden".. viel Glück wünsch ich dir :)

besser du studierst erst mal bwl und schaust dann weiter - berufe auf der bank haben mitlerweile ein sehr negatives image und zudem wirst du in deiner freihet sehr eingeschränkt

HandyKaputt 28.01.2013, 15:30

Danke für die Antwort. Aber um BWL zu studieren, ist erstens mein Abi zu schlecht und 2. bin ich dafür zu schlecht in Mathe. Warum haben Beruf an der Bank denn einen schlechten Ruf? Und wieso wird man da in seiner Freiheit eingeschränkt?

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