Bankenkrise? Enteignung? Abwicklung?

5 Antworten

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Haben ja nicht wenige in Gold und Immobilien investiert zu Beginn der Corona-Krise. Der Chart zeigt auch aktuell wieder nach oben, siehe Grafik

https://www.finanzen.net/rohstoffe/goldpreis

"Die Commerzbank prognostiziert für Ende 2021 einen Preis von 2.200 Dollar, Optimisten wie die Bank of America nennen gar 3.000 Dollar als Ziel."

Auch wird viel Bargeld gehortet.

"Aber auch der Bargeldumlauf habe in der Krise deutlich zugenommen, im Juli um 9,8 Prozent. „Das ist auf eine Tendenz zur Bargeld-Hortung vor dem Hintergrund der erheblichen Unsicherheit zurückzuführen“, schreiben die EZB-Ökonomen"

https://www.google.com/amp/s/m.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/sparen-und-geld-anlegen/ezb-wirtschaftsbericht-in-der-krise-wird-bargeld-gehortet-16969517.amp.html

Inwiefern würde der Wert des Bargeldes noch erhalten bleiben im Falle eines Mega-Crahs? Dann kann man sich mit den Scheinen doch bloß noch das Wohnzimmer tapezieren? Oder nicht?

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@TF270

Kommt darauf an, manche meinen auch das es zu einer Hyper-Deflation kommen könnte. Möglicherweise erinnern sich aber auch manche an den Bankenanstum in Griechenland (2008) und dass einige dabei ein paar Tage leer ausgingen und nichts kaufen konnten.

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Habe zu dem Thema schon gefühlt 10 Leute befragt, und 10 verschiedene Meinungen gehört :/

tja, Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen :-)

was den Einlagensicherungsfonds angeht, denke ich der hält solange ein bis 2 Banken pleite gehen. Darüber hinaus könnte es kritisch werden. Das kann aber keiner richtig vorhersagen, wie weit sich die Staaten dann einfach weiter verschulden.

Was Du noch nicht angesprochen hast ist die Inflation. Eine gern gesehene Methode sich zu entschulden.

Mein Rat: lass 10k-20k in Cash zur Reserve und steck den Rest in Sachwerte.

Das gesetzt ändert nichts daran, das jeder Sparer gläubiger der Bank ist. Das war auch davor schon so. An der staatlichen Garantie von 100.000 Euro pro Kunde und Bank ändert sich durch das Gesetz soweit ich weiß nicht. Dein guthaben sollte daher wohl weiterhin abgesichert sein. Zumindest nominal. Wahrscheinlicher als eine große pleitewelle ist es , dass die Inflation in den nächsten Jahren deutlich anzieht. Du hättest in dem Fall in 10 Jahren dann immer noch 50.000 Euro kannst die davon aber wenn es schlecht läuft keinen schicken Mercedes mehr kaufen sondern nur einen günstigen Polo

Ich würde das Geld daher größtenteils in Sachwerte (Aktien, Immobilien und Gold) anlegen.

Bzgl. deiner Frage - keine Ahnung. Ich persönlich horte mein Geld lieber zu Hause als in irgendeiner Bank... Zinsen kommen mittlerweile ja auch nicht mehr zustande, sodass es sich lohnen würde sein Geld in einer Bank zu deponieren.

Ok. Wird aber im Zuge einer weltweiten Wirtschatfs- und Finanzkrise dann nicht auch der Euro wertlos, und somit auf dein Bar-Vermögen in Scheinen? Damit könntest du dir dann höchstens noch dein Wohnzimmer tapezieren.

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@TF270

Ist immer noch besser als es auf Banken zu haben, die das dann aufbrauchen, wenn sie selbst bankrott gehen oder Strafzinsen aufsetzen, woraufhin alle ihr Geld abheben wollen und sie dann nichts mehr rausgeben können.

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Macht Ihre Bank Pleite, laufen Sie Gefahr, die nicht aufgrund der Einlagensicherung gedeckten Beträge zu verlieren.

Ein breitere Streuung wäre angeraten.

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