Bankangestellte beschuldigt mich zu unrecht. Nun Auflösung des Kontos?

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11 Antworten

Kurzum: Was du schilderst gibt es nicht. Die empfohlene Anzeige gegen eine Bank zu richten, ist nicht nur "weltfremd".. Die Idee alleine ist schon reichlich pervers. Wenn du keinen Kontenzugang mehr hattest, hast du evtl. < Ich bin kein Hellseher > nicht das PW falsch eingegeben, sondern eher aus einem anderen Grund eine Sperre erhalten haben. Gebühren für eine derartige "Freischaltung" einzuheben.. Mir ist keine Bank bekannt, die so etwas tut, zumal das auch keine "Geldeinnahmequelle" sein soll, sondern ein Schutzmechanismus und wenn eine Sperre erfolgt, wird mit TAN entsperrt, dazu bedarf es ebenfalls keiner Vorsprache. Banken möchten Kunden halten. Jeder normale Kunde würde ob einer solchen Aktion keinen Wirbel machen, sondern das Institut wechseln. Auch das mit dem "rausschmeissen".. Das ist eine Bank.. Die haben zwar eine "gewisse Grundverpflichtung" "Basiskonten" einzurichten.. Aber auch das geht nur bis zu "einem bestimmten Punkt". Die Auflösung wird dir schriftlich mitgeteilt. Die Hintergründe auch. Der Bezug zu den AGB bzw. dem Vertragsinhalten als solches ebenfalls.. Danach kannst du gfs. zivilrechtlich vorgehen. Ich habs noch kein einziges mal erlebt, dass ein Kunde so reagiert, weils einfach keinen Sinn macht eine Bank mit seinem Kundendasein zwangsbeglücken zu wollen, zumal Basiskonten bei jedem anderen Institut eingeräumt werden ( müssen ). - Vielleicht nochmal andersrum: Sollte das Institut wirklich Gebühren für Freischaltungen einheben, dann steht das auch eindeutig in den Rahmeninformationen zur Kontoführung speziell für deine Kontenart. In sofern hattest du die relevanten Informationen ZUM Vertragsabschluss und warst durch deine Unterschrift auch damit einverstanden.

Anzumerken wäre noch, dass es nicht das Problem der "Bank deiner Wahl" ist, wieviele Gehminuten du dorthin hast.. DU hast dir die Bank ausgesucht, eine Bank ist keine Dienstelle des Jobcenters oder ähnliches ( Selbst da würde es keinerlei wirkliche Rolle spielen, WO das ist.. ), sondern "deine freie Auswahl". Telefonische Beschimpfungen und Beleidigungen können und werden auch teilweise entsprechend verfolgt, da i. d. R. < Das ist wirklich Bankabhängig > sensible Gespräche ( besonders zu Kontenentsperrvorgängen ) teilweise vollautomatisch aufgezeichnet  und in deinen "Kundendaten" über Jahre gespeichert werden. Wenn dem so ist, dann hast du auch dafür bei der Konteneröffnung mitunterzeichnet und solltest dir dann darüber Gedanken machen, was du wirklich von dir gegeben hast und du wirklich noch "irgendein" Theater machen willst. Nochmal: Ich habe keine Ahnung, was da wirklich gelaufen ist. Das ist eine Information und kein Angriff gegen dich.

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Auf die Hintergründe der Sperrung einzugehen, wäre bloßes Mutmaßen. Daher möchte ich insbesondere auf zwei Facetten der Frage antworten:

Gebühr für die Freischaltung der Online-Banking-Zugangs

Hier würde ich ein aktuelles Urteil des BGH zu Grunde legen. Im Kern handelte es sich in diesem Urteil um die Beantragung und Bepreisung einer Ersatz-Bankkarte im Rahmen eines Verlusts bzw. Diebstahls. In diesen Fällen hatte die Postbank ein Entgelt für die Beantragung erhoben, welches durch den BGH abgeschmettert wurde. Die Begründung ist die Notwendigkeit einer Sperrung und die Notwendigkeit einer Ersatz-Bankkarte. Damit bewegen wir uns außerhalb einer Service-Leistung, die von Seiten der Bank hätte bepreist werden dürfen.

Eine solche Service-Leistung sehe ich auch in diesem Fall nicht! Da zumeist das jeweilige Kontenmodell die Nutzung des Online-Bankings voraussetzt, ist die Aufhebung der Sperrung obligatorisch.

Auf dieser Basis würde ich die erhobene Gebühr zurückfordern und ggf. eine Verbraucherzentrale bzw. den Ombudsmann einschalten.

Kündigung der Kontoverbindung

In diesem Punkt würde ich ganz ähnlich verfahren. Hier sollte schnellstmöglich gegen die Kündigung angegangen werden. Ein schriftlicher Widerspruch sollte samt Nachweis (Einschreiben mit Rückschein) hierzu an die entsprechende Bank geschickt werden.

Sollte die Kündigung mündlich durch den Filialleiter ausgesprochen worden sein, sollte ebenso die vorgenannte Herangehensweise eingehalten werden.

Sofern die Bank an der Kündigung der Kontoverbindung festhält, sollten auch in diesem Punkt rechtliche Schritte in Erwägung gezogen werden.

Hallo, 

hier gibt es einige Ungereimtheiten: 

Dass nach einem einzigen Fehlversuch das Konto gesperrt wird, ist unwahrscheinlich, kann aber durchaus in den Einstellungen des Banking-Programms oder des Browsers oder auf der Online-Banking-Seite der Bank so eingestellt worden sein. 

Dass die Bank Gebühren für das Entsperren nimmt, und ebenso die Höhe der Gebühren, steht irgendwo in den AGB - und die hast Du akzeptiert. 

Sei doch froh, dass die Bank Dein persönliches Erscheinen zwecks Entsperrung verlangt. Damit ist sichergestellt, dass niemand anderes auf das Konto zugreifen kann. 

Niemand braucht "unverzüglich" Zugang zu seinem Konto. Ich habe noch nie eine Rechnung bekommen, die ich innerhalb von Minuten nach Erhalt hätte bezahlen müssen - und alle anderen Abfragen sind nicht dringend. Bekomme ich Geld, freue ich mich auch noch einen Tag später. 

Dass die Bank nur aufgrund eines vielleicht etwas heftigen Dialogs das Konto sperrt, ist unwahrscheinlich. Da stecken bestimmt andere Gründe dahinter. 

Bleibt das Verhalten der Beteiligten - Deines und dass der Mitarbeiterin. Hier haben wir jetzt nur Deine Darstellung; damit ist eine objektive Beurteilung gar nicht möglich. 

Sollte sich die Kontokündigung aber wirklich nur auf das Telefongespräch beziehen (was ich stark bezweifle), musst Du schon sehr ausfallend geworden sein (das vermute ich jetzt einfach mal), denn Bankmitarbeiter bleiben normalerweise immer sehr zurückhaltend höflich.

Mal ganz ehrlich - bei dem, was du über diese Bank so schreibst, ist das wohl kein großer Verlust! Such dir einfach ein anderes Konto bei einer vernünftigen Bank. 

Grundsätzlich ist die Bank ein Dienstleister der freien Wirtschaft und kann sich ihre Geschäftspartner erst mal aussuchen.

Bei Banken gibt es üblicherweise in den Bedingungen einen Eintrag, dass quasi zu jedem Zeitpunkt eine geregelte Kündigung des Kontos möglich ist (für beide Seiten) (du kannst ja auch zu jeder Zeit kündigen, warum die Bank nicht auch?) ; in der Regel aber mit einer Kündigungsfrist. Eine Kündigungsfrist von einem Monat halte ich da aber schon für abenteuerlich. Das sollte aber noch mal kontrolliert werden, und da würde ich erst mal auf Einhaltung der definierten Kündigungsfrist pochen. Es müssen ja wahrscheinlich noch Einzugsermächtigungen geändert werden. Da sind vier Wochen und weniger nun doch ziemlich knapp.

Ansonsten gilt:
Nicht aufregen, neue Bank suchen.
Da wirst du im Zweifel bei der alten Bank sowieso nichts erreichen. Die Zentrale wird gewiss einem Kunden nicht sagen, dass die Filialleitung Mist gebaut hat, sondern wird sich in der Argumentation erst mal hinter der Filialleitung stellen. Die ggf. internen Prozesse bekommst du nicht mit.


Vielleicht noch etwas zum beschriebenen Verfahren:

Es ist nun mal so, dass aufgrund falscher pin-Eingabe das Konto gesperrt wurde. Die Quantität will ich hier jetzt nicht bewerten.
Wenn so etwas passiert, wäre es schon recht seltsam, wenn auf Basis eines unsicheren Verfahrens (Telefonat) das Konto wieder frei geschaltet würde. Diese Bank würde ich nicht weiterempfehlen. Da könnte ja jeder anrufen. Banken verlangen hierfür üblicherweise persönliches Erscheinen mit Personalausweis oder Fax/Brief incl. Personalausweisekopie. Hier hat sich die Bank aus meiner Sicht absolut richtig verhalten.

Die Bank kann Geschäfte machen mit wem sie will. Sie können dir das Konto kündigen. 

Außerdem wird kein Internetzugang gesperrt, wenn du einmal die Nr. falsch eingibst. Da hätte die Bank viel zu tun.

Das die Entsperrung am Telefon nicht so einfach geht hat Sicherheitsgründe. Von daher hat die Mitarbeiterin alles richtig gemacht. 

Schau mal in die AGB der Bank, ich denke, die Bank wird dir schon das Konto kündigen können. Und wer weiß, was da wirklich gesagt wurde bzw. was behauptet wird, was gesagt worden ist.

naja, ich war natürlich schon "angepisst", wie man so schön sagt.

aber ich habe die mitarbeitering deifnitiv nicht beleidigt (warum sollte ich jetzt auch lügen) oder gar bedroht. ich habe lediglich so sachen gesagt, dass ich es unverschämt finde die kunden so abszuzocken... so etwa in den worten.

in den geschäftsbedingungen habe ich auch nur die klausel gefunden ,dass wenn ich kündigen sollte, ich es 3 monte im voraus anmelden muss

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@wiedermalich

Das muss die Bank dir schriftlich geben, dann kannst du immer noch sehen, was du machst.

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Quatsch, das geht auf keinen fall! Du kannst zur Polizei und dich darüber informieren oder die zentrale anrufen. Aber das die das einfach so machen geht auf keinen fall

Die Polizei hat mit so einem Fall gar nichts zu tun. Das ist Zivilrecht.

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Wie sich heutzutage die Banken teilweise benehmen ist echt unter aller Sau.
Welche Bank ist das denn?

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Kann die Bank das so einfach machen?!

Ja, kann sie. Wir haben prinzipiell Vertragsfreiheit hierzulande, und jeder darf mit jedem Geschäfte machen oder auch nicht. Wenn Du Dich bei Deinem Friseur danebenbenimmst, kann der Dich auch rausschmeissen.

Erkundige dich direkt ganz oben, der kleine Filialleiter kann dir da erst mal gar nichts, da du auch deine Rechte hast.

das stimmt so nicht. Wenn die Bank einen nicht mehr will, kann sie das Konto kündigen. Es gibt Vertragsfreiheit auf beiden Seiten. 

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Würde erstmal fette Anzeige raushauen ka wegen rufschädigung/Verleugnung oder so Dan Noma mit finialleiter Sprechen

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