Bank verlangt zukünftig pro Buchung 0,03€ - ist das rechtens? Bei mir würden da ratz fast pro Monat einiges an Gebühren anfallen.

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16 Antworten

Das BGH-Urteil untersagt ein pauschales Entgelt pro Buchungsposten. Berichtigungsbuchungen für fehlerhaft ausgeführte Aufträge müssen beispielsweise kostenlos sein (was aber nach deinem Zitat auch ausdrücklich der Fall ist).

Differenzierte Entgelte für bestimmte (konkret benannte) Geschäftsvorfälle sind dagegen zulässig.

Da ein Widerspruch gegen geänderte Preise in der Regel zu einer Kündigung der Geschäftsbeziehung durch die Bank führt, kann man solchen Kosten praktisch nur durch einen Wechsel der Bank entgehen.

Hast Du das gut!

Eine, die aus München, benötigt von uns für jeden Online-Sepa-Auftrag 1 EUR und für jeden Betrag 15 Cent.

Werden also fünf Überweisungen mit einem Vorgang ausgelöst, wird das Konto belastet mit 1,75 EUR.

Hinzu kommt natürlich der Grundpreis.

Alles rechtmäßig, so jedenfalls die Spielregeln.

Ja, das ist rechtens. Dir steht es doch frei zu kündigen und dir eine neu Bank zu suchen. Keiner zwingt dich bei dieser zu bleiben.

Ich zahle jeden Monat 15,30 € an Gebühren für mein Konto, diese allerdings auch gerne da der Service hierfür auch deutlich besser ist als bei vielen anderen die ich kenne.

Da arbeitet deine Bank ja zum Schnäppchenpreis. Ich zahle zwischen 0,15 und 0,30€ pro Buchung! Trotz Grundpreis von 7,50€ im Monat.

Kommentar von baehrchen2
23.07.2016, 09:48

Meine Bank berechnet allerdings nicht alle Buchungsvorgänge. So sind z.B. Abbuchungen, Lastschriften und Daueraufträge kostenfrei.

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Dann hattest du Glück, dass deine Bank das jetzt erst durchzieht. Viele Banken machen das schon seit Jahren.

Und ja, leider ist das rechtens.

Du kannst ja mit deinem sachbearbeiter mal sprechen, ob sie statt pro Buchung eine mtl. Pauschale machen würden. das ist halt ein Rechenexsempel.

Was hindert dich daran deine Bank zu wechseln?

Wer eine Dienstleistung haben will, hat dafür zu zahlen. Bisher konnten Banken die Gebühren bei Girokonten niedrig halten, da sie sich durch Zinseinnahmen finanzieren. Durch die Niedrigzinsphase fallen solche Einnahmen weg und der Girokunde muss halt für den Service zahlen. Hier wird deutlich, dass der quasi kostenlose Service doch Kosten bei der Bank verursacht. Und nun geht es ans Zahlen. Übrigens geht es uns viel zu gut. Wir jammern hier darüber, dass man ggf. 10 € im Monat fürs Konto ausgibt. Nagen wir dann am Hungertuch? Nein! Kauft euch eine Schachtel Zigaretten weniger, kauft euch ein billigeres Handy oder spielt nicht jeden kostenpflichtigen Onlinespielquatsch. Es wird auf hohem Niveau gejammert. 

Das ist eine günstige Bank. Nur 0,03€ für eine Buchung. So viele Buchungen wirst du ja nicht haben. Selbst bei 100 Posten im Monat kommst du nur auf 3€.

Ja, es ist rechtens, dass die Bank sich diesen Aufwand bezahlen lässt.

Mit einer angemessenen Frist kann JEDE Bank natürlich ihre Gebührenordnung ändern.

Wenn dir das nicht passt, musst du dir eine andere Bank suchen.

Das Urteil, das du nennst ist aus 2015. Da die Banken jetzt kaum noch an den Zinsen verdienen, müssen sie andere Einnahmequellen erschließen.

Die Postbank nimmt z.B. für jede Papierbuchung 99 Cent

Na ja, unabhängig von BGH Urteilen etc. müssen die Banken ihre Preismodellle überdenken da sie für das vom Kunden geparkte Geld kaum noch Zinsen erwirtschaften..

Kommentar von calea
23.07.2016, 09:43

Das verstehe und akzeptiere ich auch, aber man muss die Kirche trotzdem im Dorf lassen. Ich habe viele Buchungen und daher würden bei mir jeden monat Mehrkosten von ca. 10 € Anfallen und dass kann es dann wirklich nicht mehr sein

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Die armen Banken leiden gerade große Not, faule Kredite, geringe Gewinne und überhaupt die Geschäftsmodelle sind marode.
Nur die Gier ist geblieben.
Daher erfinden die jetzt neue Gebühren.

Da hilft nur eine andere Bank zu suchen, die es noch kostenlos macht.

Also als erstes einmal ein Danke an alle die hier geschrieben haben.

Zum zweiten, ich muss zugeben, dass ich mich vertan habe, was die zu erwartenden Mehrkosten angehen, es sind nicht 10€, aber in meinen Augen trotzdem zu viel.

Zum dritten, weiß ich natürlich, dass ich immer die Möglichkeit habe, mir eine andere Bank zu suchen, was ich natürlich auch tun werde

Leute, es geht doch nur um die Frage, ob es überhaupt rechtens ist. Was wird das hier?

Ich wollte nur wissen, ob es überhaupt so in der Form erlaubt ist und mehr nicht.

das machen banken und sparkassen jetzt. einfach bank kündigen und wechseln. hab ich auch so gemacht. einfach rumschoppen nach kostengünstigen oder kostenlosen banken.

banken kümmern sich meistens nicht um bgh-urteile, da muss man schon als kunde die notbremse ziehen und sich am besten eine andere bank suchen, die keine abzock-geschäftsmodelle verfolgt.

Kommentar von Ursusmaritimus
23.07.2016, 09:47

0,03€ sind 3Cent für eine Buchung. Wo ist hier die Abzocke? Die kann ich auch als kritischer Verbraucher nicht erkennen.

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Kleiner Tipp: Die DiBa macht das alles kostenlos ;-)

Zusätzlich kostenlose Ec Karte, kostenlose Visa, kostenloses Geld holen an 90% aller Automaten etc etc etc ....

Hab damals gewechselt, als die Raiffeisen meinte sie wollen nen 20er für die EC Karte :)

Kommentar von SimonG30
23.07.2016, 11:13

Die DiBa macht das alles kostenlos

Der Knackpunkt ist auch hier: noch. Auch die DiBa kann die Bedingungen zur Kontoführung / Abhebung usw. jederzeit ändern.

Bin selber dort Kunde & sehr zufrieden, befürchte aber, dass sie es den anderen Banken bald gleich tun...

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