Bandscheibenvorfall, muß das operiert werden?

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2 Antworten

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Man diagnostizierte 2 BSV im Lendenwirbel bei mir. Im Februar 2010 wollte man mich operieren, da meine Frau Angst um mich hatte, bat sie mich noch einen anderen Arzt aufzusuchen. Einen Speziallisten für Wirbelsäulenschäden. Der empfahl mir nach der Untersuchung erst mal eine ambulante Reha zu machen.

Diese machte ich dann für drei Wochen In Essen. Anschließend machte ich noch eine Nachsorge (IRENA) der Reha. das sind noch mal 24 Termine, 2-3-mal /Woche,wo ich in der Rehaklinik noch trainieren durfte. (Google mal IRENA)

Jetzt bin ich zu 90% Schmerzfrei und kann jetzt wieder zurück ins Berufsleben.Leider nicht mehr in meinem altem Job,da das die LVA ablehnt.Ich bekomme Maßnahmen zur Teilhabe am Arbeitsleben.Für den privaten Bereich habe ich einen Schulterstützgürtel für meinen Rücken bekommen.(Krankenkasse) Die LVA wird mich insofern unterstützen,dass sie bis zu 12 Monaten sich an den Lohnkosten eines potentiellen Arbeitgebers beteiligen.

Auf jeden Fall denke ich positiv!


Jetzt mal zu Ihnen.

Ich kann Ihnen jetzt nur ein paar Tipps geben: • Eine Op sollte das allerletzte Mittel sein.

• Übertreiben Sie es nicht mit den Therapien.Sie sind gut,aber im gesunden Maße.

• Für die Arbeit kann man bestimmte Hilfsmittel beantragen, z.B. einen speziellen Stuhl usw.

Sie können bei Ihrem Orthopäden einen Antrag auf eine Reha machen!Er soll es dringlich machen.Eine Reha,wenn möglich in Ihrer Nähe,stationär oder ambulant.

Anschleßend kann man eine IRENA machen.eine Nachsorge der Reha.

In schlimmen Fällen wird oft zu einer OP geraten.

Ob eine OP überhaupt was bringen würde weiß ich nicht, ob der BSV immer noch "leicht" ist - oder ob sich das verschlimmert hat weiß ich auch nicht...

Wie schon geschrieben,ich hatte akute Schmerzen,konnte nicht mehr stehen,aber trotzdem sollte man es sich überlegen ob man sich operieren lässt. ich hatte zwar zwei erfolgreiche Operationen, aber nicht immer ist so etwas von Erfolg gekrönt.

Eine Op ist vielleicht in Betracht zu ziehen,wenn die Schmerzen unerträglich sind,alle anderen Maßnahmen nicht helfen und man ständig Äusfälle, kribbeln und Taubheitsgefühle hat.

Man kann zwar über eine Umschulung nachdenken,aber einen BSV kann man in jedem Beruf bekommen.

Es kommt auf Ihre Tätigkeit und Ihr Alter an,wie die Zukunft aussehen soll.

MFG

johnny

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Kommentar von spieli
23.02.2012, 22:05

Arbeiten ist bei mir nicht mehr. Ich bin schon auf Erwerbsminderungsrente auf Dauer. Wegen meinen Knien, meiner Skoliose, die ja zum Teil schon operativ gerichtet wurde, weil meine Schultern durch die Gehstützen kaputt ist und weil ich leider schon Brustkrebs hatte und nun Eierstockkrebs. Ich bin nun auch in Bestrahlungstherapie. Ich bin zwar staatlich anerkannte Erzieherin und Kinderpsychologin, aber das geht einfach nicht mehr. Und zum Thema Reha, ich habe schon 2 Reha´s hinter mir wegen meinem Knie. Leider sind beide Reha´s vollkommen nach hinten los gegangen. Bei der einen Reha lag ich 1 Woche später nach Entlassung wieder auf dem OP-Tisch weil dort einfach etwas gemacht wurde, was man nie hätte machen dürfen. Und schon rein allein weil beide Knie bei mir kaputt sind, könnte ich in einer Reha nicht viel machen. Linkes Knie steif, rechtes Knie Streckdefizit von 35°, auf Dauer an Gehstützen angewiesen. Das die OP das letzte Mittel ist, ist mir klar, ich will ja auch keine OP, weil ich ja nun schon 23 Operationen hinter mir habe, und die Nase gestrichen voll habe. Meine Frage war,"Ob sich das wieder doch nochmal legen könnte?" Die Gefühlsstörungen im rechten Arm, die massiven Schmerzen, gerade im Bereich zwischen der Schulterblätter. Krankengymnastik mache ich wegen meinem Knie jetzt schon seit 1998 und wegen meinem Rücken jetzt seit 6 Wochen. Nur irgendwie passiert nichts. Es ist einfach nur frusttrierend alles. Ich verzichte schon auf sovieles im Leben, nur auf meinem Hund, Hundeplatz und 1. Vorsitzende Arbeit in meiner Kolonie, darauf möchte ich einfach nicht verzichten. LG spieli

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Wenn du mit den Schmerzen bzw. Medikamenten klar kommst, keine Inkontinenz, oder Gefühlsstörungen bzw. Lähmungserscheinungen hast, muss man nicht operieren!

Aber vllt. würde es dir danach besser gehen, laß dich vom Arzt vorort beraten und folge deinem inneren Gefühl. So harte Medikamente sind auf Dauer auch nicht gut bzw. Schonhaltung führt zu weiteren "Baustellen".

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Kommentar von spieli
23.02.2012, 18:31

Das ist es ja, Gefühlsstörungen habe ich ja schon. Im ganzen rechten Arm. Ich muß nun auch noch zum Neurologen. Ich brauche nur den Arm, da ich ja an Gehstützen laufe, wegen meinem Knie. Und die Medi´s, muß ich nehmen wegen dem Knie. Da ich ja nun schon MRSA hatte, ist meinn Knochen total zerfressen, und der Arthrodesenstab droht nun auch rauszubrechen.

Meine Frage ist nur, ob sich diese Gefühlsstörungen wieder zurück bilden können am rechten Arm, nicht wie am Sonntag, dass ich ein kompletten Ausfall im rechten Arm hatte und vor Schmerzen nicht mehr Gehen konnte?! Oder kann das alles noch viel Schlimmer werden? Ich kenne mich mit Knien aus und Skoliosen aber Bandscheibenvorfälle sind für mich nun ein neues Thema.

LG spieli

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