Bandscheibenvorfall im Personalfragebogen angeben?

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6 Antworten

Finanzielle Sachen gehen dem künftigen Arbeitgeber nichts an. An gesundheitlichen Einschränkungen nur so viel wie nötig und so wenig wie möglich angeben. Jede Angabe ist ein Grund Dich nicht einzustellen. 

Solche Antworten sind insofern anzugeben, insoweit sie die auszuübende Tätigkeit nachhaltig beeinflussen (könnten).

Fragen nach Nebentätigkeiten sind z.B. deshalb relevant, weil die täglichen sowie wöchentlichen Maximalarbeitszeiten, als auch die Ruhepausen kumuliert werden. 

Ja Fragen danach ok, aber nach der Bezahlung und dem Betrag ?!?!

Und in wieweit ein Bandscheibenvorfall die Tätigkeit beeinflussen kann weiß ich ja erst nachdem ich sie ausgeübt habe ;)

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@NurLogisch

Das stimmt so nicht. Wenn Sie z.B. Lagerarbeiter im Versand werden möchten und gleichzeitig einen BSV in der LWS haben, dann können Sie zumindest begründete Zweifel hegen, ob Sie für die Tätigkeit geeignet sind.

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Naja, ich sag mal so.... Grundsätzlich geht es den Arbeitgeber herzlich wenig an, was für gesundheitliche Gebrechen du hast. Es sei denn, du hättest eine Behinderung, wo er den Arbeitsplatz für dich "barrierefrei" gestalten muss.

Ich würde es nicht angeben, weil wenn der das liest, überlegt der sich, ob er dich anstellen soll...

Der könnte ja dann voreingenommen sein und denken, dass da einige folgende Krankenstände hinzukommen könnten....

Kommt natürlich auf deine Tätigkeit an, wenn du im Callcenter arbeiten wirst, dann werden deine Rückenprobleme bei guter Sitzmöglichkeit auch kein Problem darstellen.

obwohl ja aus medizinischer Sicht ein echter Bandscheibenvorfall wenn möglich nur ausgeheilt werden kann indem man ihn operiert und folglich physikalische Therapien macht....

Bei der Einzelhandestätigkeit ist fragl. ob du da viel "schleppen" musst, was natürlich zu einer Qual werden kann....

Danke,

Hab mal gehört das es zulässig ist nach Gesundheitlichen Einschränkungen zu Fragen sofern es Probleme machen könnte bei der Ausübung der Tätigkeit. Aber nicht Sicher ob das so ist.

Zum Problem wird sowas natürlich dann wenn es Gesundheitlich wieder Probleme gibt und das raus kommt mit dem Bandscheibenvorfall.

Ich mache Manuelle Theraphie (Massagen), Reha Gymnastik hatte ich auch mal, brachte mir nicht viel. Mache seit einigen Monaten Krafttraining. Allerdings wird es dennoch wohl 1-2 Jahre dauern bis es komplett durch Muskelaufbau erhohlt ist. 

Dachte schon geht nie weg da ich es früher immer mal hatte (anfang Einzelhandel 2002 nach 5 Monaten Steif wie ein Brett....aber auch nie Sport gemacht).....diesmal aber seit 2 Jahren täglich vorhanden ist.

Schleppen muss ich da nichts in dem Fall.

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@NurLogisch

Naja, den Arbeitgeber interessierts natürlich brennend, wie du gesundheitlich dastehst, weil er erspart sich natürlich viele Folgekosten, wenn er wüsste, dass du mit hoher Wahrscheinlichkeit in den folgenden Jahren in Krankenstand gehst....

Aber eben aus diesem Grund, der für Dich als Arbeitnehmer einen Nachteil darstellen würde, ist das meines Erachtens rechtswidrig nach gesundheitlichen Details zu fragen.

Man müsste sich mit dem Arbeitsrecht ein wenig auseinandersetzen oder jemand neutralen, unverbindlich fragen. Bei uns wäre das die Arbeiterkammer, (die in meinen Augen sinnlos ist....)

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Moin , grundsätzlich geht dein Gesundheitszustand deinen neuen Arbeitgeber nichts an. Fragen darüber,darf dieser nur stellen,wenn sie die Ausübung der Tätigkeit behindert. Zum Beispiel wäre das eine Mehlstauballergie bei einem Bäcker, Alkoholismus bei einem LKW Fahrer etc. Ein Bandscheibenvorfall in Therapie zählt nicht darunter. Du kannst also die Frage einfach ignorieren und "flunkern" . Der Arbeitgeber befindet sich mit der Fragestellung auf ganz dünnen Eis. http://www.zeit.de/karriere/beruf/2010-12/arbeitsrecht-krankheiten-kandidaten

"Anders verhält es sich bei einer Erkrankung: Danach zu fragen, ist zulässig. 

Generell dürfen Sie einen Bewerber aufgrund einer Krankheit ablehnen, wenn er Ihnen durch seine Krankheit für den Job als nicht geeignet erscheint.

"

So gesehen muss man Bandscheibe mit angeben...

Aber in dem Beitrag steht auch... dauert es länger als 6 Monate, dann gilt es als Behinderung. Bei mir seit Jahren mit der Bandscheibe....

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natürlich muss du auch dein Bandscheibenvorfall angeben, wen es Spätfolgen nach sich zieht, und du des öfteren Arbeitsunfähig bis, und dies sich herausstellt, das du es nicht angegeben hast, ist es ein triftiger (fristloser) Kündigungsgrund 

Es ist grundsätzlich nicht zulässig, solchen Fragen zu stellen. Problem ist nur, dass, wenn Du die Antworten verweigerst, vermutet wird, dass Du etwas zu verschweigen hast...

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