Bambuswurzeln - gibt es eine Art "Rhizomsperre" dafür?

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5 Antworten

Es gibt Rhizomsperren, nur hätte man die von Anfang an einsetzen müssen, jetzt ist das Kind eigentlich schon in den Brunnen gefallen. Es gibt übrigens auch Bambusarten- die keine Rhizome bilden. Da der Nachbar für seinen Bambus verantwortlich ist, müsste er eigentlich die Grenze zu Eurem Garten komplett mehrere Meter tief mit sowas http://www.bambus.de/infos/rhizome/rhizomsperre.html abgrenzen... Und Ihr dürft dann in Eurem Garten schön nach den vorhandenen Ausläufern graben- darum beneide ich Euch nicht... Oder ihr gebt Euch geschlagen und überlasst die Gärten dem wunderschönen Bambus... zwinker

http://www.bambus-lexikon.de/rhizomsperre.html

Für die Ausläufer treibenden Bambuspflanzen ist der Einbau einer Rhizomsperre Pflicht!

Über die Notwendigkeit und den Umgang mit Rhizomsperren Alle Phyllostachys - Riesengräser - und noch viele andere Bambusarten (Pleioblastus, Pseudosasa, Indocalamus, Sasa, Yushania u. v. a. m.) treiben Ausläufer und wuseln durch den ganzen Garten!. Halt, noch viele andere? Ja, alle anderen Bambusarten treiben Ausläufer in unterschiedlicher Stärke und Form. Nur die Fargesia-, Borinda-Arten und Sorten und die tropischen Bambusse treiben keine Ausläufer. Hinweise, wie Ausläufer treibend die einzelnen Arten sind, finden Sie bei den Beschreibungen der einzelnen Arten und Sorten. Die Ausläufer - Rhizome - müssen Sie in Grenzen halten, damit Ihr Garten nicht eines Tages nur noch aus der - sehr großen - Pflanzenfamilie Bambus besteht und der Nachbar nicht belästigt wird.

Ein zuverlässiger Rhizomschutz kann mit 2 mm dicke HDPE oder ECB laut Studie der Forschungsanstalt / FH Weihenstephan erreicht werden. Auf jeden Fall ist eine mindestens 70 cm breite Rhizomsperre, bei Pflanzungen an Nachbargrundstücken, Straßen, Wegen, vor Teichen, Baulichkeiten, vor alten und neuen Kellerwänden und Fundamenten nötig. Sicherer ist eine 100 cm breite Rhizomsperre, da schon an mehreren Orten die 70er Sperre von den Rhizomen der dickhalmigen Bambusarten unterwandert wurden! Besonders bei der heutigen Kellerbauweise mit Wärmeisolierung von Außen sollte eine 2 mm dicke Rhizomsperre - PEHD Folie - tief eingesenkt werden.

wie die anderen ja schon geschrieben haben, sollte beim Pflanzen von Bambus schon gleich für eine Rhizomensperre gesorgt werden. Hier in diesem Fall rate ich zu folgendem:

Es müsste um den Bambus Horst herum ein 60 cm, besser 80 cm tiefer Graben gezogen werden. Das dürfte eine sehr anstrengende Arbeit werden, aber es ist nötig. In den Graben dann eine Rhizonmensperre (im Baumarkt /Gartenzenter als Meterware erhältlich) stellen und mind. 30 cm überlappen lassen. Die sich überlappenden Enden durchbohren und mit Schrauben fest miteinander verbinden. Die Rhizomenbahn etwa 10 cm über Geländeoberkante rausschauen lassen. Graben verfüllen. Der Bamus ist nun in die Schranken gewiesen und wird keine Problemausläufer mehr treiben.

Andere Alternative: Wenn der Bambus mit einem Bagger erreichbar ist, die gesamte Pflanze mit der Baggerschaufel herausziehen lassen und dann neu setzen. MIT RHIZOMENSPERRE !!!

Wir haben Wellplastik verwendet . Das Material wird im Baumarkt zur Dachdeckung angeboten . Gibt es in Platten oder auf Rolle im Zuschnitt in unterschiedlichen Breiten . Die Wurzelausläufer außerhalb der Sperre kann man gut abtöten, indem zweimahl wöchendlich jeglicher Neuaustrieb beseitigt wird. Das hält keine Pflanze lange durch und man spart sich das mühsame Ausgraben ! ;-)

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