Ballspiele mit Hunden spielen?

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Das Ergebnis besteht aus 4 Abstimmungen

Es stimmt nur teilweise 100%
Andere Antwort 0%
Nein, es stimmt gar nicht 0%
Ja, alles in dem Video stimmt 0%

5 Antworten

Es stimmt nur teilweise

Zunächst sollte man sich ins Gedächnis rufen, dass es das eigentliche Spielen für einen Hund garnicht gibt. Wir (ich auch...) nennen es so. Es steckt für den Hund aber immer Beute, Jagd und Hetzen dahinter.

Ballspiele fördern den Jagdtrieb, das ist erstmal richtig. Nun macht die Dosis das Gift. Wenn man ständig mit dem Hund spielt, dieser sogar sein Spielzeugt "selbst verwaltet", also immer herum liegen hat, dann schafft man damit den ersten Schritt in die falsche Richtung. Nun kommt das WIE: Ich spiele mit meinen Hunden auch viel mit dem Ball, ABER: Das ganze läuft immer nach MEINEN Regeln ab und die haben es teilweise in sich. Einfach schmeißen, wiederbringen, wieder schmeißen, wiederbringen,.... das gibt es bei mir selten. Ich schmeiße, lasse vorher die Hunde ins Platz und auf MEIN Kommando dürfen sie hinterher. Oder Ich lasse sie ins Platz, schmeiße den Ball, gehe woanders hin und rufe die Hunde dann ab, lasse sie bei mir nochmal ins Platz oder Sitz und schicke sie dann zum Ball. Oder (Königsdisziplin) ich schicke sie zum Ball und rufe sie ab, kurz bevor sie da sind. Wenn sowas klappt und man in aller Regel so mit dem Hund spielt, dann wirkt es eher in die Richtung, dass man den Jagdtrieb kontrollieren kann. Klar kann man zwischendurch auch einfach mal "ganz normal" mit dem Hund mit dem Ball spielen. Aber sowas sollte klappen und auch immer wieder geübt werden - dann seh ich da aber überhaupt kein Problem drin.

Noch ein Tipp: Bei Stöcken (wenns unbedingt sein muss...) immer drauf achten, dass diese weich sind. Hunde können sich schwer daran verletzen! Und bei Bällen: Bitte keine Tennisbälle. Der Filz reibt die Zähne ab!

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Kommentar von froeschliundco
27.03.2012, 22:39

coole antwort,absolut richtig habe solche "jagdspiele-erlebnisse" selbst erlebt,aus ball wurde reh :-S (gottseidank,war sie gut im gehorsam und nach dem 2.pfiff machte sie kehrt)

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Kommentar von taigafee
28.03.2012, 03:31

das ist ein guter hinweis mit dem abrufen, bevor sie am ball sind.

das hat meiner auch gelernt, und insofern ist das spielen mit dem ball sogar eine tolle übung, um gerade das jagen unterbinden zu können.

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Kommentar von TygerLylly
31.03.2012, 10:49

Danke für das Sternchen!

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Wenn man als Mensch mit einem Hund spielt, sollte man als Mensch mehr dabei sein, als eine reine Wurfmaschine für Bälle. Bei Ballwurfspielen findet mir persönlich der Spaß des Hundes zu weit von mir entfernt statt: ich werfe, mein Hund hat den Spaß des Hetzens, des Fangens und des Ballbesitzes, und zwar 50 m (na gut, 20 m) von mir weg. Körpernahe Zergelspiele durch die Beine, mit Stop und Weiterspielen, als totale Spielzeugkontrolle durch den Menschen, sind Ballspielen aus Beziehungssicht vorzuziehen. Ballspielen kann man aber natürlich auch in seine tägliche Grunderziehungsarbeit einbinden, für die Impulskontrolle, als Belohnung für eine gute Fußarbeit, als Motivationsobjekt für den schnellen Rückruf, etc. Wichtig ist, dass der Hund jederzeit weiß, wem der Ball gehört! ;-) Natürlich muß man sich im klaren sein, das ein schneller Ball, der womöglich nach dem Auftreffen auf den Boden, häschengleich durch die Gegend hüpft, einer Karnickelbewegung gleichen könnte und die Reflexe des Hundes diesbezüglich schult. Es kommt auf den Hund an, ob es ratsam ist, mit Bällen zu arbeiten. In einem bewußten Training hat er seine Berechtigung, aber man sollte schon sicher sein, daß man das im Griff hat.

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ich kenne das Video nicht und kann dazu auch nichts schreiben.

Aber ich habe bis jetzt immer Hunde gehabt, mit denen ich sehr gerne diese Spiele machte und habe nichts negatives daraus ableiten können.

Ich möchte noch erwähnen, dass ich verschiedene Rassen hatte, Mischling wie auch Rassehund. Zusammengerechnet war ich ca. 40 Jahre Hundebesitzer.

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Es stimmt nur teilweise

ich jag meinen hund manchmal stundenlang mit dem ball übern hof, aber jetz wo du´s sagst.. ner herde rehe kann er auch nich widerstehen:) .. aber so reagiert er sich auch gut ab.

wiederum hatten unsere nachbarn einen Tierheim hund, der immer dem Zug hinterher rannte und schließlich überfahren wurde :( .. hing aber sicher mit der vorgeschichte zusammen.. bin mir nich so sicher ob das ne hilfreiche antwort ist.. aber vlt hilfts ja :)

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Es stimmt nur teilweise

wenn vieles andere auch noch schiefläuft, dann kann das vielleicht sein. auch das wesen eines hundes spielt eine rolle.

erfahrungen habe ich damit noch nie gemacht. bisher war das bei uns immer völlig problemlos. mein hund ist ballverrückt, aber ein reh lässt er vorbeilaufen.

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