Bald abitur: was danach machen?

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6 Antworten

du hast nach dem abi die wahl zwischen ausbildung oder studium, denn schließlich musst du zwangsläufig mal irgendwie einen beruf erlernen und geld verdienen, denn ein abitur ist zu schade um sein leben als arbeitsloser oder aushilfe zu "verplempern".

was du machst ist dir und deinen berufsvorstellungen überlassen. sowohl ausbildung als auch studium haben vor und nachteile.

was andere am studium eventuell "toll" finden ist, dass das quasi für viele die zeit ist, wo sie das erste mal vom elternhaus wegkommen. die erste eigene wohnung, in eine großstadt ziehen, eventuell (je nach studium) einen flexibel einteilbaren stundenplan vllt sogar mit vielen fächern ohne anwesenheitspflicht. fakt ist: im studium ist man für sich selbst und seinen erfolg selbst angewiesen. da rennt einem kein dozent hinterher wenn ein abgabetermin verpasst wurde und dort interessiert es auch niemanden, dass man den vorzubereitenden lektüretext nicht geschafft hat, weil der hamster schnupfen hat. das studium, wenn man es denn ernst nimmt und erfolgreich durchziehen will, ist nicht so easy wie es oft dargestellt wird.

du solltest dich für ein studium entscheiden, wenn du bereit bist nochmal mindestens 3 jahre die schulbank zu drücken und kein festes geld zu verdienen. das studium kann dir einen blick in themenbereiche bieten, die eine ausbildung oftmals nicht abdecken kann. vor allem wer in die forschung will (nicht nur in die naturwissenschaftliche) sollte über ein studium nachdenken. auch bietet dir ein studium viele möglichkeiten neue sprachen zu entdecken oder auch im ausland zu studieren. für dein späteres berufsleben kannst du schon in der uni viele hilfreiche kontakte knüpfen. jedoch kann ein studium oft auch sehr theoretisch sein und bei einigen studiengängen, vor allem in den geisteswissenschaften, stehst du am ende zwar mit einem abschluss da, bist aber von beruf eigentlich nichts und hast kein festes berufsfeld sondern musst deinen platz erst suchen und finden.

eine ausbildung hat die vorteile, dass du praktisch arbeitest, direkt geld verdienst und am ende deiner ausbildung einen beruf erlernt hast und häufig sogar vom betrieb übernommen wirst und somit einen job hast ohne lange bewerbungen schreiben zu müssen. je nach ausbildung hast du entweder blockweise (also immer monatsweise) schule und arbeit oder mehrmals die woche arbeit im betrieb und an bestimmten tagen berufsschule. eine ausbildung hat den vorteil, dass du von deinen kollegen eingelernt wirst und mehr unterstützt wirst als im studium (zb gehen viele betriebe hin und kontrollieren deine noten in der berufsschule).

eine ausbildung ist dann sinnvoll, wenn du schon ein festes berufsbild vor augen hast und jetzt schon voll im leben durchstarten willst. du bist finanziell unabhängiger als ein student und kannst dein erlerntes wissen direkt auf der arbeit anwenden. wenn du sehr gut bist, hast du auch die möglichkeit deine ausbildung zu verkürzen. das ist beim studium eher schwer, da die lehrpläne auf 3 jahre ausgelegt sind und einige das schon nicht schaffen.

was natürlich auch eine option ist, ist ein duales studium. da studierst du und arbeitest gleichzeitig in einem betrieb. duales studium ist meistens in wirtschafts und technischen studienfächern anzutreffen. über das duale streiten sich jedoch die geister ob es gut oder schlecht ist. häufig hört man das argument, dass das nichts halbes und nichts ganzes ist, da man nur "halb" studiert und dadurch zusätzlich einiges an stress haben kann und gleichzeitig auch nicht die hälfte im betrieb mitbekommt.

Erforsche Deine Gefühle. vberlege was Dir Spaß machen könnte. Und am Besten: mach das, was Deinen schulischen Fähigkeiten entspricht. Geh mal zum Arbeitsamt wegen einer berufsberatung. Viel Erfolg weiterhin !

Ist eigentlich deine freie Entscheidung ^^ aber wenn du jetzt z.B technischer Zeichner oder so machen willst, musst du halt auf eine Berufsschule.

Ähm, nur weil du Abitur hast qualifiziert dich das nicht automatisch für das theoretische Wissen das für einen Beruf nötig ist.

Ja, wenn du eine Berufsausbildung machst, bist du auch berufsschulpflichtig. In Absprache mit dem Ausbildungsbetrieb kann aber eventuell die Ausbildung um ein jahr verkürzt werden. Nur viele Betriebe ziehen da aus Eigeninteresse nicht mit. Berufsschulinhalte sind auch sehr berufsbezogen - selbst ein Abiturient wird durch sie nicht automatisch dümmer. :-)

Was an einem Studium "toll" ist, muss jeder für sich persönlich beantworten.

Was an studieren so toll ist? Man braucht es für gewisse Berufe, das ist das tolle, wenn man einen plan hat von dem was man werden will und kann, muss man einbeziehen studieren zu müssen.

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