BahnCard Kündigung

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Tja, ich befürchte, du musst einen Anwalt einschalten. Aber wahrscheinlich bringt selbst das nichts und du hast nur die Kosten am Hals. Versuch's mit einer Beschwerde bei der Verbraucherzentrale... Wie ja schon häufig hier geschrieben wurde nutzt die Bahn häufig extrem grenzwertige (rechtlich und moralisch) Methoden, um Geld von den Kunden zu bekommen - für Dinge, die die gar nicht haben wollen!

Für die, die's interessiert, hier mal meine schlechte Erfahrung: Ich wollte eine Sparangebot nutzen und habe gesehen, dass man hierfür die Bahn Card 25 nutzen kann. Daher habe ich die Bahn Card telefonisch bestellt und auch dem Mitarbeiter auf die Kombinierbarkeit mit anderen Sparpreisen angesprochen, der mir das bestätigte. Nun hat sich unmittelbar nach dem Kauf der Bahn Card beim Buchen im Internet herausgestellt, dass ich die neu erworbene Bahn Card nicht dafür nutzen kann. Und zwar liegt der Teufel im Detail: "Sparangebot" ist nämlich was anders als "Sparpreis". Nur auf den "Sparpreis" bekommt man die 25 Prozent Rabatt. Bei mir sah das dann so aus: Hin- und Rückfahrt mit dem "Sparpreis" für 118 Euro (auf die ich dann nicht den Bahn Card Rabatt bekommen habe). Mit meiner Bahn Card 25 und dem "Sparpreis 25" wäre ich auf ca. 142 Euro gekommen + die 57 Euro für die Bahn Card.

Ich habe also 10 Minuten nach der Bahn Card Bestellung bei der Bahn angerufen und gesagt, dass ich den Bahn Card Kauf gerne rückgängig machen würde. (Eine Hose kann ich ja schlielich auch umtuaschen.) Bei meinem ersten Versuch wurde ich extrem unhöflich darauf hingewiesen, dass der Unterschied ja wohl ganz klar im Internet stünde. Als ich erwiderte, dass mir der Unterschied zwischen "Sparangebot" und "Sparpreis" nicht direkt klar war (ich sei ja kein Jurist) und mir das auch nicht telefonisch so explizit gesagt wurde, hieß es, das sei ja wohl völlig ausreichend online dargestellt. Auf meine Erwiderung, dass ich mich jetzt aber nicht belehren lassen wollte sondern lieber klären, was wir jetzt machen, legte der Mitarbeiter im Call Center einfach auf.

Bei meinem zweiten Versuch gelangte ich an eine Call Center Mitarbeiterin, die sagte, da sein gar nichts zu machen, weil ich schließlich mit dem Kauf den AGB zugestimmt hätte. Ich blieb hartnäckig, woraufhin sie mich warten ließ, um Rücksprache zu halten. Ihre Rückmeldung war, dass der Kollege, bei dem ich die Bahn Card am Telefon gekauft hatte, mich auf den Unterschied hingewiesen hätte. Daraufhin meinte ich, dass sei nicht der Fall gewesen und dass ich gerne mit dem Kollegen sprechen würde. Darauf sie: das wäre nicht möglich, weil sie den Kollegen erst ermitteln müsste. Ich: Aber sie haben mir doch gerade gesagt, sie hätten mit ihm gesprochen und er hätte gesagt, er habe mich auf den Unterscheid hingewiesen. Sie: Nein, sie hätte nicht mit dem Kollegen gesprochen, sondern mit ihrem Chef: Darauf ich: Interessant, dass ihr Chef so genau weiß, was der Kollege mir am Telefon gesagt haben soll. Aber in dem Fall würde ich gerne mit dem Chef sprechen.

Gesagt getan; der Teamleiter vom Call Center war aber nicht bereit, die unter falschen Prämissen gekaufte Bahn Card wieder umzutauschen. Nach längerer Diskussion erklärte er sich bereit, mir einen Gutschein über 20 Euro auszustellen. Den Gutschein kann ich übrigens nicht mehr für meine geplante Fahrt nutzen, weil er mir postalisch zugestellt wird - dann wird wohl der "Sparpreis" oder das "Sparangebot" oder wer weiß was nicht mehr verfügbar sein.

Soviel zum Thema Kundenfreundlichkeit. Die Bahn Card 25 habe ich jetzt für 57 Euro gekauft und brauche sie nicht. Ich plane jetzt übrigens auch eine Beschwerde bei der Verbraucherzentrale.

vielen Dank für die ausfürliche Antwort. Mit dem Anwalt kontaktieren hilft vermutlich nicht viel, da im AGB deutlich steht, dass das Angebot ein Abo ist. Was ein Abo ist muss auch für einen nicht-Juristen verständlich sein, somit ist dieser rechtliche Punkt außer Sicht.

Was ich eher meine, ist der Versand der Karte an meine ungültige Adresse. Welche Rechtsfolgen wird das haben? Das Inkasso wird schon die neue Adresse rausfinden, zu diesem Zeitpunkt wird es jedoch noch etwas länger brauchen... dennoch will ich bis dahin nicht warten ;)

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Wenn die Bahn das dann an Inkasso gibt, kommen zusätzliche Kosten wegen Adressermittlung hinzu. Die musst Du dann zusätzlich tragen.

wenn das so einfach wäre... ich habe schon Internetseite durchgesucht, wo es Tipps gibt, wie man nach der Frist kündigen kann... Zwecklos.

Ich will wissen, falls die DB mir die BahnCard an die alte Adresse zu schickt, ob ich dann Probleme bekomme?

Naja, wenn Dir die Post an die neue Adresse nachgeschickt wird, könnte es schon sein, daß es Probleme gibt.

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