Bagatellschäden, wer muss nun zahlen?

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5 Antworten

Nur wenn die gesamte Rechnung weniger als 75 € beträgt, ist das eine "Kleinreparatur" die in diese Klausel fällt.

Das ist bei einem Handwerkerauftrag eher unwahrscheinlich. Das fällt ja bereits mit einer Arbeitsstunde und den Wegekosten an.

Vollkommen richtig, bei den heutigen Handwerkerpreisen nahezu nicht möglich, es sei denn, es würde nur eine Dichtung getauscht die vielleicht nur 3 € kostet, dann Ein- und Ausbau, Wegekosten und Mwst.

Für Vermieter steigen die Kleinreparaturgrenzen zu langsam an.

Bisher kenne ich nur Urteile mit 100 € + Mwst.

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In dieser Wohnung ist der Vermieter für Reparaturen in  Bad, Küche, Flur voll umfänglich verantwortlich, weil diese Räume nicht von den Mietverträgen als Mietflächen erfasst sind. Daher kann die Kleinreparturklausel eines Mietvertrages nicht greifen, weil nur das Zimmer des Mieters die Mietsache darstellt. Außerhalb des gemieteten Zimmers hat der Mieter nur Nutzungsrechte.

Die Reparaturkosten (insofern die Obergrenze eingehalten wird) wären durch vier zu teilen. Es hat ja nicht jeder eine eigene Toilette, jeder nutzt die selbe. Die Kosten dürfen natürlich nur einmalig in Rechnung gestellt werden.

Was tropft den an der Toilette? Die Spülung oder der Spülkasten oder das Becken?

Da sollte man erstmal feststellen, ob das ein Schaden ist oder nur Verschleiß. Bei Verschleiß muß das meines Wissens der Vermieter bezahlen. Wenn es kaputt gemacht wurde, kann das die Haftpflichtversicherung übernehmen.

Interessante Frage. ich habe es versucht zu googeln aber nichts gefunden.

Auf folgender Seite unten bei den Kommentaren wird auch sowas erfragt und der Betreiber der Seite hat da auch keine Antwort und empfiehlt eine rechtliche Beratung:

http://www.mietrecht.org/kleinreparaturen/kleinreparaturklausel-im-mietvertrag/

Beitrag von Benny 
16.01.2016 - 19:05

Auch ich kann nur empfehlen das man sich rechtlich beraten lässt.

Falls Du ein Ergebnis hast, dann würde ich mich freuen, wenn Du es mir als Kommentar schickst.

Man könnte das für und wider diskutieren und auch Vor- und Nachteile, aber das bringt nichts, wenn man die Rechtslage nicht weiß.

Etwas meinen ist nicht wissen und Meinungen bringen Dir hier nichts.

Aber vielleicht kommt ja noch eine Antwort mit einem hilfreichem Link.

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