BAföG-Probleme: Vater zahlt nicht, Amt verweigert Vorausleistung solange ich bei meiner Mutter lebe.

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Würdest Du offiziell bei der Mutter ausziehen (ggf. wäre ein Untermietvertrag mit ihr ausreichend...), würde Dein "unterhaltsrechtlicher Bedarf" auf derzeit 670 Euro steigen, es wäre also eine komplette Neuberechnung fällig - vorausgesetzt, Du hättest einen Anspruch.

Oder muss meine Mutter die Leistung ganz einstellen

Deine Mutter erhält das Kindergeld für Dich (welches in voller Höhe auf Deinen "Bedarf" angerechnet wird) und muss dazu selbst Leistungen in Höhe von 18 Euro erbringen.
Erst das, was sie Dir darüber hinaus berechnet, müsstest du von den Zahlungen des Amtes und ggf. vom väterlichen Unterhaltsanteil begleichen.

Meine Mutter sieht absolut nicht ein, dass sie dafür bezahlen darf, dass mein Vater nicht zahlen will.

Dein Vater braucht nicht automatisch zu zahlen, nur weil ein BAföG-Bescheid erstellt wurde.
Dieser Bescheid enthält lediglich die "Information", dass er ggf. einen bestimmten Betrag zahlen könnte, wenn er dazu verpflichtet wäre.
Verpflichtet wäre er aber erst, wenn Du selbst ihm Deinen Unterhaltsanspruch nachgewiesen hast und ihn zur Zahlung des Unterhaltes aufgefordert hast, ggf. per Anwalt

Da ich jedoch Prüfungsbester war, könnte es sein, dass man feststellt, dass die Ausbildung nicht meinem Begabungsnivaue entspricht, womit meine Eltern weiterhin unterhaltspflichtig wären. Es läuft also auf eine reine Auslegungssache hinaus

Um einen solchen Nachweis zu erbringen, müsstest Du also tatsächlich erst eine Unterhaltsklage anstreben.
Eine anwaltliche Erstberatung könntest Du (gegen einen Unkostenbeitrag von 10 - 15 Euro) beim Amtsgericht erhalten. Dabei könnte festgestellt werden, ob Deine Klage Aussicht auf Erfolg hätte - und falls ja, könnte Dir Verfahrenskostenhilfe bewilligt werden.

Dass Du Prüfungsbester warst bedeutet aber nicht unbedingt, dass die Ausbildung "unter Deinem Niveau" lag - einen Prüfungsbesten gibt es ja immer.....
Selbst wenn festgestellt würde, dass Du "unterfordert" warst, heißt das noch lange nicht, dass die Eltern Dich in eine "falsche" Ausbildung gedrängt hatten.... - nur dann würde ggf. weiterhin ein Unterhaltsanspruch bestehen.....

in dem Bescheid steht also das deine Mutter 18 Euro und dein Vater 295 Euro zahlen sollen ? .......das bedeutet aber NICHT das sie dieses Geld an dich zahlen müssen.........das ist nur eine rechnerische Größe und hat keinerlei Bedeutung .................du schreibst du hast eine abgeschlossene Berufsausbildung und willst nun in einem anderen Bereich studieren ? also ich sehe hier keinen Unterhaltsanspruch mehr denn du könntest theoretisch deinen Lebensunterhalt mit dem erlernten Beruf verdienen ....

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Anfangs weigerte sich mein Vater, diese Summer zu zahlen. Deshalb stellte ich einen Vorausleistungsantrag. Dieser wurde allerdings abgelehnt, da mein Vater aussagte, dass er das Geld bezahlen werde. Daraufhin hat er für Juli und August jeweils 100 Euro überwiesen. Allerdings fehlern mir ja noch 322,96 Euro. Diese Summe möchte er über die Monate September bis Juli aufteilen. So bekomme ich monatlich von ihm 363,19 Euro. So habe ich dann bis Juli das Geld, was mir jetzt fehlt, zusammen.

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