Bafög in einer Bedarfsgemeinschaft die Sozialhilfe bezieht?

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2 Antworten

Von deinem Bafög - bleiben 20 % ohne Anrechnung,diese werden nicht vom tatsächlichen,sondern vom Bafög - Höchstsatz berechnet !

Angenommen dann bleiben noch 300 € übrig,dazu käme dein Kindergeld von noch 184 €,wovon nur 154 € ( 30 € Versicherungspauschale ab 18 Jahren ) angerechnet würde,dann läge dein anrechenbares Einkommen bei 354 € pro Monat.

Dein Regelsatz beträgt derzeit noch 320 €,es bliebe dann ein Rest von ca.34 € übrig und dieser würde dann auf deinen Kopfanteil der KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) angerechnet.

Dieser berechnet sich aus der gesamten Warmmiete,geteilt durch die Personen im Haushalt,wohnt ihr also zu dritt und die Warmmiete würde 600 € betragen,dann läge der Kopfanteil bei 200 €.

Dir würden dann also in diesem Beispiel noch 166 € fehlen und diese würdest du auf Antrag vom Jobcenter bekommen,wenn du einen Antrag auf einen Mietzuschuss zu deinen ungedeckten KDU - stellst.

Dieser Zuschuss hat mit dem ALG - 2 nichts zu tun,denn davon solltest du als Stundet nach § 7 Abs. 5 SGB - ll ausgeschlossen sein,die Ausnahmen stehen dann im § 7 Abs. 6 SGB - ll.

Eine Möglichkeit würde dann sein,dass du dir ein WG - Zimmer suchst oder eine kleine bezahlbare Wohnung,dann würde dir auch mehr Bafög - zustehen,dein Kindergeld stünde dir voll zu,da deine Eltern keinen Unterhalt leisten können und zusätzlich könntest du dann jeden Monat noch etwa 400 € nebenbei verdienen.

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Dein Einkommen somit Bafög wird der Bedarfsgemeinschaft angerechnet! Da bleibt nur ausziehen und jobben nebenbei!

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Kommentar von EstherNele
27.08.2015, 09:27

Falsch -
Kinder sind ihren Eltern gegenüber nicht unterhaltsverpflichtet.

Lediglich, wenn der Betrag, den das Kind monatlich zur Verfügung hat, über dem Regelsatz lt. Altersstufe + den anteiligen KdU liegt und es wird noch Kindergeld gezahlt, dann wird der über diesem Wert liegende Betrag aus dem Kindergeld auf die Eltern übertragen.

Damit ist schon mal klar, dass der auf die Eltern zu übertragende Betrag max. die Höhe des Kindergeldes haben kann, also 188 €.

Selbst wenn das mit den leistungsbeziehenden Eltern zusammenwohnende Kind ein  Netto von (Hausnummer) 1500€ hätte, dann würde das Kind natürlich aus der BG herausfallen und würde seinen Mietanteil von 1/3 der Miete an die Eltern zahlen müssen. Dass man sich dann anteilig auch an z.Bsp. den Stromkosten beteiligt und Kostgeld abgibt, wenn man zusammen lebt, ist ja irgendwie normal.

Ich finde die Betrachtung "das wird den Eltern dann abgezogen" in der Formulierung totalirreführend und falsch..

Vorher haben die Eltern für drei hilfebedürftige Personen die Kosten der Wohnung bekommen, also 3/3 der Miete, jetzt sind es nur noch 2/3, weil eine von drei Personen nicht mehr hilfebedürftig ist. Diese muss dann ihren Mietanteil selber tragen - nicht anders als in einer eigenen Wohnung, oder auch einer WG.

Die Formulierungen hier zu dem Thema suggerieren immer - wenn einer aus der BG verdient, dann werden die anderen dafür noch finanziell bestraft - man zieht ihnen sogar noch Geld ab.

Das ist Unfug - es wird eben nur für zwei bedürftige statt drei bedürftige Personen bezahlt.
Und dass jemand seinen Mietanteil und Verpflegungsgeld bezahlt, wenn er mit verpflegt wird, hat GAR NICHTS damit zu tun, dass er jetzt seine Eltern unterhalten müsse.

Das wollte ich bloß mal angemerkt haben.

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Kommentar von achja123
06.09.2015, 19:35

Schwachsinn wenn ich zuviel verdiene also wirklich viel und meine eltern alg 2 beziehen muss ich für die Aufkommen ebenfalls wenn sie irgendwann ins Altersheim müssen... Bedarfsgemeinschaft ist bedarfsgemeinschaft da wird alles angerechnet selbst Kindergeld etc

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