Bafög, Hartz 4 und arbeiten

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4 Antworten

Du musst das auf jedem Fall dem Jobcenter melden, weil wenn die das spitzbekommen, dann gibts ärger bzw die können dir das geld streichen. Wenn du so sachen wie putzen nachhilfe oder so machst, die nicht über lohnsteuerkarte und über dein konto laufen, dann würde es eh keiner merken. rein rechtlich musst du auch nachhilfe etc anmelden, aber wer macht das schon ;)

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Dem Jobcenter schon ehrliche Angaben machen, weil - wie hier schon geschrieben - Du sonst ein Strafverfahren wegen Betruges riskierst.

Weil Deine Frage etwas komplex ist, und viele Mitarbeiter im Jobcenter nicht wirklich über die Gesetze informiert sind, empfehle ich Dir, hole Dir auch Rat bei einer guten behördenunabhängigen (!!!) Beratungsstelle wie dieser Hamburger

Arbeitslosen Telefonhilfe

0800 111 0 444 - wenn Du in Hamburg / Umgebung wohnst oder

040 22 75 74 73 - wenn Du in einem anderen Bundesland wohnst.

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Wenn du nicht mehr bei deinen Eltern wohnst und sie dennoch Leistungen für dich beziehen, ist das Sozialbetrug, da du nicht mehr zur BG mit ihnen gehörst; hast du deinen Auszug nicht mitgeteilt, kann man sogar dich dafür am Ar.sch bekommen, wenn es rauskommt.

Gesetzt den Fall, dass du dennoch Leistungen zu Recht beziehst, werden dein Erwerbseinkommen und das BAföG selbstredend auf DEINEN Leistungsanspruch TEILWEISE - nicht voll - angerechnet.
Unterm strich wirst du pro Monat und mit der 400EUR-Job-Begrenzung allerdings definitiv keine 430 EUR an anrechnungsfreiem Einkommen zusammenkratzen können. Insofern wird es Privatvergnügen bleiben.

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" Nun, meine Frage. Muss ich den Jobcenter bescheid sagen? "

Wenn Dir ein Bussgeld- und oder Strafverfahren egal ist, nicht.

"Darf ich überhaupt etwas dazu verdiene."

§ 2 SGB II.

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Kommentar von VirtualSelf
20.10.2012, 17:27

§ 2 SGB II ist natürlich überhaupt nicht aussagekräftig, da Schüler und Auszubildende natürlich spezifische Zumutbarkeitsregeln gelten.

Auch wenn sie ihre Hilfebedürftigkeit durch Zusatzeinkommen senken könnten, so sind sie dazu nicht verpflichtet, da Arbeit hier ggf. generell als unzumutbar angesehen wird.

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