Bafög bei Zweitwohnsitz

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2 Antworten

Wenn du einen grundsätzlichen Anspruch auf Bafög hast bist du vom Wohngeld ausgeschlossen, siehe §20 Abs. 2 WoGG. Solltest du aus irgentwelchen Gründen, die ich nicht kenne, dennoch einen Wohngeldanspruch haben, musst du nur Nachweisen, dass du bzw.deine Mutter für dich keinen Wohngeld bekommst, z. B. anhand einer sogenannten Negativbescheinigung von der Wohngeldstelle an deinem Wohnort.

Du meinst vermutlich die Mietkostenpauschale des Bafög statt Wohngeld?

Da musst du beim Erstwohnsitz gemeldet sein und/oder einen Mietvertrag nachweisen.

Du solltest die Gründe herausfinden, warum deine Mutter das möchte? Denkt sie es gäbe dann kein Kindergeld? da liegt sie falsch. Denkt sie es gäbe Probleme bei der familienversicherung? auch da läge sie falsch.

Ein Erstwohnsitz im Elternhaus zu haben, wenn man woanders studiert und wohnt ist schwachsinnig. Du wirst dich am studienort anmelden müssen und dann sollte auch deine Adresse vor Ort auf dem Perso stehen. Oder möchtest du, dass mögliche Briefe/Mitteilungen der Uni-Bibliothek an deine Mutter gehen? Das ist nur ein Beispiel.

Einen Zweitwohnsitz bei den Eltern zu haben, ist genauso sinnlos, da es keine Vorteile bringt. Man darf nicht wählen, man hat sonst auch keine rechte. die Unterscheidung erst/zweitwohnsitz ist erst mit Arbeit und tatsächlich zwei wohnorten (an denen man auch Mieter ist, Miete zahlt oder Eigentümer ist) relevant.

Für dich ist es sinnlos deine Adresse, wo du ständig bist auch auf dem Perso zu haben (Anmeldung Uni, Anmeldung zB Packstation, Carsharing vor Ort etc etc etc). hat organisatorische Gründe.

und es gibt keinen Grund warum du deinen Erstwohnsitz bei deiner Mutter haben solltest.

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