BAföG Antrag: steht es mir trotz weiterleitung des Kindergeldes zu?

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4 Antworten

Wenn du während des Studiums noch bei den Eltern (oder einem von ihnen) wohnst, so haben sie bzw. derjenige Elternteil Anspruch auf das Kindergeld für dich. 

Lebst du nicht mehr bei den Eltern, so müssten diese (bzw. der bezugsberechtigte Elternteil) es an dich weiterleiten.

  • Bezugsberechtigt wäre der Elternteil, der zum höheren Unterhalt an dich verpflichtet wäre (mindestens jedoch in Höhe des Kindergeldes selbst).

Das Kindergeld wird in jedem Fall auf deinen gesamten "unterhaltsrechtlichen Bedarf" angerechnet, mindert diesen also entsprechend....

Im Formblatt 8 gibst du ja an, dass die Eltern (bzw. ein Elternteil) dir

  • entweder - trotz deiner nachweislichen Aufforderung zu Unterhaltszahlungen - den von dir geforderten Unterhalt versagt 
  • oder die - von dir nachweislich eingeforderten - Auskünfte für deine Unterhaltsberechnung versagt ...

und du deshalb "BAföG-Vorausleistungen" beantragst, die sich das BAföG- Amt dann von den Eltern (oder dem betreffenden Elternteil) zurückholt.

Um die Höhe dieser Vorauszahlungen berechnen zu können, muss das BAföG-Amt dann natürlich wissen, ob du das Kindergeld erhältst oder nicht (bzw. von wem...).

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Hi,

natürlich gibst du die Weiterleitung an. Alles andere sind falsche Angaben und Betrug.

Da du Vorausleistungen beantragst (und damit diese nach BGB und nicht nach Bafög berechnet werden) gilt Kindergeld als Einkommen und mindert deinen Unterhaltsanspruch.

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Na klar kannst du noch weiter Kindergeld bekommen. Das Kindergeld wird nicht als dein Einkommen angerechnet und steht dir daher zu, genau so wie der noch zu berechnende Bafögsatz.

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Bleibe ehlich,alles andere kann gegen dich verwendet werden

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