Bäume vom Sturm umgekippt, was tun damit?

5 Antworten

Es gibt jetzt Stürme, vor denen ist nichts sicher. "Höhere Gewalt" trifft es da ganz gut.

Der letzte namens Xavier hat bei uns regelrecht Bäume "rausgepflückt".  Ganz anders als die Stürme, die ich bisher kannte, die eher Wind mit hoher Geschwindigkeit waren. Die durchschnittliche Geschwindigkeit war garnicht so hoch, aber punktuell wirkten größte Kräfte.

Von einer mehrstämmigen großen Weide wurde ein mittlerer Stamm von ca 40 cm Durchmesser in einer Höhe von 4 Metern abgebrochen, vermutlich von einem Wirbel herausgedreht.

Dann hat er  einen 10m hohen Ahorn gefällt, indem er ihn von seinen Wurzeln losgerissen hat. Und 20m weiter unser Apfelbaum hat nicht einmal seine Äpfel verloren. 

"...Punktuell..." dies ist eine interessante Beobachtung!!!
Ich befand mich gestern eigentlich im "Auge des Sturms" und fragte mich, wo der Sturm ist...^^ Heute sah ich dann Verwüstungen, die er knapp einen Kilometer weiter angerichtet hatte...

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Habe auch gehört, dass viele Bäume so ungewöhnlich mitgenommen wurden, weil sie für die Jahreszeit noch sehr volle schwere Baumkronen haben mit viel Blätter die quasi wie ein Segel wirken.. liegt denke ich am Klimawandel.. Aber bin dennoch der Meinung, dass wenn man Arbeiten rund um die Bäume herum durchdachter ausgeführt hätte, dann hätten sie besseren Halt gehabt.. Naja, jetzt erstmal gucken, wie wir die loswerden. Habe gehört das Eichenholz viel wert ist. 

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Hallo Friedrich3000,

Erste Frage ist nun, kann man das begutachten lassen und die Fräser zur Rechenschaft ziehen?

Es kommt darauf an, warum gefräst wurde und ob es keine andere Möglichkeit gab, die Arbeiten zu bewerkstelligen!

Ich kenne es von meiner besseren Hälfte, die im Erdbau tätig war, dass um schützenswerte Bäume ein Baumschutzzaun gebaut wurde, der meist so umfangreich war, wie sich die Baumkrone erstreckte!

Das heißt auch, dass diese Arbeiten genehmigt werden mussten!

Je nach Wuchs, kann man sie einem Sägewerk anbieten, oder zu Brennholz verarbeiten!

Norina

Das ist ja interessant.. also die beiden Bäume standen auf unserem Grundstück direkt am Graben, der quasi zur Hälfte auch uns gehört und dann kommt eine Weide, die irgendwem gehört. Wenn der Graben zwischendurch ausgehoben wurde, dann wirkte es so, als wenn er immer weiter zu uns rüberwandert. Die Wurzeln sehen halt auch "abgehackt" aus. Aber als Laie ist es halt sehr schwer einzuschätzen.

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@Friedrich3000

direkt am Graben, der quasi zur Hälfte auch uns gehört

Wenn der halbe Graben Euch gehört, dann wurde der Auftrag doch sicher auch von Euch, bzw. mit dem Nachbarn vergeben?

Wenn dem so ist, hättet Ihr Euch vorher Gedanken machen, bzw. den Umfang der Grabarbeiten kennen müssen!

Bleibt die Frage, für was wurde der Graben ausgehoben, war er zwingend notwendig? Einen Kanal z.B. könnte man auch ohne Graben erstellen!

Wenn bei Euch eine Baumschutzverordnung besteht, habt Ihr Euch unter Umständen sogar "strafbar" gemacht, da dann für solche Arbeiten bestimmte Auflagen erfüllt werden müssten, Wurzelschutz und möglicherweise im Wurzelbereich ein Verbau um die Schäden möglichst gering zu halten!

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kann man das begutachten lassen und die Fräser zur Rechenschaft ziehen?

Kann man, versuche es doch einfach, wenns nicht klappt, hast du richtig viel Geld verbrannt.

Dann kannst du zur Kostendeckung deine Eichen ans Sägewerk verkaufen.

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