Badminton Bespannungsmaschine?

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2 Antworten

Ich kenne die Victor M3000 nur aus dem Katalog, aber da ich selbst bespanne, kann ich dir vielleicht ein paar Tipps geben. Du solltest dir zuerst gut überlegen, wie gut deine Maschine sein soll.

Es gibt manuelle Maschinen und solche mit Motor. Jene mit Motor sind sehr einfach und schnell zu bedienen: Gewicht einstellen, Saite jeweils einspannen und der Motor zieht auf mit dem entsprechenden Gewicht an. Bei den manuellen muss man die Saite einspannen und den Arm langsam (sonnst wird die Saite überlastet) umlegen. Der Arm muss möglichst waagerecht liegen, ansonsten muss man nochmals korrigieren. Das ist einiges aufwendiger.

Auch beim Drehteller gibt es qualitative Unterschiede. Die Einspannpunkte sollten so grossflächig sein, dass das Racket möglichst gut stabilisiert wird, aber klein genug um die Ösen nicht zu verdecken. Nicht alle Fabrikate und Typen haben diese Eigenschaft. Zudem sollt er mehrfach schwerer sein als ein Racket. Dann hat das Racket keinen Einfluss auf die Drehung was die Arbeit erleichtert. Auch die Lagerung muss flüssig laufen, da das Racket während dem Bespannen immer wieder gedreht wird.

Zuletzt möchte ich noch die Zangen erwähnen. Billige Bespannungsmaschinen haben keine eingebauten Zangen. Man muss mit separaten Zangen jeweils zwei Saiten zusammenklemmen. Das funktioniert soweit. Aber mit Maschinen mit fest installierten Zangen kannst du bedeutend schneller arbeiten.

Die M3000 gehört zur untersten Klasse von Bespannungsmaschinen. Manuelles spannen, sehr einfacher Drehteller, keine eingebauten Zangen. Einziger Vorteil: Die Maschine ist leicht und kann gut transportiert werden. Aber bei der Arbeit ist das leichte Gewicht dann wieder ein Nachteil. Nichtsdestotrotz kann man damit Rackets bespannen. Aber es dauert sicher 1.5mal so lange, wie mit einer besseren Maschine.

Wenn du nur selten ein Racket bespannst, reicht so eine einfache Maschine, aber wie dir andere hier schon vorgerechnet haben, amortisiert sich diese Anschaffung auf diese Weise fast nie. Wenn du auch noch die Schläger deiner Kollegen bespannen willst, würde sich die Maschine zwar rentieren. Aber ich prophezeie dir, dass es mit der Zeit mühsam wird, regelmässig mit einer solch einfachen Maschine Rackets zu bespannen. Du wirst keine Freude daran haben.

Aus diesem Grund empfehle ich dir ein Model aus dem Mittelfeld mit gutem Drehteller, integrierten Zangen und einem Motor. Bei den Tischgeräten ohne Standfuss sollte da durchaus etwas preiswertes (ab 800 - 1000 Euro) zu finden sein. Der Preis ist zwar 2-3 mal grösser als die M3000, aber du wirst damit locker 4x mehr Rackets bespannen (z. B. von Clubkollegen) weil die Arbeit viel einfacher geht. Und auch die Bespannungsqualität ist besser.

Noch eine letzte Anmerkung: Denk daran, dass du nebst der Maschine auch Saiten (am einfachsten 200m Rolle), Werkzeug (Ahle, Zange) und Ersatzösen sowie eine Ösenzange benötigst. Dies gehört bei der Grundinvestition dazu.

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Kommentar von kajunt
24.06.2016, 06:44

Okay vielen Dank, das hilft mir sehr :)

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Ich spiele selbst Badminton! Frage mich jetzt dennoch wozu du als privat Person so eine Machiene brauchst? Wenn du nicht häufiger Schläger bespannst und dich auskennst ist es eigentlich Quatsch! Das kann man für 15€ in jedem Sport laden machen lassen!

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Kommentar von kajunt
21.06.2016, 17:06

Das stimmt schon, aber wir sind zwei Leute in der Familie, die Badminton spielen und besonders mir passiert es sehr häufid, dass die Bespannung reißt.. außerdem haben wir im Verein jemanden, der auch eine hat. Er sagt, dass es sich auf die Dauer lohnen würde. Sonst bin ich natürlich voll deiner Meinung ;) Danke trotzdem :)

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Kommentar von Peppi26
21.06.2016, 17:34

dann viel Spaß

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Kommentar von kajunt
21.06.2016, 19:19

Danke

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