Badezimmer sanierung - FI Schalter Pflicht?

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5 Antworten

Wenn man etwas an der elektrischen Installation ändert, also eine Steckdose versetzt oder komplett neu setzt, dann muss diese zwingend über einen RCD (FI) abgesichert sein, sonst macht sich der Elektriker strafbar und das würde dir kein Elektriker machen.

Du kannst dir natürlich einen sogenannten SRCD einbauen lassen. Dieser wird hinter einer Steckdose eingebaut bzw. dieser ist eine Steckdose, nur mit integriertem FI.

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Kommentar von germi031982
30.05.2016, 19:28

Wenn man die neu setzt stimmt das. Wenn man allerdings nur die Betriebsmittel auswechselt gegen neue muss man nicht nachrüsten. Also alte Steckdose durch neue Steckdose ersetzen, alten Schalter durch einen neuen ersetzen zieht keine Nachrüstpflicht nach sich.

Trotzdem sollte man das Bad auf den aktuellen Stand bringen, in dem Fall ist es eindeutig ein massiver Zuwachs an Sicherheit. Es gibt ja FI für den Einbau in Gerätedosen, man muss also nicht alles komplett neu machen.

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ja, der FI Schalter ist vorschrift. aber es gibt optionen...

du könntest z.B. einen sogenannten Dosen-FI hinter die zuleitung setzen und daran dann alle Steckdosen und Leuchten im Badezimmer anschließen.

der dosen FI Selbst müsste allerdings mindestens 60 cm von Dusche oder Badewanne so wie vom waschtisch entfernt sitzen. besser noch außerhalb des Badezimmers.

platzer das gute stück doch gleich da, wo du eine steckdose brauchst. dann kannst du später, wenn die verteilung mal erneuert worden ist, und die ganze sache über den FI in der verteilung läuft an der stelle eine schukosteckdose einbauen...

lg, Anna

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Alle Zuleitungen zu Nass und Feuchträumem müssen über FI laufen um all polig abzuschalten da muss ein FI im Verteiler zusätzlich zu den Sicherungen verbaut sein Sicherungen sind nur Leitungsschutz gegen Überlastung FI dagegen ist ein Körperschutz um gefährlicher Körperströme zu verhindern  . 

So eine Steckdose mit FI reicht bei weitem nicht aus es müssen alle Teile  die Spannung führen die im Bad sind über den FI laufen .

Link so sehen diese aus  . Entweder 2 oder 4 Polig .30 mA 

https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss_2?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&url=search-alias%3Daps&field-keywords=fi+30mA

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Kommentar von ElektroKDD
30.05.2016, 19:16

Vollkommen richtige Antwort. 

Auch die Zuleitung zum Bad muss geschützt sein. 

Also nix mit einem Steckdosen FI

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Kommentar von germi031982
30.05.2016, 19:43

Ein Bad ist aber kein Feuchtraum weil es die meiste Zeit trocken ist und die Feuchtigkeit immer nur kurzzeitig erhöht. Deswegen ist in den Vorschriften des VDE in dem Zusammenhang da auch nicht von Feuchtraum die Rede, sondern es ist die Rede von "Räumen die eine Dusche und/oder Badewanne enthalten". Der einzige Bereich der Feuchtraumsteckdosen oder Schalter im Bad bedingt ist der Bereich Zone 1 und 2. Zone 2 ist 60cm vom Wannenrand entfernt. Innerhalb davon muss alles spritzwassergeschützt sein (IPX4).

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/06/Bad\_Verlegezonen.jpg

Und es ist nicht explizit verlangt den FI in die Verteilung zu setzen, es ist verlangt das ein funktionierender FI vorhanden ist. Und die praktikabelste Lösung ist eigentlich den in die Verteilung zu setzen, deswegen macht man das auch. Ist auch die billigere Lösung, denn eine FI-Steckdose oder so ein Einsatz für die Gerätedose kostet in der Anschaffung doppelt bis dreifach so viel Geld wie ein gleichwertiger FI in der Verteilung. Und dann ist das Teil noch nicht gesetzt, das kommt noch oben drauf. Den hier kann man in eine Gerätedose setzen, alle danach angeschlossenen Betriebsmittel werden durch den FI geschützt. Aber eben auch weitaus teurer als ein FI in der Verteilung:

https://www.amazon.de/Busch-Jaeger-3150UC-212-UP-Einsatz-eingebautem-Fehlerstrom-Schutzschalt/dp/B0014DPKTS/ref=sr\_1\_6?ie=UTF8&qid=1464629980&sr=8-6&keywords=busch-j%C3%A4ger+fi

Zu sowas würde ich tendieren wenn die Anlage nicht nachrüstpflichtig ist, aber man trotzdem die Sicherheit auf einem modernen Level haben will.

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Bei änderung der elektrischen Anlage ist diese auf den aktuellen technischen Stand zu bringen.

Darüber hinaus dient der FI-Schalter deiner Sicherheit

Also wenn du nur die Sanitäreinrichtung erneuerst musst du keinen FI nachrüsten, ich würde es dir aber trotzdem empfehlen.

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also es ist nicht Pflicht?  :s

Die Küche ist jetzt komplett neu verdrahtet (Die Erde ist dabei)

Das Badezimmer ist da neben, also ich kann am Mauer durchbohren und die Leitung von die Küche weiter benutzen.

Ich kann dann ein FI Schlachter einbauen (Schaltschrank)

Aber die Lampe oben wäre nicht geschützt :/

Alles ist direkt unterputz, also es viel Arbeit :/

Das ist jetzt mein Installation:

[url=http://www.casimages.com/i/160208125519874477.jpg.html][img]http://nsa38.casimages.com/img/2016/02/08/mini_160208125519874477.jpg[/img][/url]

[url=http://www.casimages.com/i/160208125512717045.jpg.html][img]http://nsa37.casimages.com/img/2016/02/08/mini_160208125512717045.jpg[/img][/url]

[url=http://www.casimages.com/i/160208125532560717.jpg.html][img]http://nsa37.casimages.com/img/2016/02/08/mini_160208125532560717.jpg[/img][/url]

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[url=http://www.casimages.com/i/16020812553072374.jpg.html][img]http://nsa38.casimages.com/img/2016/02/08/mini_16020812553072374.jpg[/img][/url]

[url=http://www.casimages.com/i/160208125507548861.jpg.html][img]http://nsa37.casimages.com/img/2016/02/08/mini_160208125507548861.jpg[/img][/url]

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Kommentar von germi031982
31.05.2016, 19:45

Ich würde einen einbauen, der gehört dann auf eine der drei Hutschienen ganz nach rechts.

Ich habe bei mir im Bad einen RCBO eingesetzt, also eine Kombination aus FI und Leitungsschutzschalter.

Die Installation ist nicht klassisch sondern modern genullt, wie üblich.
Wobei mittlerweile die Auftrennung des PEN in einen separaten Schutz- und Neutralleiter schon im Hausanschlusskasten gemacht wird. Man muss nur einfach mal die Neutral- und die Schutzleiter zählen, dann wird man feststellen das man 9 Schutzleiter hat und 8 Neutralleiter. Durchlauferhitzer funktionieren mit der sogenannten Dreieckschaltung, die braucht keinen Neutralleiter, daher ist da auch keiner für den vorhanden und dann passt das.

Klassische Nullung ist Auftrennung des PEN erst an der Steckdose. Das heißt die Zuleitung zur Steckdose ist zweiadrig. Je nach Jahr der Errichtung unterscheidet sich der Anschluss bei klassischer Nullung etwas. Bei alten Installationen aus den 1950ern wurde die Phase auf einen Anschluss der Steckdose gelegt, der PEN auf den anderen und zum Schutzkontakt wurde eine Drahtbrücke gemacht. In den späten 1960ern wurde dann der PEN auf den Schutzkontakt der Steckdose
gelegt und von dort aus eine Drahbrücke zum N-Anschluss gelegt. Darf seit 1973 bei neuen Installationen nicht mehr gemacht werden.

http://www.mikrocontroller.net/attachment/141935/Steckdose.PNG

Wie man sieht haben sich auch die Adernfarben geändert im Laufe der Zeit.

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