Badehose im Schwimmbad vergessen. 20€ Auslöse rechtens?

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11 Antworten

Du bist Eigentümer der Badehose und das Bad-Personal Finder. Als Eigentümer bleibst du rechtmäßiger Eigentümer, auch wenn der Besitz wechselt. Das Bad-Personal hat die Badehose herauszugeben, ansonsten wäre es Unterschlagung. Was sie allerdings als Finderlohn einfordern können, ist gesetzlich geregelt. Ich glaube, es sind 5% oder 10% vom Restwert.

Bei einem Streitwert von 20€ ist die Verhältnismäßigkeit von juristischen Mittel jedoch fraglich.

Ich würde mit einem Zeugen noch einmal dort hingehen, die Herausgabe verlangen und das Hinweisschild fotografieren. Beides als Beweis, dass die Badehose tatsächlich dort ist und für das seltsame Geschäftsgebahren.

Wenn sie hierbei die Badehose noch nicht herausrücken, kannst du sie schriftlich anmahnen und dann oder sofort zum Anwalt gehen. Der kostet aber auch. Aber die meisten laufen schon wieder in der Spur, wenn ein Schreiben von einem Anwalt kommt.

Musst ihn fragen, was er dafür nimmt. Aber 20€ kannst du dafür auch rechnen. Normalerweise müsste dir das Bad-Personal auch diese Kosten erstatten, aber dann geht das Spiel wieder von vorne los. Im schlimmsten Fall muss am Ende ein Gericht entscheiden.

Das alles für 20€?

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Also juristisch bewandert bin ich noch nicht, aber diese Gebühr ist eine Frechheit. Hast du mal gefragt, warum die 20 € dafür wollen? Den entsteht ja kein aufwand. die werden ja nicht hunderte von formularen ausfüllen und alles....bei uns im schwimmbad werden die sachen ein jahr aufbewahrt, danach gewaschen und dann gespendet. außerdem bekommt man seine sachen auch einfach so wieder....bei uns geht man zum bademeister, sagt man hat seine sachen verloren und dann geht der mit einem in den raum für fundsachen...und da stehen gefühlte 100 kisten und dann kann man gucken, ob seine sachen dabei sind...

Dafür bezahlt man weder ne gebühr noch irgendwas anderes....das ist einfach nur frech!

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Also ob´s jetzt wirklich vom Recht her in Ordnung ist, weiss ich nicht, dass kann dir wahrscheinlich nur ein Anwalt sagen. Aber eine Frechheit ist das auf jeden Fall. Sollten die bei dir 20,- € dafür verlangen, würde ich sagen, dass du mit dem Vorgesetzten darüber reden willst. Und wenn der kommt, ihm gleich sagen, dass so etwas sehr sehr Kundenunfreundlich ist, denn kein Geschäft verlangt Aufbewahrungsgebühren für verlorene Sachen der Kunden.

Zur Not könntest du noch beim Verbraucherschutz anrufen und fragen, ob sowas Rechtens ist oder nicht.

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Ich finde dass das eine frechheit ist. Ich würde mal fragen wofür diese Gebüren anfallen die sind doch bescheuert. Im BGB habe ich leider nichts gefunden zu diesen Thema, aber ich würde sie da lassen und mir zwei neue Holen. Außerdem würde ich das Schwimmbad nicht weiterempfelen

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das ist nicht rechtens, zum ersten wofür 20€? damit man sie in den schrank legt? zum zweiten, man darf keine fremden sachen vernichten, die gehören zum fundbüro (wir haben es in meinem bad immer getan) aber zum dritten hast du mit dem kauf der eintrittskarte diese bedingung akzeptiert denke ich mal

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Ich schlage vor, Du gehst da hin.

Und hierbei nimmst Du zwei Leutchen mit, die sich als Pressevertreter ausgeben, eine Kamera mitschleppen und aussagen, sie interessieren sich brennend für dieses thema, das doch sicherlich eine story wert ist. Ich bin mir fast sicher, dann wird man nicht auf die 20 euro bestehen und dies als gaaaaaanz riesengroßes Megamissverständnis hinstellen.

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Kommentar von Bademeisterin
30.10.2012, 07:08

klingt gut :-))

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ich denk mal sie dürfens.. aber ist trotzdem eine totale frechheit 20€.. hallo wenns 2€ oder als "trinkgeld" wären ists ja ok. aber davon kannst ja drei mal ins hallenbad gehen

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Ob es rechtens ist weiss ich ehrlich gesagt nicht, aber ich so etwas noch nie gehört. Und dann auch noch gleich 20 € ? Ich finde das unverschämt; wenn es eine "Bearbeitungsgebühr" von 1-2 € wären hätte ich Verständnis dafür. Vielleicht solltest Du Dich einmal an ein Mitglied des Stadtrates wenden, wenn es ein städtisches Schwimmbad ist, vielleicht wissen die gar nichts davon und das Ganze wird mal im Stadtrat besprochen. Oder Du wendest Dich direkt mit einer Anfrage an den Bürgermeister. Ob das alles etwas nützt...??? Aber mehr kannst Du glaube ich kaum machen.

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Zunächst einmal gehe ich davon aus, daß es sich hier um einen städtischen (Bäder-) Betrieb handelt. Eine Kommune ist durchaus berechtigt, für ihre Dienste Gebühren zu erheben. Einen Personalausweis bekommst Du schließlich auch nicht umsonst. Ob hier allerdings eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 20 € gerechtfertigt ist, ist dann wieder eine ganz andere Frage ....

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hast du sie dir wieder geholt?? wie teuer war das??

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"juristisch bewanderte personen" geben ihr "statement" i. d. R. nicht umsonst ab, weil du sie ja sonst in deinem falle mit grosser wahrscheinlichkeit auch zitieren würdest, hm?

soll das schwimmbad verbummelte klamotten umsonst einsammeln und lagern?

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Kommentar von Pierro1
29.10.2012, 16:31

Ja, sollten sie, das macht ja beinahe jede andere Einrichtung / Organisation auch so. Sei es, wenn man in den öffentlichen Verkehrsmitteln etwas verliert oder im Kino oder am Flughafen. Die haben alle Fundbüros oder soetwas, wo man seine Sachen kostenlos zurückbekommen kann. Das ist einfach ein Service für den Kunden, der einem vielerorts gewährt wird, nur in meinem örtlichen Schwimmbad soll ich die übertriebene Summe von 20€ aufbringen. Das ist einfach unangemessen, oder wie siehst du das?

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