Backpacking in Marokko?

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1 Antwort

Wichtig ist die Wahl einer günstigen Jahreszeit. Im Sommer steigen die Tagestemperaturen im Landesinneren auf 40 bis 45 Grad an. Das ist sehr belastend. Hinzu kommt Dürre. 

Im Winter wird es in den meisten Landesteilen ziemlich kalt. Und es fällt Schnee, in unregelmäßiger Menge. Nicht nur im Hochgebirge, sondern auch im mittleren Bergland. Manchmal sogar in den Ebenen. Siehe Google: Makaken, Berberaffen im Schnee, bei Ifrane. Hinzu kommt, dass dort die meisten Häuser nicht geheizt werden, oder nur notdürftig, provisorisch geheizt werden. 

Ergänzungen: Der Sahara-Anteil Marokkos ist relativ klein. Aber es gibt dort von Touristen frequentierte Orte. In Westsahara dürfen amtliche deutsche Vertreter nicht tätig werden, wenn was passiert. Aber normalerweise passiert ja nichts, weil Marokko ein sehr sicheres und gastfreundliches Land ist. 

Weil es zwischen Deutschland und Marokko aber kein Sozialversicherungsabkommen gibt, (wie mit Tunesien), und auch grundsätzlich, ist eine Reise-Krankenversicherung, inklusive Unfall und Rückflug zu empfehlen. Wenn man es selbst bar bezahlen will, kosten Arzt oder Krankenhaus circa halb-so-viel wie in D. 

Einheimische Waren und Leistungen sind in der Regel sehr billig. Am billigsten auf dem "Bauernmarkt". Westliche Importwaren können das 2-fache bis 4-fache kosten, wie in Deutschland. Geld zieht man mit Bankkarte oder Kreditkarte am Automaten; in Deutschland die betreffende Bank nach Gültigkeit fragen; zum Beispiel die Volks- & Raiffeisenbanken machen außerhalb der EU nicht mit. Maximal gibt es an marokkanischen Geldautomaten 2000 Dirham; entspricht ca. 190 €. Weil die Automaten meist 200-er Noten ausgeben, was viele Händler schon beim Wechselgeld überfordert: nochmal rein in die Bank, und um Umtausch in kleinere Scheine bitten. Direkt am Flughafen hat in der Regel immer wenigstens eine Bankfiliale geöffnet. Für den Umtausch von Bargeld sind kleine, freie Wechselstuben in den Städten günstiger. 

In den Städten können "Durchreisende" aus Zentral-Afrika, Syrien usw. ein Problem werden. Viele sammeln noch für den Schlepper. Einheimische Bettler bekommen gelegentlich, und eben traditionell, genau 1 Dirham in die hohle Hand. Fremdenführer stehen wirtschaftlich meist unter hohem Druck. Entweder ignorieren oder engagieren. Die Mini-Taxis sind sehr billig. Festpreise. Fahren aber nur regional. Große Taxis sind als Sammeltaxis billig. 7 Insassen. Für individuelle Fernfahrten sind große Taxis verhandelbar, außer direkt vor dem Flughafen. Bei Bedarf nach Sammelplätzen fragen. 

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