Backenzahn statt Weisheitszahn gezogen- Schadensersatzklage?

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4 Antworten

Hallo NL2014, 

das klingt jetzt erst mal bescheiden würde ich sagen. 

Trotzdem hab ich noch ne Frage dazu. Ein Weisheitszahn ist ja per se nicht schlecht. Ist dieser denn jetzt an die Stelle des Backenzahns gerutscht?

Wurde dir das nach der OP mitgeteilt? Oder wurde dir gesagt, dass die Weisheitszähne gezogen wurden?

Was sagt dein Zahnarzt denn dazu? Wäre sehr interessant.

Wenn du dagegen vorgehen möchtest, dann brauchst du sämtliche Unterlagen die du irgendwie kriegen kannst. 

Dann (ich gehe jetzt mal davon aus, dass du gesetzlich versichert bist?) würde ich zuerst bei der Kassenärztlichen Vereinigung anrufen und dort eine Beschwerde loslassen, und  Fragen, wie du in dieser Angelegenheit weiter verfahren sollst. 

Gleichzeitig würde ich einen Anwalt kontaktieren, der Erfahrung mit Kunstfehlern hat und mindestens einen Beratungstermin ausmachen. 

Falls du eine Rechtsschutzversicherung hast, nicht vergessen, das mitzuteilen, damit du nicht auf den Kosten hängen bleibst. 

Eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung geht immer noch. 

Viel Glück und Erfolg, 

LG   Mata

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Kommentar von NL2014
13.04.2016, 21:07

Hallo Mata,
der Weisheitszahn sitzt sehr tief unten (direkt am Nerv) und hat sich seit der letzten Röntgenaufnahme vor einigen Monaten minimal nach obenbewegt (er liegt waagrecht) somit ist er nicht in das Loch gerutscht und es bleibt spannend, wohin des weges er ist...

Der Zahnarzt empfiehlt, ihn drin zu lassen zumal das Risiko der Nervenverletzung bleibt und die Wurzeln nun noch länger und kräftiger daran sind. Platz hätte der Zahn nun genug...
Der Kieferchirug hat nichts gesagt von wegen Fehler im Gegenteil, hat fröhlich verkündet es sei alles glatt und problemlos gelaufen trotz der schwierigen Lage und er hat die unteren zersägen müssen weil sie so schief lagen!
Ziehe morgen los zur Krankenkasse mal sehen wies dann weitergeht mit Meldung an die Ärztekammer und mit  Sicherheit zum Anwalt!
Vielen Dank :)!
LG

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Kommentar von Matahleo
23.07.2016, 19:08

Vielen Dank fürs Sternchen :)

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Als erstes solltest du einen Fachanwalt für Medizinrecht aufsuchen und dich juristisch beraten lassen. Vielleicht kann es dann auch außergerichtlich geregelt werden. Körperverletzung wäre durchaus möglich, ist aber ein Antragsdelikt, der Geschädigte muss also innerhalb von drei Monaten nach der Tat einen Strafantrag stellen. Liegt die Tat mehr als 3 Monate zurück, sieht es mit einer Anzeige wegen Körperverletzung schlecht aus. Schadensersatz und Schmerzensgeld ist aber sowieso Zivilrecht. 

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Ich hoffe mal, ich bin nicht zu spät. Wenn du die Anzeige gestellt hast, kannst du einen sog. Adhäsionsantrag stellen. Der kostet dich nichts und wenn es zu einer Verurteilung kommt, kriegst du dein Rechts auf Schmerzensgeld automatisch vom Gericht zugesprochen. Danach geht es dann nur noch um die richtige Höhe, aber dein Anspruch ist dann schon einmal sicher.

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auf jeden Fall zum Anwalt!! Das gibt richtig Ärger für den und Kohle für dich! Geht ja mal garnicht!!! muss selber meine noch ziehen lassen, nicht sehr beruhigend...

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Kommentar von NL2014
13.04.2016, 21:10

Oh je dann alles Gute...! Ich war extra beim Kieferchirug in ner Gemeinschaftspraxis. Der macht jeden Tag nichts anderes und hatte gute Weiterempfehlungen :(

Im Falle dass du aus dem untersten Süden Deutschlands kommst kannst dich gerne melden dann kann ich dir sagen wo du definitiv nicht hin solltest xD

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