Babysitter-Job wie anmelden und abrechnen

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Am einfachste wäre es, wenn deine Freunde dich bei der Minijobzentrale zum so genannten Haushaltsscheckverfahren anmelden. Dann darfst du allerdings nicht über 450€/Monat kommen, was aber bei nem Stundenlohn von sagen wir mal 10 € auch eher selten sein wird.

Mit diesem Haushaltsscheck bist du geringfügig angemeldet, bekommst dein Geld brutto für netto wenn du die RV-Befreiung in Anspruch nimmst und steuerfrei ists auch.

Einzig deine Freunde müssen 15% Pauschalabgaben an die Minijobzentrale zahlen, können das aber inkl. deines Gehalts in ihrer Steuererklärung als haushaltsnahes Beschäftigungsverhältnis angeben.

Hallo und danke!

Sie wollen mir 15€ pro Stunde bezahlen und da wäre es durchaus knapp mit den 450€. Aber wenn ich das richtig verstehe, dann hätte ich diese 450€ ohne jegliche Abzüge und könnte privat versichert bleiben?

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@ghostwalker29

Okay. Danke. Das klingt recht einfach. Aber wenn es mehr Stunden wären, so dass es diesen Rahmen sprengen würde? Kann ich nicht auch einfach eine Rechnung schreiben? Und wie wäre das dann mit Steuern und Co.? Habe gelesen, dass man in Hessen als Ehepartner bis zu 7664€ verdienen darf und beihilfeberechtigt bleibt. Aber ist das dann auch brutto=netto?

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@bobbelinsche

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie das mit der pKV ist. Steuerlich gesehen ist das mit Rechnung weniger günstig. Wenn man mal vom Maximaleinkommen ausgeht hättest du ja 15€ * 52 Wochen * 10 Stunden = 7800 € im Jahr und praktisch keine Betriebsausgaben. D. h. du müsstest alles versteuern. Nun weiß ich nicht, wie hoch euer Steuersatz ist, aber im Endeffekt könntest du wahrscheinlich eher auf die Mehrstunden verzichten und den Minijob machen als alles zu kriegen und das dafür zu versteuern.

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@ghostwalker29

Du hilfst mir gerade total, das Chaos zu lichten. Danke. Ich hab das mit diesem Steuerfreibetrag von 8.130€ im Hinterkopf und dachte, dass ich dann eher die 7664€ als Obergrenze nehme, um in der pKV zu bleiben. Das wären 9,5 Stunden je Woche zu 15€. Oder stell ich mir das zu einfach vor? Muss ich dafür womöglich ein Gewerbe anmelden?

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@bobbelinsche

Naja, das Ding is, der Steuerfreibetrag ist irrelevant, da ihr ja eh steuerpflichtig seid. Dein Mann hat ja Einkommen, und wohl auch nicht wenig, wenn ihr privat versichert seid. D.h. ob du nun 7800 oder 7664 einnimmst, in die steuerpflicht geht es auf jeden Fall. Und n Gewerbe hättste auch noch am Bein. Wenn ich du wäre, würde ich mich auf 450 EU anstellen lassen per Haushaltsscheck, und die Stunden die drüber hinausgehen... da gibts zum Beispiel noch die Möglichkeit von zB Tankgutscheinen bis zu mtl 44 EU die steuer und sozialversicherungsfrei sind. die bräuchten nichtmal beim Haushaltsscheck angegeben werden. Man muss auch dazu sagen, diese Haushaltscheckverfahren werden nie geprüft. Das heißt, es sieht keiner, wenn Bargeld fließt ;) Disclaimer : Dies ist keine Aufforderung zu Schwarzarbeit :D

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@ghostwalker29

Aha! Verstehe. Ja, mein Mann ist wie gesagt Lehrer in Hessen und verbeamtet. Deshalb ja auch die Beihilfe und pKV. Die 450Euro bekomme ich dann netto überwiesen? Muss man davon nicht etwas für die Rente zahlen? Welchen Mehraufwand hätten denn dann unsere Freunde? Weil, dieser Mehraufwand würde ja meinen Stundenlohn theoretisch schmälern. Also ich will nicht, dass die dann noch mehr Kosten haben. 450 plus diese 44€ für´s Tanken klingen aber in der Tat einfacher....

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@bobbelinsche

Oh, danke für das Kompliment :) Seit 2014 ist eine geringfügige Beschäftigung erstmal Rentenversicherungspflichtig. Du kannst dich davon aber befreien lassen. Das ist auf dem Haushaltscheckantrag nur ein Kreuzchen, dann is das erledigt. Und damit wäre das für dich dann netto 450, joppa. Deine Freunde haben Mehraufwand in Höhe von 15 % von 450,00€ mtl =67,50, was halbjährlich gezahlt wird. Also 405,00€ Wenn du die mit deinen Mehrstunden gegenrechnen willst, tja, dann is das Problem doch gelöst. Dein Stundenlohn ist damit dann natürlich geringer, wenn man so rechnet.

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@ghostwalker29

Gerne. ;)

Empfiehlt sich diese Befreiung? Ich gehe davon aus, dass sich der Job auf einige Monate beläuft und ich nehme an, dass das für meine Rente weniger tut, als mir die vollen 450€ aktuell nutzen...

Wieso eigentlich 15%? Ich bin ja nicht in der gesetzlichen KV. Wären es dann nicht nur 10%. Diese würden sich ziemlich genau mit der Steuerermäßigung = 20% der Gesamtaufwendung (maximal 510 Euro im Jahr bzw. durchschnittlich 42,50 Euro pro Monat) decken. Oder?

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@bobbelinsche

Die Befreiung empfielt sich durchaus. Denn von den Beiträgen in die RV hast du quasi garnichts, bis auf ein paar Kleckereien, die aber nur erwähnt werden, um dem Arbeitnehmer die RV Pflicht schmackhaft zu machen ;) Mit den Pauschalbeiträgen hast du natürlich recht. Der zur KV ist bei pKV natürlich hinfällig.

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@ghostwalker29

Ach Du bist ein Schatz! :)

Dann werde ich das mit der Beihilfe noch einmal abklären und ansonsten dieses Modell vorschlagen. Scheint für beide Seiten das allerbeste und einfachste zu sein. Hoffentlich bleibt das dann auch bei den Steuerklärungen so...

Hab vielen vielen Dank.

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@bobbelinsche

Stets zu Diensten :) Also Beihilfetechnisch sehe ich da kein Problem, aber besser ist, du erkundingst dich noch kurz bei der pKV. Steuererklärungstechnisch kriegst du kein Problem, Die Tätigkeit brauchst du nichtmal angeben, ist komplett steuerfrei. Und deine Freunde bekommen eben besagte Ermäßigung nach §34 oder 35 EStG. Weiß grad den Paragraphen nich.

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@ghostwalker29

Hab ich getan. Die hessische Grenze ist weit genug entfernt. :) Das klappt also.

Es gibt doch die Möglichkeit die Kosten für die Kinderbetreuung steuerlich abzusetzen. Ich habe etwas von 4000€ pro Kind und Jahr gelesen. Da es sich bei meinen Freunden um eine Familie mit 2 Kindern handelt, die zudem sonst nur im Kindergarten sind, haben sie da noch Kapazitäten frei. Ist es korrekt, dass sie die 10% Mehraufwand wie oben beschrieben absetzen können und zudem die 5400€ im Jahr als Betreuungskosten?

Ach und brauchen wir einen Vertrag oder reicht diese Anmeldung?

Haben sonst schon alles besprochen und schreiten alsbald zur Tat.

LG

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@bobbelinsche

Uh, das hatte ich ganz vergessen... Kinderbetreuungskosten... hm. Das muss ich erstmal nachschlagen. So. Also: Der Abzug von den 20%, was wir erst gedacht haben geht überhaupt nicht, da es sich ja eindeutig um Kinderbetreuungskosten handelt. Das heißt, sofern die Kiddies nicht älter als 14 sind können deine Freunde maximal 4000 EU im Jahr als Sonderausgaben abziehen. Das was darüber hinausgeht ist dann leider nicht mehr abziehbar. Aber die Steuerersparnis hieraus dürfte eh größer sein...

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@ghostwalker29

Ich hab mich auch versucht zu belesen. Die Variante wäre wirklich besser. Es scheinen ja auch tatsächlich sogar 8000€ zu sein, oder? (2 Kinder unter 14) Ich lese so zumindest § 10 Absatz 1 Nummer 5 EStG. So langsam wird das mein Thema. :)

LG

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Hallo,

neben dem Minijob auf 450-Euro-Basis gibt es noch eine Alternative:

  • man kann eine kurzfristige Beschäftigung für maximal 2 Monate beitragsfrei ausüben. Wenn man weniger als 5 Tage die Woche arbeitet, gilt eine Grenze von 50 Arbeitstagen (Feier- und Urlaubstage zählen mit!). Wenn man hauptsächlich Hausfrau ist, fallen dann gar keine Beiträge an. Es sind dann auch Meldungen an die Minijobzentrale zu machen.

Wichtig: Wenn der Beihilfeanspruch wegen der Einnahmehöhe wegfällt, erhöht sich entsprechend der PKV-Beitrag. Die Beihilfestelle prüft das Einkommen rückwirkend für das betreffende Kalenderjahr, Die PKV-Beiträge sind ggf. entsprechend nachzuzahlen. Wenn man entsprechende Fristen laut PKV-Vertrag versäumt, hat man große Probleme.

Gruß

RHW

läuft das nicht unter nachbarschafthilfe und muss garnicht angemeldet werden?

Es ist ja aber bezahlte Hilfe. Ich blick da einfach nicht durch. Wir wollen keine "Schwarzarbeit" oder ähnliches anstreben. Es soll für alle eine faire und saubere Lösung sein.

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Wenn man mal nachrechnet: ~8Stunden * 52 Wochen (im Jahr) * Stundenlohn ~ 10€ = 4.160,00€/Jahr. Is das noch Nachbarschaftshilfe? Ich denke nicht.

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