Babys erster Brei - selber kochen

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9 Antworten

Das Öl macht man nicht nur der Vitamine wegen in die Möhrchen, sondern auch, weil Babys Kalorien brauchen. Solange dein Baby noch keine volle Mahlzeit mit Brei ersetzt, reichen einige Tröpfchen Öl zur Vitaminaufnahme. Wenn eine Mahlzeit komplett ersetzt wird, muss etwas mehr Öl in den Brei. Je nachdem, was du fütterst.

Soll die Gemüsemahlzeit eine Milchmahlzeit ersetzen sollten ca. 140 - 160 kcal drin sein. (In der Beikost-Einführungsphase ... später eher 160 und mehr kcal)

Du kannst die Karotten-Kartoffel-Mahlzeit auch mit 1 EL Raps-, Sonnenblumen- oder Maiskeimöl anreichern und hast damit eine kaloriengerechte, sättigende Mahlzeit.

Das hab ich alles von www.babyernaehrung.de

Also du solltest bei allem selbstgekochtem Brei (Gemüse oder Fleischbrei)einen Teelöffel Öl (Oliven Sonnenblumen etc.am besten ist aber Raps)geben.Wenn du auch noch was für die Vitamine deines Babys geben möchtest kannst du zu jedem Brei einen Teelöffel Orangen Saft (Vitamin C) zugeben.

LG Su

1TL is aber schon ganz schön viel, ein paar Tropfen reichen schon, erst recht bei den kleinen Mengen. Bei selbstgemachten Gemüsesäften macht man sich ja auch nur einen bis ein paar Tropfen Öl ran und das sind 0,5l und mehr.

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@crashlady

Babys haben andere Bedürfnisse.Was denkst du wieviel Fett in der Muttermilch ist? Und von nur Gemüse werden sie nich satt ;-) Habe 2 Bücher kochen für Babys da steht das so drin :-) Kann nur das sagen was ich bei meinen Kindern laut Buch gemacht hab.

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ich würde in jedem fall nicht mit zwei sachen loslegen. meine kleine tochter hat schwere neurodermitis und allergien, mit derartigen gefahren muss man bei jedem kind zu jeder zeit rechnen, auch immer mit unverträglichkeiten. einfach nur kartoffel eine weile mit ein bisschen wasser reicht völlig aus oder einfach ein mildes gemüse zerdrückt und erst mal testen ob sie überhaupt schon futtern will. wir haben nach dem ersten versuch nochmal zwei monate gewartet und das war gut so. wenn du noch stillst bekommt das baby alles gute von dir, mit fleisch etc. würde ich auf jeden fall auch noch warten. wenn das kleine also ganz sicher ein gemüse/kartoffel/süsskartoffel o.ä. verträgt, kannst du mal öl beifügen, aber es ist kein muss und es ist auch nicht untersagt. das wichtigste ist LANGSAMKEIT dabei und nicht so viele sachen auf einmal. es ist sowieso schrecklich, was wir den kleinen mäusen mit unserer eigenen ernährung schon teilweise zumuten.

statt mit Wasser kann man natürlich auch vieles mit Milch zerdrücken, dann brauch man auch kein Öl mehr ranmachen, weil das Fett der Milch ausreicht zum Aufspalten.

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@crashlady

nne himmels willen! doch keine milch - höchstens muttermilch! kuhmilch gehört ebenso wie fisch und erdnüsse zu den stärksten allergenen, das wissen inzwischen sogar schon ein paar ärzte, kuhmilch ist für menschen nicht gesund, babys vertragen sie meistens schlecht, es schriebt bloß der milch niemand zu. und die vermaledeite h-milch, die mit milch nichts mehr zu tun hat gehört verboten.

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Ja ein paar Tropfen, damit die fettlöslichen Vitamine gelöst und aufgenommen werden können. Nur als kleine Gedächtnisstütze, hier die Eselbrücke E-D-E-K-A.

Diese Vitamine sind fettlöslich und der Körper benötigt deshalb Fett um sie verwerten zu können.

Alle anderen Vitamine sind wasserlöslich und brauchen kein Fett. Sie werden auch bei Überdosierung vom Körper wieder ausgeschieden, was mit fettlöslichen Vitaminen nicht passiert. Diese werden gespeichert.

Du musst sogar Öl hinzufügen, da auch Fette bei der täglichen Nahrungsaufnahme für Babys unumgänglich sind! Die Zugabe von einem Eßlöffel Öl reicht vollkommen.

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Der Körper - das gilt für Babys, wie auch Erwachsene - benötigt täglich Fett, um überhaupt einen gesunden Verdauungsorganismus zu haben.

ein paar Tropfen .. z B. wenn du Möhren mitverwendest, solltest du immer einen Stich Butter oder Oel mit verarbeiten

Nur ein paar Tropfen. Das Öl löst die Vitamine aus der Möhre!

Richtig. Vitamin A kann ohne Fett nicht vom Koerper aufgenommen werden.

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aber möhre ist ein allergen, man sollte nicht mit möhre anfangen sondern sich erst mal mit ernährung und unseren nahrungsmitteln beschäftigen ehe man so einem kleinen geschöpf alles mögliche verabreicht. es gibt viele neue erkenntnisse betreffend unsere ernährung und zum beispiel die schelchte gläschen-nahrung und man kann sein kind vor einigen dingen schützen

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@DABEY

vor allem vor dem vanillisieren - ka ob es den Begriff wirklich gibt, sollte aber verständlich sein. In 2er/3er-Nahrung enthalten, jeder ach so tollen Kindermilch und sonstigen Baby- und Kinderprodukten. Der Schrott bleibt bei uns im Warenregal des Supermarkts stehen :)

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@crashlady

Dass Möhren allergen sein sollen, ist inzwischen auch schon wieder überholt. Und es ist auch so, dass, wenn Babys den ersten Brei bekommen, eher zu Gläschennahrung geraten wird - selbst von Kinderärzten- z. B. weil alles schonend zubereitet wird, wodurch die Vitamine erhalten bleiben. Man sollte allerdings drauf achten, dass im Gläschen kein Salz, Zucker oder sonst was drin ist. Eben nur die natürlichen Zutaten. Und nix mit Kuhmilch bis zum ersten Lebensjahr. Ich füttere seit einigen Tagen auch den ersten Brei. Bis zu 6 1/2 Monaten habe ich meine Tochter voll gestillt und jetzt stille ich noch einige Monate weiter. Ich werd demnächst aber auch selbst kochen und pürieren. Ich find die Auswahl bei den Gläschen etwas langweilig.

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@DieSchwalbe

probier die mal...da is alles total fade.

Wenn ich Karoffeln mit Möhre dünste und zerstampfe riecht und schmeckt das anders und zwar nach dem was ich gemacht habe!

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@DieSchwalbe

Mein Sohn hat die Gläschennahrung nicht gegessen, daher mußte ich selbst kochen. Und schonend garen ist ja wohl nicht nur denen möglich, das kann jeder!

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Durch das Öl können die fettlöslichen Vitamine auch verwertet werden. Wäre es nur Gemüse, würde das notwendige Fett fehlen. Ganz wichtig ist nicht zu früh mit Brei bzw sonstigem außer Milch anzufangen. Das kann den Verdauungstrakt ruinieren, fürs restliche Leben.

Wow, das wusste ich nicht. Wo kann ich das denn nachlesen?

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@Asarualim

in entsprechender Fachliteratur? Oder einfach mal im Web nachschlagen?

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@Asarualim

Ich meine den Teil, dass man dem Kind den Verdauungstrakt ruiniert. Das hab ich nicht mal in der Krankenpflegeschule gehoert.

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@Asarualim

nee das glaube ich, über ernährung lernen ja nicht mal die mediziner was im studium

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@Asarualim

Die Darmflora hat noch nich die erforderlichen Baktierien um anderes außer Milch zu verwerten. Mit anderem wird der Verdauungstrakt gänzlich überfordert und kann im schlimmsten Fall diesen für den Rest des Lebens ruinieren.

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@DABEY

Und tatsaechlich gibt es auch im Web die unterschiedlichsten Meinungen zur ersten Beikost. Abgesehen davon ist es gerade total in, so frueh wie nur moeglich abzustillen oder gar nicht erst damit anzufangen, ganz egal, was die Medizner sagen.

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mach deinem Kind den ersten Brei, wenn du merkst, daß es dafür bereit ist und nicht weil du der Meinung bist, daß er jetzt mal könnte (zB weil auf den Gläschen im Supermarkt ja auch schon "nach dem 4. Monat" draufsteht). Wenn es soweit ist, erkennst du es ;)

Unsere Kleine hat nach dem 1. Geburtstag den ersten Brei bekommen. Bis dahin hab ich 1er Nahrung gefüttert, mit Pre langsam angefangen als sie 7 Monate war.

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@crashlady

Nach neusten Erkenntnissen ist der beste Zeitpunkt, um mit Beikost anzufangen, zwischen dem 5. und 7. Monat. Länger warten reduziert das Allergierisiko nicht, kann aber dazu führen, dass die Beikost weniger gut angenommen wird.

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@crashlady

Also meine Tochter wird jetzt über 5 Monate voll gestillt (keine Ersatznahrung, Tee, Wasser oder sonstwas) und ich werde sie, bis die letzte Mahlzeit durch feste Kost ersetzt wird, weiterhin stillen. Ich denke das ist nicht gerade das Schlechteste was ich tun kann. Von Ersatznahrung halte ich rein gar nix, da es für mich nur künstlich veränderte Kuhmilch ist, da koche ich ihr lieber selber was frisches, da weiß ich was sie hat. Vom Zeitpunkt denke ich auch dass es richtig ist, sie starrt uns seit geraumer Zeit beim Essen mit allergrößtem Interesse auf den Teller und beim Versuch ihr mal einen leeren Löffel in den Mund zu stecken erwies sie sich kürzlich als Naturtalent im "Abschlecken". Das interpretiere ich dann mal als ihr persönliches Zeichen an mich für festere Kost :-)

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@MissRockAHula

In dem Alter fängt so ziemlich jedes Baby an sich die Nahrung aufm elterlichen Teller anzugucken, das ist reine Neugier - wie auf vieles anderes, was die Elern ständig/regelmäßig machen. Ich habe schon einen Bericht gelesen wo ein Kind in dem Alter auch Beikost bekommen hat (weils ja schon so neugierig auf Mams un Paps Teller geguckt hat) und später stellte sich ein ruinierter Verdauungstrakt raus.

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@crashlady

Ich habe es genauso gemacht wie MissRockAHula. Den Ausdruck "feste Kost" habe ich erst falsch verstanden - ich dachte, Du meinst sowas wie eine Stulle, aber Du meinst wohl Brei. :-) Ich glaube auch, dass die Ersatznahrung wesentlich schädlicher sein kann als eine auf sinnvolle Weise eingeführte Breimahlzeit. Und die Forschung zeigt ja die selben Ergebnisse: Kinder, die im Alter von 4-6 Monaten die erste Beikost bekommen, haben das geringste Allergierisiko. Die Neugier auf das Essen ist richtig und wichtig und man sollte sie nutzen. (Siehe auch den link, den ich in meiner Antwort gepostet habe.)

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@Eva1979DL

Und Probleme mit dem Darmtrakt ab Zufütterung ab dem 4. Moant schon fast vorprogrammiert. Lass teuren Kids doch einfach Zeit mit der erwachsenen Nahrung (auch wenns noch in Breiform is)

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@Eva1979DL

also ich kann mich bei meinem Kind nich beschweren. Sie isst sogar Kapern pur (mit ca 2 das erste Mal). Ich koche aber auch alles sleber und kauf keinen Schrott a la Fruchtzwerge&co - bei uns gibts echten Joghurt zB.

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Aha. Dann weißt Du wohl mehr als die Ärzte und Forscher, die seit Jahrzehnten Daten zu diesem Thema sammeln und auswerten. Ausserdem schreib ich "mit 4 Monaten" und nicht "ab dem 4. Monat". Der 4. Monat beginnt nämlich, wenn das Baby 3 Monate alt ist.

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@Eva1979DL

Dann hast du wohl noch keine Berichte von Eltern gelesen, dessen Kind einen ruinierten Verdauungstrakt hat, weil eben zu früh mit Beikost angefangen wurde (mit 4 Monaten und etwas später).

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Die Formulierung "ruinierter Verdauungstrakt" ist mir da zu vage. Weißt Du, was Sache war, oder nicht? Sorry, aber ohne weitere Informationen klingt die Geschichte etwas nach Bildzeitung. Ich glaube da den Wissenschaftlern.

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Alles Wissenswerte rund um die erste Beikost (inklusive Rezepte) findest Du hier:

www.beki-bw.de

Übrigens musst Du auch nicht unbedingt mit der Mittagsmahlzeit anfangen. Ich hatte abends nicht mehr genug Milch, deshalb haben wir unserer Tochter abends einen Brei aus Reisflocken und abgepumpter Muttermilch gegeben (natürlich nach dem Kochen noch püriert). Der Geschmack nach Muttermilch hat sie wohl überzeugt, das Brei-Essen-Lernen war ganz problemlos. Wenn man mit der Abendmahlzeit anfängt, sind Reisflocken besser als Karotten, die blähen weniger, sagten meine Hebamme und mein Kinderarzt.

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Hi Eva1979DL, wollte diese WWW an meiner Freundin weiterleiten, aber wenn ich drauf gehe kann ich nirgendswo weiterkommen, alles was ich anklicke bleibt leer... muß ich mich dort erst anmelden?? Danke f Hilfe! Jackie

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@Jackie2311

Bei mir funktioniert der link. Versuch doch mal, ihn abzutippen? Anmelden muss man sich nicht. Vielleicht liegt es auch an Deinem Browser oder irgendwelchen Einstellungen? Sorry, mit sowas kenne ich mich leider nicht gut aus!

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