Babys Aufstehen..

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6 Antworten

Mach einfach die Gegend sicher, z.B. diese Plastikdinger fuer Glastischecken und so - ewig wird dein Kind eh nicht im Laufstall stehen und je eher er die Gegend erkundigt, desto schneller ist er damit fertig.

ich hab mein kind in keinen laufstall gesperrt, sondern die wohnung kindersicher gemacht, krabbeldecke und spielsachen auf den boden und los gings. wenn ich kurz aus der wohnung musste, hab ich es ins gitterbett oder z.b. beim kochen in einen hochstuhl gesetzt. ansonsten war es sowieso immer um mich rum, ein laufstall wäre auch meinen gewohnheiten nicht entgegen gekommen.


Wie alt ist dein Kind denn eigentlich?

Du sagst, es ist bereit dazu. Es ist dann bereit dazu wenn es das von ganz alleine versucht und dann auch von Tag zu Tag besser schafft (alleine).

Hallo Rockige,

Das Kind ist 8 Monate. Und meine Frage war ja eigentlich nicht, woran ich erkenne, ob es bereit ist, sondern welche sicheren und praktischen Laufställe oder Reisebetten so im Umlauf sind.

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@forrestkid

Oh ich bekam schon oft zu lesen/ zu hören das sich Leute ähnliche Gedanken machten bei ihrem 4 Monate altem Baby. Deshalb meine Frage nach dem Alter des Kindes.

Wir haben damals einen stinknormalen gebrauchten Laufstall gekauft. Da drin lag zum einen das Laufstallpolster und ich hatte noch eine gesteppte Krabbeldecke drüber gelegt. So fiel unser Kind recht weich (aber auch nicht zu weich, eben so das es sich nicht weh tat). Fallen muss ja auch erst gelernt werden. Außerhalb vom Laufstall hat unser Kind überall versucht sich hochzuziehen oder sich aufzusetzen. Nötigenfalls kann man hintendran eine doppelt oder dreifach gefaltete Wolldecke legen (durch den Windelschwerpunkt fallen solche kleinen Kinder ja meist eher Richtung Popo).

Ach ja: beim Laufstall ist es auch üblicherweise so das die Stäbe dermaßen eng zueinander stehen das selbst ein KLeinstkind seinen Kopf nicht durchstecken kann. Und die Stäbe sind ja auch nicht aus Stein oder so, es gibt bei einfachem Gegenstoßen keine wirklichen Ver´letzungen. Unser Kind hatte durch den Aufenthalt im Laufstall nie auch nur einen blauen Fleck

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@Rockige

Vielen Dank für die gute Ausführung, kann ich schon etwas mit anfangen. :-)

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es gibt heutzutage schon Laufgitter aus sechs Ecken wo du den Boden verstellen kannst die sind ganz gut und keine Angst wenn das Kind umfällt tut es sich nich sehr weh diese Erfahrung muss es eben machen

Wenn du einen Laufstall möchtest, in dem er sich hochziehen kann, musst du wohl einen mit Holzstäben nehmen. Da gibt es ab 5 Euro welche bei den ebay kleinanzeigen. Krabbelt er denn schon? Wenn ja, lassen sie sich - meiner Erfahrung nach - eh nicht gerne einsperren, weil das ihren Aktionsradius arg einengt. Wir benutzen den Laufstall wirklich nur, wenn ich mal eben im Keller die Wäsche holen muss. Mein Sohn hat auch in dem Alter angefangen, sich hochzuziehen. Aber das hat er an der Couch, an Stühlen, Tischchen und überall sonst gemacht, wo er eben eine erreichbare Kante gefunden hat. Natürlich aber auch außen am Laufstall. Aber diese Möglichkeit hätte ihm sicher nicht gefehlt, wenn es sie nicht gegeben hätte.

Laufställe sind eh selten etwas längerfristiges. Und vor allem sollten Spiel- und Schlafplatz strikt voneinander differenziert werden, so dass da keine Verwirrung entsteht und er irgendwann anfängt, abends in seinem richtigen Bettchen spielen zu wollen, anstatt dort einzuschlafen!

ach ja: und jetzt ist die Zeit für Stoppersöckchen gekommen :)

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@Graecula

Ja, naja für 5 Euro habe ich jetzt im Berliner Raum nichts gesehen, aber doch schon so um die 25,00 Euro im Schnitt. Das ist natürlich richtig, dass man die nie lange hat. Aber diese Panik, die einen begleitet, wenn ich runter, raus, hoch, sonstwas muss und ihn eben nicht mitschleppen kann, ist nicht auszuhalten. Neulich hat der Hund (die eigentlich ein knuffiger Knuddel ist) draussen die Nachbarin derart schlimm 'bebellt', da musste ich einschreiten und bin runter, raus und wieder zurück. Da rumste es - und Baby war leider schon zu weit gekrabbelt und knallte mit dem Kopf gegen die Tür. Das ist einfach Mist. Und wenn es nur für kurze Zeit ist, ich muss so ein Ding haben. :-)

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@forrestkid

Ich kenne diese Panik gut. Trotzdem haben wir den Laufstall vor Kurzem ausrangiert, weil er erstens unbeliebt war und zweitens platzfressend. Wenn ich jetzt mal in den Keller muss, schnall ich ihn schnell in den Buggy und drück ihm ein Spielzeug in die Hand. Aber du musst ja offenbar öfter runter als ich! U'nd vielleicht ist er ja eines der wenigen Kinder, dem der Laufstall gefällt?

Aber: Du findest es echt so schlimm, wenn er beim Krabbeln mit dem Kopf gegen die Tür bummst? Wie schnell ist er denn dabei? doch wohl keine 30 km/h, oder? :) So werden Kinder nun mal groß! Unser Job ist es, sie dabei zu begleiten, zu verhindern, dass sie irgendwo runterfallen oder etwas auf sie drauf fällt, oder sie sich an Spitzen Gegenständen verletzen. Aber wir dürfen sie nicht in Watte packen! Lass ihn doch seine Grenzen so erfahren! Da verstehe ich dich echt nicht...

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@Graecula

Das sollen die Kleinen ja auch machen, sich ausprobieren und rumturnen und da bummst es auch mal. Es geht mir einfach darum, dass ich ihn in einigen Momenten einfach nicht 'begleiten' kann! Und wir haben ein altes restauriertes Haus, welches trotz aller 'Sichermachung' leider noch genug böse Fallen hat. Er wird sich noch oft stoßen oder runterfallen und dergl., aber bitte nicht, wenn ich gerade unten rumrenne und was suche. also und die Tür (die harmlose :-) ) hat er voll mit der kleinen Stirn geballert. Das war rot und dick und heiss. Kommt schon drauf an, wie man fällt.. oder?

Ich schaff's einfach nicht, ihn immerzu mit überall zu schleppen. Am wohlsten fühle ich mich auf den langen Spaziergängen mit dem Kleinen und dem Hund.. da ist die Welt chilly und in Ordnung..:-)

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Mach dein Zuhause kindersicher! Räum alles, wo der Racker nicht dran soll, in die höheren Regal, unten machst du die Dinge zum entdecken rein.

Sichere Steckdose, räum die Kabel weg, mach Schützer an Tischkanten etc. Halt das hoffentlich bekannte Program.

Und dann lass dein Kind an deinem Lieben teilhaben.

Das Kind ist viel entspannter, wenn es seinem Drang, seine Umgebung zu erkunden, auch nachkommen darf.

Ja, Babys in dem Alter SIND anstrengend. Aber es lohnt sich, ihre Entwicklung nicht durch spielen und schlafen in einem Gehege zu bremsen.

Hallo Angelus2012,

vielen Dank für die Antwort erstmal. Sicher, das ist an meiner Kindheit gemessen auch das Beste sicher. Aber meine Eltern hatten viel mehr Platz und Zeit. Ich muss öfter mal einfach kurz runter, mal die Terassentür aufreißen, damit der Hund raus kann oder die Tür öffnen und, und.. Dafür brauche ich einfach mal auf die Schnelle ein "Gehege", wo es dann kurz mal SICHER bleibt, ohne das ich Blut und Wasser schwitzend durchs Haus renne und mir bald noch was breche. Die Phase geht mir eindeutig zu lang, dass ich das durchhalte!

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