Baby zur Adoption freigeben?

13 Antworten

ich verstehe deine Mutter nicht. Bekommt sie nichts mit von den Problemen, die du mit deinem Freund hast? Warum setzt sie dich noch zusätzlich unter Druck? Sie ist ja nur indirekt betroffen, sie kann jederzeit weggehen, wenn ihr was nicht paßt, aber du als Mutter kannst das nicht so einfach.

Eine Adoption ist auf jeden Fall eine gute Möglichkeit. Es gibt viele Paare, die jahrelang auf ein Kind warten aber kein leibliches bekommen können. Ein Adoptivkind ist immer ein Wunschkind.

Ich kenne selbst ein Mädchen, was adoptiert wurde und froh ist, daß es so gekommen ist. Sie hat noch sporadischen Kontakt zur leiblichen Mutter und ist ihr dankbar, daß die sie freigegeben hat.

Und nur mal so nebenbei: es gibt immer wieder Frauen (Mütter will ich die nicht nennen) die ein Kind auf die Welt bringen und es gleich danach töten. Frag mal deine Mutter, ob so was besser wäre.

Ein Problem bei der Adoption ist allerdings: der Kindsvater muß auch zustimmen. Wie steht den der Kerl zu dem Kind? Will er es? Ist es ihm egal?

Eine Adoption wäre eine gute Option weil du damit Paaren die Möglichkeit geben kannst ein Kind zu bekommen, wenn sie auf natürliche Art und Weise keins bekommen können. Jedoch solltest du dir das gut überlegen, weil es nicht einfach ist sein eigenes Kind abzugeben. Was wäre wenn du anderen Hoffnung gibst und nach der Geburt dann doch Muttergefühle entwickelst? Was wäre wenn du es später bereuen würdest?

Hast du denn die Möglichkeit deinen Partner zu verlassen und das Kind ohne ihn Groß zu ziehen? Wäre das eine Alternative für dich? Deine familie und freunde würden dich sicher unterstützen :)

Nun noch eine Frage kann man sein Kind zur Adoption freigeben auch wenn der leibliche Vater dagegen ist?

Nun noch eine Frage kann man sein Kind zur Adoption freigeben auch wenn der leibliche Vater dagegen ist?

Nein, daß geht nicht, der Vater muß zustimmen.

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@Saturnknight

Ja aber offiziell muss er erst die Vaterschaft anerkennen. Wenn Sie zb abhaut anonym das Kind in einem weit entfernten Bundesland zur welt bringt gibt es ihn offiziell nicht. Sie kann auch sagen sie kennt den Vater nicht. Frauen machen das immer wieder..

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@ninanewpart5

Ja das mag vielleicht stimmen aber ich persönlich finde sowas falsch, der Vater hat ein Recht darauf sein Kind kennenzulernen. Unabhängig wie das Verhältnis zwischen Vater und Mutter ist. Klar gibt es Gründe bei denen man sowas verstehen kann aber dennoch hätte er ein Recht darauf.

Kann man nicht sein Kind in eine Art pflegefamilie geben, wo man jedoch immer nich die Möglichkeit hat, es zu sehen? Oder es nach einem Monat doch zu sich zu nehmen?

Achso an die Fragestellerin. Ich verachte oder verurteile dich keineswegs für welche Entscheidung du auch treffen solltest! Ich möchte es nur einfach verstehen

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@ninanewpart5

eine anonyme geburt gibt es nicht. es werden daten aufgenommen. sagt sie vater unbekannt, macht sie sich strafbar. der vater kann schon jetzt zum jugendamt gehen und die vaterschaft angeben. er kann im nachhinein die vaterschaft erklagen.

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@markusher

Doch es gibt sowas. Du kannst in Deutschland anonym ein Kind zur Welt bringen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Vertrauliche_Geburt

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg gewährt in einem Urteil vom 13. Februar 2003 Straffreiheit für Frauen, die sich entscheiden, für ihre Kinder Unbekannte zu bleiben

Ist für mich auch logisch das es sowas gibt, es gab ja schon Frauen die heimlich zuhause im Bad alleine entbinden weil sie nicht wollen das es irgendwer mitkriegt. Dann doch lieber so, wobei der Vater immer die Arschkarte zieht bei sowas.

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Ein Kind ist maximal so glücklich wie seine Eltern. Wenn du dieses Baby also wirklich nicht willst, dann ist es für alle besser, wenn es zu liebevollen Eltern kommt.

DAS wäre dann wirklich äußerst verantwortungsvoll von dir - lass dir da nichts anderes einreden!

das entscheidet doch die km nicht allein.

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@markusher

Doch, das kann sie durchaus ganz alleine entscheiden. Der KV muss ja nicht bekannt gegeben werden.

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@ErsterSchnee

sie darf es garnicht allein entscheiden. der kindesvater, weiß das er vater wird und wenn er keine adoption will, dann findet die auch nicht statt. das kind hat ein recht auf wissen über seine herkunft und sie muss den vater nennen. zudem wird er sich schon kümmern, dass das kind nicht zur adoption kommt, in dem er die vaterschaft gerichtlich einklagt, das sorgerecht und das abr. frage ist was er will. wenns ihn nicht interessiert, dann kann das kind weg gegeben werden. wenn er aber interesse hat, dann läuft garnichts ohne ihn.

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@markusher

Es geht hier darum das die Frau in eine fremde Stadt, weit weg gehen kann, dort das Kind zur Welt bringen kann und sagen kann sie kennt den Vater nicht, war ein One night stand usw - der Mann wird erst zum Vater wenn er nach der Geburt die Vaterschaft offiziell anerkennt, ansonsten existiert er offiziell nicht.

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@ninanewpart5

diese option hat sie nicht, da er weiß, dass ein kind unterwegs ist. somit kann er sie zwingen die daten rauszugeben. zudem die geburt nicht vollständig anonym stattfindet.

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@ErsterSchnee

er kann sich selbst bekannt geben. somit kann sie nichts allein entscheiden.

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@markusher

Ja sicher, wenn Sie nach hause zurückkehrt und nicht mehr schwanger ist kann der das natürlich verlangen - aber rein rechtlich hat er kein Anrecht drauf irgendwas zu erfahren. Da haben Männe wirklich die Arschkarte gezogen.

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@markusher

Es gibt die anonyme Geburt, die Frau kann im Krankenhaus dazu entscheiden ein Kind auf sichere Weise zur Welt zu bringen, keine Daten anzugeben - Laut Europäischem Gerichtshof bleibt das Straffrei weil die Sicherheit der Frau höher zu werten ist als alles andere - zb das ein Kind ein Recht darauf hat zu wissen woher es abstammt. Es geht wohl darum das sonst Frauen letzlich irgendwo alleine entbinden könnten und dabei sterben könnten -wie gesagt, das passiert nicht so häufig wie man wohl vermutet.

Rechtslage in Europa

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg gewährt in einem Urteil vom 13. Februar 2003 Straffreiheit für Frauen, die sich entscheiden, für ihre Kinder Unbekannte zu bleiben. Anonym geborene Kinder haben demnach auch in Zukunft keinen Anspruch darauf, die Identität ihrer Eltern zu erfahren. Nach Auffassung des EGMR enthält der in Art. 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) behandelte Schutz der Familie und der persönlichen Identität im vorliegenden Fall schwer miteinander vereinbare Rechte: Das Recht der Klägerin auf Information über ihre Herkunft und das der Mutter sowie der Adoptiveltern auf Schutz des Privatlebens. Jeder Staat müsse den Entscheidungsspielraum haben, wie er diese Rechte per Gesetz sichere.[1][2][3]

https://de.wikipedia.org/wiki/Anonyme_Geburt

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