Baby schläft seit Geburt Extrem schlecht?

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8 Antworten

Ich habe auch so ein Exemplar zu Hause... Mittlerweile ist sie ein Jahr geworden und langsam wird es besser.

Von Anfang an konnte sie nicht alleine schlafen. Eingeschlafen ist sie auch nur auf dem Arm und man konnte sie nur ganz selten in ihr eigenes Bettchen legen (was auch mit in unserem Schlafzimmer stand). 

Bis vor ca. einem Monat wollte sie auch immer noch nachts gestillt werden, aber das war nicht aus Hunger, sondern zur Beruhigung. Sie ist nämlich meist nach wenigen Schlucken auch schon eingeschlafen. 

Durch Zufall habe ich eine Nacht auf dem Sofa geschlafen und da konnte sie auf einmal auch der Papa beruhigen. Hat ihr den Schnuller gegeben und sie hat in seinem Arm weiter geschlafen. Ich war richtig erstaunt am nächsten Morgen! In der nächsten Nacht bin ich dann absichtlich nochmal auf dem Sofa geblieben und hatte wieder geklappt. Sie war nur ein Mal wach und ließ sich wieder mit Schnuller beruhigen. In der folgenden Nacht habe ich auch wieder in meinem Bett geschlafen und als sie wach geworden ist, gab ich ihr den Schnuller und sie schlief weiter. Ein riesiger Erfolg für mich. Seit dem musste ich sie nicht mehr stillen. 

Sie schläft zwar meistens immer noch bei uns im Bett, aber wird schon viel seltener wach - oft nur noch ein Mal pro Nacht.

Bei meinem Sohn war es ganz anders. Er hat schon mit wenigen Monaten durchgeschlafen und man konnte ihn auch immer wach in sein Bettchen legen.

So ist es halt bei jedem Baby verschieden und es gibt welche, die brauchen die körperliche Nähe einfach viel mehr und länger. 

Meine Tochter schläft immer noch nicht "alleine" ein. Entweder auf dem Arm oder wenn ich neben ihr liege (und sie im Arm halte). Wenn ich sie wach in ihr eigenes Bett lege und ihre Hand z. B. halte, reicht ihr das nicht. Aber auch das wird sich irgendwann schon noch ändern.

Also ein Patentrezept habe ich leider auch nicht. Ich wünsche dir aber ganz viel Kraft für die weiteren Nächte, halte durch - irgendwann wird es besser! 

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Hallo,wenn genügend Platz da ist, spricht nichts dagegen, dass euer Kind bei euch im Schlafzimmer ist.

Bei meinen stand die Wiege so lange wie möglich neben uns – in diesem Fall konnten die Kinder nicht in unser Bett, aber es hat genügte, kurz Händchen zu halten bzw. kurz beruhigend auf sie einzusprechen. Dazu musste ich nicht aufstehen und konnte dann gleich weiterschlafen.
Das geht natürlich auch mit einem Bettchen – wenn man dies möchte, kann das Gitter auf einer Seite weg bleiben – so kann das Kind ins große Bett – aber dann würde ich es konsequent nach kurzer Zeit wieder in sein Bettchen legen.

Wir haben dann etwa im Alter von 8 Monaten jeweils damit angefangen, das Kind mittags im Kinderzimmer schlafen zu lassen. Später dann auch in der Nacht.
Wenn es geweint hat ging einer von uns kurz hin, hat es beruhigt und dann haben sie (– mit dem Daumen im Mund – ) weiter geschlafen.

Am besten ist es (auch Mittags) eine kurze Geschichte zu erzählen, ein Schlaf-Lied zu singen oder sonst ein Ritual durchzuführen – das gibt dem Kind auch Sicherheit.
Mehr wie zwischen 3  und 8 mal würde ich das aber nicht machen.
Die Abstände hierfür haben wir dann verlängert. Und irgendwann mussten wir gar nicht mehr hin. 

Evtl. mal von Gang aus kurz mit dem Kind sprechen – damit es hört, dass man da ist. Gegebenenfalls auch ein Nachtlicht brennen lassen.

Abends zu füttern ist einen Versuch wert – wenn es die Brust zur Beruhigung braucht, spricht ja nichts dagegen, dies anschließend zu tun – wenn dir dabei wohler ist.

Setz dich nicht unter Druck und lass Dir nichts einreden. Du bist die Mutter und hast ein Gefühl dafür entwickelt, was dein Kind braucht! 

Ich habe damals auch nichts davon gehalten unsere Kinder schreien zu lassen – so kann es nämlich kein Urvertrauen aufbauen.

Viel Erfolg und alles Gute

SkyHope 62

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Für mich klingt das auch recht normal. Du schreibst selbst, dass sich immer ein bisschen was bessert. Ich weiss aus eigener Erfahrung wie Kräftezehrend das Babyalter ist. Ich habe Zwillinge und das ging bei uns knapp 2 Jahre so. Da ist man wirklich am Ende seiner Kräfte. Das Wichtigste ist, dass du einen möglichst stabilen Rhythmus im Alltag hast. Die Babys verarbeiten soviele Erlebnisse und Eindrücke, die sie am Tag erleben,die für uns völlig normal sind. Da kann schon ein Spaziergang ausreichen und das Baby verarbeitet all das, was es gesehen oder erlebt hat. Hinzu kommt der Hunger und Wachstumsschübe oder auch mal Bauchweh/Verdauungsprobleme. All das äussert das Kleine durch das Weinen. Einschlafrituale sind unglaublich hilfreich. Ein Lied vorsingen, oder einen Spruch allabendlich, wenn es zu Bett geht oder eine Baby-Einschlafcd. Das hat bei uns geholfen. Man braucht einen langen Atem. Es kann dann mal eine Zeit besser werden und dann kommt evtl. das Zähnchenkriegen wieder dazu, weshalb die Kleinen unruhig werden. Sie sind ständig in der Weiterentwicklung und es wird immer mal wieder diese unruhigen Phasen geben. Wichtig ist, dass du versuchst ruhig und geduldig und liebevoll zu bleiben.

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Du kannst versuchen das Kind bei dir im bett schlafen zu lassen, ein nachtlicht könnte helfen oder sogar der Gang zum ostheopathen. Zwei meiner Kinder waren auch so, da half nichts aber ab dem ersten Geburtstag wurde es sukzessive besser. 

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Kommentar von Kevin2901
20.06.2016, 22:20

schläft im bett/ beistellbett und nachtlicht hab ich auch...sowie ich auch schon beim osteopathrn war...jaaa ich habe schon einiges getestet :)

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Klingt für mich absolut normal. Auch mein erster war so. Das ist einfach sein Charakter und seine Art. Derän zweiten hab ich nicht anders gestilltoder behandelt und er schlief anders (kam nur alle 3h).

Beide haben ungefähr im gleichen Alter begonnen durchzuschlafen - kurz vor dem 2ten Geburtstag. V.a. der Grosse kam bis dahin alle 1-2h.Beide schliefen bzw. schlafen bei uns im Bett. So musste ich nicht wach werden sondern hab im Halbschlaf gestillr. Kein Schlafdefizit und erholsamere Nächte :)

Von tipps wie "schreien lassen" und "ignorieren" kann ich nur absolut abraten. So bekommt man kein unabhängiges, selbstbewusstes Kind sondern ein Kind dessen Urvertrauen gestört ist, das Angst hat verlassen zu werden, Bindungen einzugehen.. Schreien lassen erhöht den Level des Stresshormons so deutlich, das es noch ewig nachdem es sich beruhigt hat nachweisbae ist. Wie man das heutzutage noch machen kann ist mir schleierhaft. Zu Nazi-Zeiten war das ja beliebt.. Wir sollten es heute wirklich besser wissen.

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Kommentar von Kevin2901
20.06.2016, 21:21

Es beruhigt mich immer wieder zu lesen das ich nicht alleine bin .... aber wie hasr du es gemacht als du nicjt mehr gestillt hast ...? Meine Tochter schläft nur an der brust ein oder lässt sich so beruhigen .... und mit dem ignorieren oder schreien lassen bin ich eh kein Fan. ..  niemals  .. lieber schlafe ich weitere 8 monate schlecht.....die armen Kinder 

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Kommentar von Kevin2901
20.06.2016, 22:19

Also ich stille und lasse sie neben mir schlafen und sie dreht sich direkt Rüber ins beistellbett 😂

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Kommentar von Kevin2901
20.06.2016, 22:29

Ja das stimmt. .. es geht echt schnell ... nur fehlt mir einfach so langsam der Schlaf und kann mir irgendwie nicht vorstellen das mein Kind ausgeschlafen ist :/ die brauchen doch auch schlaf und ich würde mitlerweile alles machen um nur einmal wieder richtig tu schlafen ( ausser weinen lassen ;)

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Kommentar von Kevin2901
26.06.2016, 11:30

Ja mittags lege ich mich meist mit hin :)

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Liest sich völlig normal.

Das wolltest Du nicht hören, oder?

Wie steht es denn mit Babysitter, Großeltern, Tanten, Onkeln und Freunden?

Können die Dich nicht unterstützen, damit Du zu Schlaf kommst?

Das Kind wird seinen Rhythmus nicht ändern.

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Kommentar von Kevin2901
26.06.2016, 11:28

tagsüber bin ich eher schlecht im schlafen ... Oma Opa und mann helfen ... ich bin nur der Meinung das man vllt irgendwas machen kann damit sie nachts auch zur ruhe kommt oder mal länger schläft als 1. std ... was ist wenn ich nicht mehr stille ...es wird unheimlich schwer sie dann zu beruhigen :(

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Warum fütterst du den Brei nicht abends und stillst noch nach?

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Kommentar von Kevin2901
20.06.2016, 21:12

Was sollte das bringen ? 😯

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Kommentar von Birmli
20.06.2016, 21:42

Länger schlafen hat nichts mit "mehr essen" zu tun. Bei manchen mag das klappen. Meine zwei haben auch so schlecht geschlafen selbst als sie längst gut mitgegessen haben (normale Nahrung am Tisch!). Ist also keine "allgemeine Lösung".

Auch den Magen mit irgendwelchen Zusätzen zu füllen, Hauptsache das Kind fällt ins Fresskoma.. naja.. ^^ aber da liest man ja so einiges.

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Heißt sie ist wach oder schreit komplett durch?

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Kommentar von Kevin2901
20.06.2016, 21:13

Sie wird wach und weint direkt los...beruhigen geht dann nur mit der brust...es ist, als hätte sie immer alpträume. .. schneller nimmt sie nicht :/

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Kommentar von Kevin2901
20.06.2016, 22:25

Ich würde mein Kind nie schreien lassen und ihr somit das Vertrauen. ir gegenüber kaputt machen ....:)

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