Baby schläft noch nicht durch

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8 Antworten

Kinder sind total verschieden.

Geh viel mit ihr an die frische Luft, leg sie evt. etwas später hin, führe Rituale ein (vor dem Schlafengehen ein Liedchen singen z. B.), nichts Aufregendes direkt vor dem Schlafengehen machen und - auch wenn das jetzt hart klingt-, renne nicht jedesmal, wenn sie sich meldet, zu ihr hin.

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Umgewöhnen, Beide.

Ich fange von vorne an falls Du noch mal ein Kind bekommen möchtest:

Bereits im Mutterleib erlebt ein Mensch den Rhythmus der Mutter, wird durch ihren Geschmack geprägt und so fort. Wer also auf die Idee kommt sich in der Schwangerschaft daran zu gewöhnen sich Zeit für gewünschte Stillzeiten zu nehmen darf durchaus damit rechnen dass das Baby entsprechend lebt.

Nun mag Dein Kind nicht durchschlafen. Es ist, mal plastisch ausgedrückt, aus dem Mutterleib in die sehr umfangreiche bunte Welt auf der wir leben gefallen. Mama pflegt heute das Kind in einem anderen Zimmer gerne abzulegen wenn Mama denkt es sei Schlafenszeit. Baby ist aber emotional mit Mama verbunden, nimmt also Verlassenheit wahr, ist beunruhigt, wird putzmunter. Baby kann sich noch nicht äußern und Mama steht ratlos davor.

Für tagsüber empfehlen sich Tragetücher, Baby-Rucksäcke um sowohl den Alltag leben und dem Kind ständigen Schutz bieten zu können. Dann lässt sich Baby immer dann wenn es schläft ablegen denn es schläft ja mit Mamas Schutz ein. Für Nachts kann es Sinn machen Baby im Kinderwagen neben dem eigenen Bett zu haben. Wacht es dann auf lässt sich auch liegend Schutz bieten mit ein wenig Übung. Als Mutter werden wir ja beim kleinsten Geräusch unseres Kindes wach. Dann sich angewöhnen das Kind im Babywagen zu streicheln, vielleicht einige Worte zu murmeln oder zu summen kann schon so beruhigend wirken dass das Baby wieder einschläft. Vor allen Dingen wenn es tagsüber gewohnt ist Mamas Herzschlag zu hören, sie zu fühlen, riechen, hören, erleben.

Es hat sich in unserer Gesellschaft vor Urzeiten die seltsame Mode eingeschlichen wegen Kleinkindern den Alltag umzustellen. Dass ein Elternteil nicht erwerbstätiger Arbeit nachgehen kann ist nachvollziehbar aber der Haushalt will trotzdem gemacht werden, Hobbys und Freundschaften wollen gepflegt werden und frische Luft schadet auch nicht sonderlich. Das Baby erlebt reichlich Alltag und kann also nachts besser durchschlafen. Es hat Massen an Eindrücken zu verarbeiten.

Ansonsten möchte ich Dir empfehlen

Bitte schaue doch mal bei youtube vorbei. Da gibt es die Reihe "Geist und Gehirn" mit allen Videos. Schaue sie Dir nicht nur an. Jeweils rechts werden weitere Videos angeboten. Manche davon gehören sehr empfehlenswerten Kanälen an, von Fachmenschen zur Begleitung im Alltag gemacht.

Du lernst in der Reihe welchen Veränderungen wir Menschen ausgesetzt sind bis wir erwachsen sind und auch darüber hinaus. Die Sprache der Fachmenschen ist gut verständlich denn sie wenden sich da an Laien. Du kannst on- und offline weitere Informationen vieler Fachmenschen in gut verständlicher Sprache finden. Wird die Sprache fachlich kompliziert wenden sie sich an Fachmenschen. Solche Artikel können für Ungelernte missverständlich sein. Da ist eben ein anderer Hintergrund.

Empfehlenswert ist übrigens auch der Ausweis einer öffentlichen Bibliothek. Manche Bibliothek hat schon Literatur für so Minimausemenschen die zumindest mal angesehen werden kann bevor sie als Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk auf die Liste für die Verwandtschaft kommt. Die dort arbeitenden Fachmenschen beraten auch gerne kostenlos. Das eine oder andere Buch kann ja dann auch gekauft werden da es durchaus für langen Gebrauch als Begleitung im Erziehungsalltag gedacht ist.

Im Bereich menschlicher Entwicklung hat die Fachwelt viele beachtenswerte Erkenntnisse erarbeitet in den letzten Jahrzehnten die Eltern durchaus sehr nützlich sein können.

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Vielleicht ist sie zur Zeit in der Wachstumsphase. Vielleicht hat sie auch noch Hunger und muss vielleicht zugefüttert werden. Wenn man stillt öfters anlegen.

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Kinder finden ihren Rhythmus. Und zwar ganz individuell. Aber Du kannst Deinem Kind helfen, indem Du klare Abgrenzungen schaffst zwischen Ruhe/Wach/Schlafenszeit.

Dein Kind wird lernen, dass verschiedene Signale auch verschiedenen Zeiten zuzuordnen sind.

Dabei sind Rituale nicht nur hilfreich, sondern unerlässlich.

Wir Erwachsenen suchen immer nach Abwechslung, doch für ein junges Kind bedeutet "Abwechslung" maximale Unsicherheit. Nur wenn die Eltern zuverlässig immer ähnlich reagieren und sich ähnlicher Mittel bedienen, wird sich ihr Kind fallenlassen können. Und genau dies ist es, was es gilt sicherzustellen.

Eine Atmosphäre zu schaffen, die es dem Kind erlaubt, ohne Unsicherheit zu erkennen:

Jetzt wird geschlafen.

Passt Euch an und helft damit, es Allen leichter zu machen. Vor dem Einschlafen sollte Ruhe und immer mehr Ruhe einkehren, bis es schließlich leise ist. "Herumzudaddeln" und das Kind dann einfach wegzulegen, wird nicht funktionieren. Immer die gleichen Handgriffe und Tätigkeiten in einem abgedunkelten Raum durchzuführen, leise zu sprechen...ein Lied, eine Geschichte (egal, ob das Baby sie versteht) in ruhigem Tonfall, das hilft... :)

Alles Liebe, dem Baby und Dir, F.

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Meine Tochter ist jetzt dreieinhalb und fängt jetzt erst an, durchzuschlafen. Wenn der Leidensdruck für Dich sehr groß ist, geh in eine Schlafambulanz, die helfen Dir. Von Programmen wie Jedes Kind kann schlafen lernen kann ich Dir nur abraten. Das ist Ansichtssache, aber ich finde die brutal. Am Ende schläft vielleicht Dein Kind durch, aber hat jedes Vertrauen in Dich verloren. Ansonsten: Macht jeden Abend ein festes Einschlafritual: Umziehen, Vorlesen, Vorsingen o.ä. Nicht mehr viel Action in der halben Stunde vor dem Zubettgehen. TV auf jeden Fall auslassen. Mach das LIcht ganz aus. In Australien kleben die sogar die Fenster zu und schwören drauf, dass die Kinder dann besser schlafen. Und werde nicht nervös, wenn es noch ein bisschen dauert. Irgendwann schläft jedes Kind durch, irgendwann können alle sprechen und laufen und irgendwann haben sie alle keinen Schnuller und keine Windeln mehr. Nur halt jeder in seinem Tempo. Und wenn eine "Freundin" ein Baby hat, das durchschläft und die olle Kuh auch noch stolz darauf ist: Warte ab. Die werden andere Probleme haben oder wenigstens eine harte Pubertät. Halte durch, alles ist eine Phase.

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bei meinem jetzigen, 7 monate, klappt es seit 3-4 wochen. wenn er nachts wach wurde und seine flasche haben wollte gabs den nuckel, zur not tee. irgendwann war ihm das zu blöd und er hat durchgeschlafen.

der letzte mittagsschlaf darf nicht zu lang dauern. meiner schläft den letzten tagesschlaf höchstens bis 18 uhr, ca. 1 1/2 bis 2 stunden. danach wird abend gegessen, gekuschelt gebadet oder gewaschen, umgezogen, gesungen. dann ist es acht uhr, es gibt eine flasche und er geht ins bett.

wenn er doch mal nachts wach wird, reicht manchml schon der nuckel, manchmal wird kurz der kopf gekrault. alles um zu zeigen ,, alles ist gut, kannst weiterschlafen,, ;-)

feste rituale am abend, kein großes theater wenn sie doch mal wach ist. das klappt schon. und wenn nicht, dann nimm dir die zeit und leg dich am tag mit ihr hin und ruh dich aus.

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A und O: feste Rituale und feste zu Bett-geh-Zeiten (dann muss auch Ruhe in der Wohnung sein).

Wenn das Kleine vorzeitig wach ist, nicht sofort drauf reagieren, nicht hochnehmen, kurz(!) abknuddeln,

wenn die Zeit ran ist: stillen oder Flasche, danach wieder hinlegen und in Ruhe lassen

windeln würde ich persönlich nicht mehr machen (außer bei großem Geschäft)

Aber mit nem halben Jahr ist alles noch vollkommen normal - durchschlafen frühestens ab 8 Monate bis 14 Monate (danach wieder nicht Zähne^^ - hach Kinder ...)

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Kommentar von Samila
06.03.2014, 11:12

hmm zähne kommen mit 5-6 monaten...und dann dauernd ;-)

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nicht jedes kind schläft nachts durch. meine nichte hat angefangen durch zu schlafen, als sie anderthalb jahre alt war.

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