Baby Regulationsstörung Schlaf- wer hat das noch?

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3 Antworten

Von selbst hat sich das Problem bei meiner Großen leider gar nicht gelöst.

Da ist ein Problem, welches sich dann u.U. selber weiter unterhält.  Du wirst immer nervöser und fertiger- ich war irgendwann echt am Ende- nur noch Kopfschmerzen.... und selbst beim Kind, welches dann auch unausgeschlafen ist, kann es dadurch zur Entwicklungsverzögerungen kommen.

Es gibt dann Ärzte, die die gleich zur Psychotherapie schicken, und oft wird es dadurch noch schlimmer.

Unsere Kinderärztin hat zum Glück damals dann das richtige gemacht. Meine Kleine war aber schon etwas älter. Sie hat für eine kurze Zeit dem Baby ein mildes Beruhigungsmittel verschrieben., abends zu geben. (meine Umgebung hat teilweise getobt: schon Baby Beruhigungsmittel!!!! Unmöglich..... Ich vertraute aber zum Glück der Ärztin)

Schon nach 2 Tagen : ich hatte auf einmal tagsüber ein waches, interessiertes Baby. (Nein, das Baby war nicht! tagsüber geflasht durch Restwirkungen des Beruhigungsmittels, sondern auch endlich mal munter, spielte dann tagsüber altersgemäß, interessiert, betrachtete Spielzeug oder auch das Gesicht der Mammi interessiert, probierte die Möglichkeiten des Spielzeuges, bzw. untersuchte die Haare des Mammi intensiv). Mein Baby war wie ausgewechselt-

Ich glaube (ist schon lange her): schon in der 2. Woche Dosisreduktion. Und nach 2 oder 3 Wochen wurde alles abgesetzt. Ich weiß nicht mehr die genaue Dauer (SICHER aber MAXIMAL 4 Wochen, eher kürzer). Danach war alles normal und bestens.

Die Mammi war glücklich, Baby war glücklich und es hatte sich alles eingespielt. Es gab eine ausgeglichene Mammi und ein ausgeglichenes Baby, welche beide keiner Psychotherapie bedurften. Es mußte nur einmal! dieser Teufelskreis durchbrochen! werden !!!!!. Sie formulierte das so: "Das Kind muß einfach erstmal dazu gebracht werden , nachts! zu schlafen. Ich rate dazu, das.... zu probieren"

Zum Glück habe ich damals den Rat der Kinderärztin befolgt. Natürlich sind Beruhigungsmittel auf Dauer keine Lösung. Und SO !!!etwas (Beruhigungsmittel auf Dauer) hätte die Kinderärztin  auch nie unterstützt. Aber sie war zum Glück sehr erfahren und obendrein pragmatisch. Hätte DAS nicht geholfen, hätte sie vermutlich echt zu einer  Verhaltenstherapie geraten , bzw. erstmal weitere Untersuchungen eingeleitet (organische Ursachen)

Diese Kinderärztin  hatte soviel mehr Erfahrung als zum Beispiel die Leute in der Uniklinik, die ich einmal im Notfall aufsuchte. Mein Kind benutzte den einen Arm nicht und quengelte die ganze Zeit. Wochende. Besorgte Mammi- natürlich ab in die Klinik. Dort röntgten die erstmal, fanden aber die Ursache nicht. Aber am nächsten Tag alles wieder in Ordnung.


Als ich ihr das schilderte: kam nachträglich die Diagnose: Luxation des Ellbogengelenkes. und beim Röntgen  (und der entsprechenden Drehung des Armes zum Röntgen)  haben die das unbewußt reponiert.

Als das leider nochmal passierte(woanders), ging ich gleich mit der Diagnose in die Klinik. Ein Griff: und erledigt war es- kein Röntgen. ....



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Wo schläft dein Sohn denn?
Nachts fände ich in deiner Nähe gut, damit du zumindest nicht gefühlt alle 5 Sekunden aufstehen musst.

Wie sieht es tagsüber mit einem Tragetuch aus?
Dann wäre er bei dir und du hättest die Hände freil

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Kommentar von Silo123
06.07.2016, 11:39

Ich habe das jetzt mal gelesen.

Meine Anmerkungen dazu: Ja, mein Baby war obendrein ein Schreibaby. Es fing ca abends um 11 an und brüllte bis ca 1.  Bauchmassagen halfen gar nicht.

Ja es gab psychosoziale Schwierigkeiten  Ich wollte meine Ausbildung  nach Möglichkeit nicht unterbrechen. Und war schon in der Schwangerschaft im Stress, Prüfungen in der Spätschwangerschaft und es war sogar sehr schwierig gewesen, überhaupt ein Attest für einen Prüfungstermin kurz nach dem errechneten Termin zu bekommen. Erst der 3. Arzt gab mir ein Attest. Schwangerschaft sei doch keine Krankheit, sagte sogar der 3., aber er lies sich von seiner Verwandten beknien, die im versuchte klarzumachen, wie übel es sei, wenn eine Geburt während! einer Prüfung losgeht. Letzendlich ging die Geburt kurz ! vor dem Prüfungstermin los..

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Daß es aber gar keine wirksamen Medis gäbe stimmt nicht: Ich bekam damals ein für meine Große ein Medi (ein mildes Beruhigungsmittel) - leider weiß ich nicht mehr welches.

Aber die Kinderärztin hatte damit schon Erfahrungen.

Zu den extrem positiven Wirkungen, s.o. .

Ich würde echt von einer kompletten "Heilung" sprechen in kürzester Zeit. 

Meine Große hatte danach- auch ohne je wieder Medis zu bekommen, einen stabilen Wach- Schlafrhythmus. Klar kam es noch mal vor, daß sie wegen Bauchschmerzen , Erlebnissen oder was mal immer, ausnahmweise schlecht schlief.  Sowas ist normal und natürlich sind dann die Eltern da.  Dies war aber bei meiner sicher nicht häufiger als beim normalen Durchschnittskind (eher selterner) und keine besondere Belastung. Die Mammi war ja damals auch jung und belastbar , so daß das nichts besonderes war.

Meine Große erinnert ihre weitere Jugend - bis Grundschule- nur als extrem entspannt (an die schlimme Zeit mit der Schlafstörung erinnert sie sich natürlich nicht mehr), mich als immer coole Mammi, die nie so , wie die anderen Mammis, gestresst oder genervt war. Und irgendwie wurde sie dann von anderen sogar beneidet.

Daß sich das dann in der Grundschulzeit ändererte , ist ein anderes Kapitel. Damals wurde ich! sehr krank und bis ich dann endlich eine  Diagnose und Therapie bekam, das waren Horrorjahre., die ich auch heute noch für ärztliche Inkompetenz und Ignoranz anführe. Und obendrein ein vollkommenes Versagen des Sozialstaates.

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