Baby problem?

...komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Der Vater hat bei einer Abtreibung kein mitspracherecht.
Das ist die alleinige Entscheidung der werdenden Mutter.
Bevor sie allerdings die Schwangerschaft abbricht, muss sie zu einer Beratung und der Abbruch darf erst nach 3 Tagen stattfinden.
Natürlich ist 15 Jahre ein alter, in dem man selber noch ein "kind" ist und sich vielleicht mit einem Baby nicht die Zukunft verbauen Will. Allerdings ist so ein Eingriff auch für die Seele der Mutter nicht sehr gut.
Vielleicht kannst du deiner Freundin anbieten, zu der Beratung mitzugehen. Dort werden alle Gründe dafür und dagegen aufgewertet. Dort wird auch nochmal mal alles eingegangen.
Kann sie zu 100% hinter ihrer Entscheidung stehen, bzw kann diese auch für sich vertreten, solltest du sie unterstützen. Egal wie sie sich entscheidet.
Dann solltet ihr euch um einen Arzt kümmern, denn ab der 12 Woche (embryonales Alter) ist ein Abbruch nicht mehr möglich.
Davor muss eine kostenübernahme von der Krankenkasse beantragt werden (auch wenn das als Schüler und minderjährige kein Problem darstellt).
Sie muss zu einer Untersuchung und in die Klinik zu dem Gespräch, mit narkosegespräch (je nach dem welches Verfahren angewendet wird)
Ich weiß das bei uns die 3 umliegenden Landkreise keine Schwangerschaftsabbrüche vornimmt. Also muss man auch längere Fahrzeiten etc in Kauf nehmen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Weitere Tipps:

Wenn sie zu dem für die Abtreibung nötigen Beratungsgespräch geht (ein solches Gespräch ist in Deutschland vor einer Abtreibung vorgeschrieben und ich unterstelle hier einfach mal ihr seid in Deutschland) biete ihr an, mitzugehen. Beratungsstellen sind nicht nur nicht dagegen, sie sollen sogar den Erzeuger einbeziehen, wenn die Schwangere das will.

Bitte sie darum, dass sie nicht zu einem Beratungsgespräch bei ProFamilia geht, möglichst auch nicht zu einer vom Amt, sondern Diakonie oder Donum Vitae.

Grund ist, dass vor allem bei der erstgenannten eher (also nicht immer, das behaupte ich nicht) die Motivation der Beraterin, deiner Freundin aufzuzeigen, wie das mit Kind doch klappen kann, gering sein könnte, da bei 15-jährigen Schwangeren viele, vor allem bei ProFamilia, denken, es sei für die 15-jährige sowieso das beste abzutreiben, denn sie könne ja auch später Kinder haben und ob sie jetzt abtreibt und später Kinder hat oder nun Kind bekommt sei ja sozusagen das gleiche.

Diese Einstellung wird bei den letztgenannten eher weniger vorkommen (da es denen eben nicht egal ist, ob abgetrieben wird oder nicht, im Gegensatz zu ProFamilia denen das eigentlich sogar offiziell egal ist), weshalb die sich eher bemühen dürften zu schauen, ob es für deine Freundin doch irgendwie klappen kann.

Sage deiner Freundin das auch offen z.b.:"Ich will wenigstens noch eine Chance; deswegen lass uns bitte zu eienr Beratung gehen, bei der die nicht so leicht auf die Idee kommen, es sei sowieso besser für dich abzutreiben und sich dann gar nicht mehr bemühen uns zu helfen, es vielleicht doch anders zu lösen. Und da sind die christlich eingestellten besser, denn denen ist es nicht einerlei, ob du abtreibst.", damit sie da keine hinterhältige Manipulationsnummer von dir vermutet.

Finde heraus, ob für sie vielleicht heiraten relevant ist; bei manchen macht der Willen des Partners sich offiziell zu binden und ein "auf ewig" zumindest zu versprechen, einen Unterschied, da das emotional die Perspektive ändern kann.

Ferner könntest du auch ein Gespräch mit Beratungsstellen anregen, die keinen Schein für Abtreibung ausstellen. Der Vorteil ist, dass das Gespräch dann klar auf die Frage ausgerichtet ist "Wie kann es mit Kind klappen?". Beispiele dafür wären

caritas (ide im übrigen auch einige wenige finanzielle und Sachhilfen haben, da die kathol. Kirche auch ein paar Mittel dafür hat):

https://www.caritas.de/hilfeundberatung/onlineberatung/schwangerschaftsberatung/schwangerschaft-onlineberatung

https://www.beratung-caritas.de/onlineberatung/de/13.html?viewnav=adresssuche&ressortID=1

profeminina:

https://www.profemina.org/hotline/

Vorteil an denen ist, dass sie wirklich, wirklich motiviert sind, alle eure Probleme durchzukauen, weil für die Abtreibung im Endeffekt Tötung eines unschuldigen und wehrlosen Kindes ist und da ist man gleich motivierter, sich viel Zeit zu nehmen. Nachteil ist, dass man auch gleich motivierter ist, die Option Abtreibung schlecht zu reden, z.b. durch schlechtes Gewissen machen oder Überzeichnen der möglichen negativen Folgen einer Abtreibung. Dem kann aber vorgebeugt werden, in denen man denen schlicht sagt, dass man geht/auflegt, wenn sie das nichteinstellen, wenn sie damit anfangen.

Das natürlich auch offen kommunizieren, z.b. "Vielleicht sollten wir uns da beraten lassen, denn die dürften sich nochmehr Mühe machen unsere Probleme mit uns durchzukauen, da es so ein bischen "Abtreibung ist Mord"-Christen sind; und keine Sorge, falls die mit ihrem "Abtreibung ist Mord"-Gelaber oder wie schlimm Abtreibung ist oder ähnlichem ankommen, dann sag ich denen sie sollen das sein lassen und sich darauf konzentrieren uns zu helfen; und wir gehen dann halt, wenn sie es nicht lassen".

Aber welche Beratungsstelle die richtige ist, müsst ihr und vor allem sie natürlich entscheiden, ich will vor allem darauf hinweisen, dass es einen Unterschied macht, wo man hingeht, eben weil die unterschiedliche Philosophien haben und damit auch unterschiedlich und mit unterscheidliches Motivation an die Sache rangehen. Deshalb macht es schon Sinn zu überlegen, wo man hingeht/anruft.

(@rest: verkneift euch unsinnige Aussagen, es gäbe neutrale Beratungsstellen oder die philosophischen Ausrichtungen seien gar nicht so unterschiedlich, denn das ist Humbug; vor allem bei einer 15-jährigen Schwangeren schalten Beraterinnen - ja auch bei ProFamilia - regelmäßig auf "Ich weiß besser was für sie gut ist als sie selbst"-Modus, womit dann durchschlägt ob sie Abtreibungen eher locker sehen oder nicht.)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Entscheidung trifft sie.

Aber das heißt nicht, dass du nichts tun kannst. Sprich mit ihr, um zu verstehen, warum sie sich für Abtreibung entscheiden will und was anders sein müsste, damit sie sich dagegen entscheidet.

Vielleicht ergibt sich ja eine Lösung.

Rein von außen betrachtet ist 15 nicht das beste Alter zum Kinder kriegen, aber wenn einen das Umfeld unterstützt ist es machbar ohne dass man deshalb gleich sein Leben versaut hat. Und die Unterstützung von dir und deiner Mutter würde gerade bedeuten, dass deine Freundin noch sowas wie Schule und Ausbildung trotz Kind hinbekommen könnte.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich finde es klasse, dass Du für das Baby kämpfst. Finde heraus, was im Herzen Deiner Freundin ist. Was würde sie brauchen, damit sie das Kind bekommen will? Was bewegt sie dazu über eine Abtreibung nachzudenken? Nur wenn Du diese Gründe kennst und ihr bereit sein da einen Weg zu finden, so dass Deine Freundin es sich vorstellen kann, nur so kannst Du Dein Baby retten.

Das Du das Baby willst zeigt, dass Du ein Mann bist, der bereit ist Verantwortung zu übernehmen. Lass sie das spüren, dass Du da nicht klein bei gibst, sondern  mit ihr nach einer Antwort suchst.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Komische Familienverhältnisse: mit 11 oder12 ist sie offenbar bei euch eingezogen und seit ihr 12 oder 13 seid schläft ihr zusammen im gleichen Bett??? Gibt's denn so was?

Das Mädchen scheint aber einen vernünftigen Entscheid fällen zu wollen. Lasst sie bitte in Ruhe. Sie soll sofort zu einer guten, neutralen Beratung gehen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von ThefailllMaster
11.05.2016, 14:03

Es wahr ihre idee, dass ich mit im Bett schlafe,weil ich nicht immer auf der Couch schlafen kann und möchte. Wir wahren damals und sind es immernoch in einer Beziehung 

0

Hallo

Es ist ihre Entscheidung.

Sie ist erst 15 Jahre alt, also noch in der Schule. Vielleicht will sie danach eine Ausbilung machen oder studieren.

Du bist auch erst 15 Jahre, in derselben Situation, hast kein Einkommen.

Du solltest die Entscheidung Deiner Freundin akzeptieren, auch wenn es Dir schwer fällt.

Freundlichen Gruss

tm

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von ThefailllMaster
11.05.2016, 07:06

Das stimmt nicht ganz. Sie wird Morge 16 und ich hab ein einkommen. Aber trotzdem Danke

0

Hm... ich bin 38 und kann aus heutiger Sicht sagen: Später ein Baby haben "wollen" ist nicht immer so einfach wie man sich das vorstellt. Am Tag, als meine Frau ihre Fehlgeburt ausgeschabt bekommen hat, hab ich einen Blick auf den OP-Plan geworfen und da standen halt auch Abtreibungen drauf. Mein einziger Gedanke war: F***, f***, f***... wollen wir tauschen? Intakte Schwangerschaft 10. Woche gegen Abort 1. Drittel? Überlegt Euch das gut. Ne Schwangerschaft mit 15 ist alles, nur nicht das Ende der Welt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von ThefailllMaster
10.05.2016, 22:36

Ich möchte das Baby ja aufh behalten, wir haben uns ne Ewigkeit mit meiner Mutter darüber unterhalten wie das so ist usw. Nur sie möchte warscheinlich abtreiben kann ich da nichts gegen sagen oder so?

0

Was möchtest Du wissen?