Baby im Dualen Studium behalten oder nicht?

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13 Antworten

Auch ohne den erklärten Wunsch um einen Schwangerschaftsabbruch möchte ich dir zu einer Schwangerschafts(konflikt)beratung raten, z.B. bei der

http://www.profamilia.de/fachpersonal/beraterinnen/schwangerschaftsberatung.html

Dort erhälst du nützlichen, individuellen und unparteiischen Rat und Hilfe bei deiner Entscheidung, wie es denn nun weiter gehen soll und kann.

Nach den gesetzlichen Bestimmungen ist das Gespräch ergebnisoffen zu führen. Natürlich dient die Beratung dem Schutz des ungeborenen Lebens, der
jedoch nur mit und nicht gegen den Willen der Schwangeren möglich ist.

Eine Schwangerschaftskonfliktberatung umfasst die Konfliktklärung hinsichtlich der emotionalen, seelischen, partnerschaftlichen und lebensplanerischen Aspekten von Elternschaft bzw. eines Schwangerschaftsabbruchs.

Sie gibt Informationen über staatliche und andere Sozialleistungen und Unterstützungen – Elterngeld, Kindergeld, Unterhalt, Wohngeld, existenzielle Leistungen.

Alles Gute für dich!

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Hallo

Die hast erst Deine Ausbildung angefangen und Du möchtest nächstes Jahr das Studium beginnen.

Dieses wird mit Kind nicht einfach werden. Entweder zieht es sich in die Länge oder viele brechen das Studium auch ab.

Dein Freund wird erst nächstes Jahr mit der Ausbildung fertig. Ich denke mal, dass er als Maler/Lackierer nicht gerade viel verdienen wird.

Wurde die Schwangerschaft durch einen Frauenarzt bestätigt? Wenn ja, dann vereinbare mal einen Beratungstermin z. B. bei Pro Familia. Evtl. kannst Du auch mit der Uni Kontakt aufnehmen, damit Du über deren Angebote für Studierende mit Kind orientiert wirst und danach entscheiden kannst, ob Du das Kind bekommen möchtest oder nicht.

Ich wünsche Dir alles Gute.

Freundlichen Gruss

tm

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Von Studenten höre ich oft, dass es nie wieder so einfach ist mit nem Kind, wie im Studium. Ob das für ein Duales Studium auch gilt, weiß ich nicht.

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Mit einer straffen Organisation lässt sich das schaffen.

Wo wohnst du, wie ist dort die Kinderbetreuung abgesichert? Du brauchst in jedem Falle sofort nach dem Mutterschutz eine zuverlässige Kinderbetreuung, am besten eine Tagesmutter. Die Kosten dafür übernimmt bei geringem Einkommen das Jugendamt anteilig bis vollständig. Habt ihr Eltern, die euch/dich unterstützen können? Die das Kind mal nehmen würden, damit du Zeit zum Lernen hast? Wie kommst du denn bisher mit der Ausbildung zurecht? Ist es schon ohne Kind schwierig, das Lernpensum zu bewältigen? Oder ist da Spielraum?

Das alles würde ich mir an deiner Stelle mal überlegen und natürlich mich beraten lassen bei einer entspr. Stelle (Familienzentrum, Diakonie, pro familia etc.) Die zeigen dir finanzielle und organisatorische Möglichkeiten auf. Und einen Beratungstermin musst du bei einem Abbruch ja auch wahrnehmen.

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Kommentar von loffstoy
29.11.2016, 11:56

Ich wohne noch bei meiner Mutter und wir hatten eigentlich vor zusammenzuziehen. Mein Arbeitsplatz ist jedoch in einer anderen Stadt als die Berufsschule. Dort, wo die Berufsschule ist, wohnt auch mein Freund und ich wohne da, wo mein Arbeitsplatz ist. (Ist ca. eine 3/4 Std entfernt.) Das mit dem Lernen ist bei mir geht so, gerade verstehe ich nicht viel von dem, was wir in der Schule machen, dabei besonders ein Fach. Aber ich glaube, wenn ich mehr lernen würde, wäre es besser. Aber ich hatte auch schon überlegt die Ausbildung nicht weiterzumachen, weil ich sie langweilig fand, aber ich weiß nicht, ob ich das so beurteilen kann, weil ich erst 4 Monate dabei bin. (Also ganz am Anfang, der 4. Monat von 5 Jahren!)
Und gestern hat seine Mutter auch schon gesagt, dass sie uns unterstützen würde.

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Ich würde auch sagen das ein Kind nie wirklich immer zum passenden Zeitpunkt kommt.

Alle aus meiner Familie hatten Ausbildung oder ein Vater hat eine eigene Firma aufgemacht die anderen mussten noch wegen Kind heiraten bzw. Wollten es und ich? Ich bin mit 16 Mutter geworden und das letzte Kind kam mitten im Studium zu Psychologie. Ich dachte ich würde das nicht schafen da ich dazu noch kein Vtaer hatte, der auf die Kids aufpassen konnte. Glücklicher weise habe ich ein Fernstudium gemacht, was bedeutet, dass ich von zuhause aus Studiere.

Heute bin ich 19 und das zusammen Leben mit meinen Kindern und meiner Familie und das Studium klappt muss aber ganz ehrlich sagen hier und da fehlt mir die Kraft. Aber zwischen 1 Kind und mehr als 1 Kind ist schon ein grosser Unterschied.

Ich kenne euer Umfeld nicht, ob ich Eltern habt die mal auf das Kind aufpassen können oder ähnliches. Der Vater des Kindes wird ja fast Zeitnah fertig, was bedeuten kann, das er sich erstmal Zeit nimmt für das Kind.

Meine Cousine bekam ebenfalls mitten im Studium ihr Kind. Sie konnte ein Jahr ausserzten und nach diesem Jahr wieder weiter führen. Dann kam das Kind in die Kinderkrippe. Es ist nicht falsch ein Kind in die Kinderkrippe zu tun, vor allem in gewisser Weise/gewisser Lage geht es nicht anders. Dazu lernt es noch mit anderen Kindern zu spielen und was Teilen heisst und oftmals sind diese Kinder in der Sprache weiter entwickelt weil sie ja kommunizieren müssen.

Es wird für mich etwas zu lange meine Persönliche Erfahrung mit Kind/er und Studium hier zu schreiben. Wenn es dir aber wichtig ist, können wir sehr gerne Privat weiter reden, da kann ich mir auch mehr Zeit nehmen und einige Frage hier und da sicherlich gut beantworten aus eigener Erfahrung.

Wichtig ist IMMER auf dein Herz zu hören. Gerade die Mutter. Verlässt der Vater die Mutter steht die alleine mit Kind da. Aber auch wichtig ist zu wissen was es für sich für Konsequenzen gibt wenn du das Kind abtreibst oder auch behällst.

Kenne jemanden die ein Kind genau aus solchen Gründen abgetrieben hätte und beinahe weint weil ihr Kind jetzt schon bald 1 1/2 Jahre alt gewesen wäre. Das wirst du nie vergessen auch wenn du denkst du würdest es verkraften. Es wird immer im Hinterkopf sein.

Aber ich kann dir nicht versprechen das du NICHT zu deinen Verzweiflungen kommst, wieso du das Kind nicht doch abgetrieben hättest.
Ich selber denke heute auch ab und an mal, besser wäre kein Kind behalten zu haben aber im anderen Moment merke ich was für ein riesen Fehler ich getan hätte, wenn sie jetzt nicht da wären.

Also wie gesagt, wenn du mehr erfahren willst oder hier und da fragen hast, darfst du sehr gerne mit mir reden. Bin ja immerhin nur ein Jahr älter als du :D

Ansonsten viel Glück bei der Entscheidung. Und viel Kraft meinerseits. :)

Und noch was. Wenn man was schaffen will schafft man es immer wenn es Realistisch ist. Und wenn iches bis jetzt geschafft habe, bin ich stark der Meinung das du das mit deinem Freund schaffst. :)

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Ein Kind kommt nie "günstig" ^^

Aber ich würde mal sogar sagen, weil der Vater mit seiner Prüfung recht zeitnah fertig wird, ist es sogar recht passend, grade wenn ihr beiden so überlegt handelt.

Er kann sich für das Kind ein halbes Jahr zeit nehmen und danach könntet ihr euch vom Jugendamt (oder Sozialamt? bin Unsicher) bei einem Kinderkrippenplatz helfen lassen.

Zusätzlich habt ihr beiden ja sicher noch Eltern, die auch gern mal aushelfen. Welche Großeltern würden es nicht.

Ich rate euch jedenfalls dazu, das Kind zu bekommen. Es ist für euch günstig und es ist keine so riesige Belastung, dass ihr das nicht hinkriegen würdet. Am Ende machst du dir eher Vorwürfe, weil du später realisierst, dass du was verpasst hast.

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Kommentar von loffstoy
29.11.2016, 11:21

Ich hatte ihn ja gefragt, was er davon hält. Sein Bruder ist auch früh Vater geworden, er war auch im dritten Lehrjahr.

Jedenfalls hatte er noch gesagt, dass es ihm lieber wäre, das Kind nicht zu bekommen, da er denkt, dass wir noch nicht reif genug sind für ein Kind und dass manche Ziele dann nicht realisierbar wären. Z.B. soll er noch seinen Meister machen, will noch so eine andere Weiterbildung machen (hab vergessen, wie das hieß), und später mal den Betrieb übernehmen. (Igendwie finde ich das aber egoistisch)
Ich hätte das Kind aber schon irgendwie gerne behalten. Nur weiß ich nicht, wie ich das machen soll mit der Ausbildung und dem Studium und der Arbeit.

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Ganz ehrlich: ich kenne die Belastung eines dualen Studiums und das ist mit Kind nicht machbar. Es ist ja nicht nur die Zeit in Uni und Arbeit, sondern du musst auch viel Zuhause lernen und das ist mit Kind in der geforderten Intensität nicht möglich.

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Ich würde es abtreiben.

Aber es ist machbar, vor allem wenn ihr Eltern habt, die Zeit haben und sich mit kümmern können und Unterstützen können. Das wird sicherlich alles andere als einfach, aber wenn du Zweifel an einer Abtreibung hast, dann ist es den Streß evtl wert.

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Hallo loffstoy,

Klar, weißt du gerade noch nicht, wie alles werden kann. Die Ausbildung
fällt dir nicht so leicht, ihr wollt bald zusammenziehen und es sind sooooo
viele Fragen, die einfach noch offen und ungeklärt sind. Das macht dich gerade unsicher. Das ist ganz normal.

Aber heißt das viele Ungeklärte automatisch, dass du es nicht schaffen
wirst? Ich denke ganz im Gegenteil:

Du suchst in deinen Fragen nach Möglichkeiten, wie du es schaffen
kannst.

Würde es dir Power geben, wenn jemand aus deinem nahen Umfeld dir
einfach zusagen würde: „Du schaffst das!“ Macht es dir Mut, dass die Mutter deines Freundes euch schon Unterstzützung zu gesagt hat?

Besteht die Möglichkeit ins Studium etwas später einzusteigen? Oder
generell die Ausbildung zu unterbrechen? Könntest du dir vorstellen, dich nach der Schwangerschaft nochmal ganz neu beruflich zu orientieren? Was spricht dagegen, was dafür?

Du bist noch jung- gerade darin liegen so viel Chancen.

Mal angenommen, du könntest an einem Hebel drehen...und wir wären exakt 1 Jahr weiter... was hättest du dann am Allerliebsten??

Ich schicke dir auf diesem Weg ganz liebe Grüße.

Doppelpunkt

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Ein Studium ist auch mit Kind machbar, es ist nicht einfach, aber eben durchaus machbar. Es geht nicht darum, was der Vater des Kindes meint, denn das Kind wächst in Dir heran. Und für wen soll es das Beste sein, wenn ihr das Baby nicht bekommt. Häufig wissen Männer nicht,was sie da von ihrer Frau verlangen. Sie denken ein Eingriff und alles ist wieder beim Alten, aber sie übersehen die Tatsache, dass Mutter und Ungeborenes bereits eine tiefe Einheit sind. Und es für die Mutter zu einer Verlusterfahrung werden kann, die Sie über Jahre hinweg belasten kann.

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Hallo leider kann ich die Sitation so nicht genau nachempfinden. Ich bin zwar auch jung Mutter geworden war aber damals ganz normal in einer Lehre. Ich hatte Hilfe durch das Jugendamt und diese bezahlte eine Pflegemutter sprich Tagesmutter damit ich meine Ausbildung beenden konnte. Ich würde Dir raten dich an das Jugendamt zur Beratung zu wenden. Die sind sehr lieb und Hilfsbereit.

Des weiteren gibt es auch kirchliche oder städtische Beratungsstellen.

Ich erwähne das nur, weil ich die Erfahrung gemacht habe, das wenn man es sich grundsätzlich mit Kind vorstellen könnte, aber eben aus Deinen oben genannten Gründen einen Abort macht, oft mit psychischen Konsequenzen rechnen muss die einen mindestens genauso wenn nicht schlimmer im Lernen und im Leben beeinflußt.

Ich wünsche Dir nur das Beste und viel Kraft zu Dir und Deinen Entscheidungen zu stehen. Egal welche..

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Es ist alles machbar. Du kannst ein lehrjahr aussetzen und dann weiter machen

Treib dein Kind nicht ab, nur weil der vater das sagt..

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Ja, man kann das schaffen - wenn man es auch will. Mit Hilfe von den Großeltern und der gesamten Familie geht das.

Aber ich kann dir da keinen Rat geben - das musst du alleine entscheiden. Auch der Kindsvater sollte an den Gesprächen beteiligt sein. Lass dich beraten, geh zu einer Beratungsstelle (das musst du ja - wenn (ihr) eine Abtreibung in Erwägung zieht).

Ich wünsche dir die Kraft und die Einsicht, eine gute Entscheidung zu treffen - mit der du auch leben kannst.


Alles Gute!


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