Baby bei 16-jähriger Mutter und 19-Jährigem Vater?

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13 Antworten

Legal wäre es. Es kann aber sein, dass das Jugendamt bis sie volljährig ist in gewisser Weise Vormund ist. (keine Garantie dafür, weil du volljährig bist, aber darüber würde ich mich an deiner Stelle vorher nochmal genauer informieren)

Aber davon mal abgesehen halte ich jemanden der psychisch instabil ist nicht für reif genug sich um ein Kind zu kümmern. Ein Kind ist ein Lebewesen, das abhängig von euch beiden sein wird. Jetzt mal vom finanziellen und ihrer Zukunft gänzlich abgesehen - So eine Umgebung ist für ein Kind nicht gut. Das weiß ich aus Erfahrung. Ein Kind dient nicht dazu sich selbst aus der Sch**ße zu ziehen. Das wird auch nicht funktionieren. Diese Art zu denken halte ich persönlich für höchst gefährlich.

Genau aus solchen Gründen würde ich selbst auch, solange ich erkrankt bin, kein Kind in diese Welt setzen.

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Kommentar von PhantasticB
19.03.2016, 13:08

Ja, ich weiß, das ist mir ja auch klar. Es ging mir jetzt erstmal nur um die rechtliche Situation. Aber ich will das selbst auch noch nicht. Ich fühle mich noch gar nicht bereit, Vater zu werden. Vor allem sind wir beide im Moment auch nicht zu hundert Prozent zurechnungsfähig. Wir haben uns in einer Klinik kennengelernt, das sagt schon mal alles. Außerdem will ich diese Umstände auch einem Kleinkind nicht zumuten. Ich mache erst nächstes Jahr mein Abi und will danach studieren. Das heißt, das Kind wäre größtenteils mit der Mutter allein. Nicht, dass ich ihr ihre Rolle als Mutter nicht zumute; sie hat ein wahnsinniges Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein. Aber bei aller Liebe - damit verbaut sie sich das ganze Leben. Und mir in gewisser Weise ja auch. Deswegen werde ich ihr unbedingt versuchen, die Idee wieder auszureden... Aber danke für deine Antwort :)

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Oh sie hätte, auch wenn der Kindsvater (du) volljährig ist, automatisch das Jugendamt im Boot. Schließlich ist sie dann ja noch minderjährig.

Ob dies so erstrebenswert ist? Andererseits ist es wirklich gut, denn die wissen wo man zur Hilfe ansetzen kann und können Probleme erkennen bevor sie sich negativ auf ein Kind auswirken.

Deine Freundin hat also psychische Probleme? Tja, durch ein Kind wird das nicht weniger. Vielleicht wirds ein wenig verdrängt (immerhin ist man im ersten Lebensjahr ganz schön im Dauerstress als Mutter mit all der Verantwortung rund um dei Uhr und dem Schlafmangel). Aber besser wirds dadurch nicht. Was, wenn sie einen negativen Schub hat während sie alleine ist mit dem Kind, dieses Baby dann grade Kolliken hat oder einen anstrengenden Entwicklungsschub oder zahnt? Da kriegst schon als psychisch stabile Mutter beinahe die Kriese, in solchen Momenten befindet man sich manchmal ganz stark an der Grenze zu dem Gedanken "Warum haben wir damals nur nicht verhütet". Ein Baby ist ja kein "Ding", nicht geeignet um das eigene gewünschte Leben auf das Kind zu projizieren.

Die Zeit mit einem Baby kann schön sein, ganz klar. Aber bis man sich eingespielt hat (und die krassen Auswirkungen von Entwicklungsschüben nicht mehr so häufig/ so ausgeprägt sind) stapelt sich ein Stressfaktor auf den anderen: Schlafmangel, kaum eigene Freizeit, eingeschränkte Sozialkontakte zu den bisherigen Freunden, ein Kopf voller Sorgen, eventuelle Unzufriedenheit mit dem aktuellen eigenen Äußeren, und so weiter.

Deine Freundin  sollte nicht einfach so erwarten das du zu 100 Prozent sie und das Baby gleichzeitig und dauernd "tragen" kannst. Verstehst du? Auch du bist nur ein Mensch mit Wünschen und Bedürfnissen, auch du brauchst mal Zeit um zu arbeiten.... In solchen Zeiten bist du zwangsläufig nicht abrufbar für sie. Dann ist sie auf sich gestellt, egal wie es ihr grade geht. Und dann muss sie funktionieren als Mutter, Psyche hin oder her.

Deshalb nochmal: Nein, ein Kind ist kein Psychiater bzw. keine Therapieform um so etwas mal eben "wegzukriegen"

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Prinzipiell kann euch niemand verbieten miteinander zu schlafen oder auch ein Kind zu zeugen.

Deiner Freundin sollte aber klar sein, dass sie als Minderjährige nicht das Sorgerecht für ihr Kind bekommen kann, sondern das Kind einen Vormund bekommt.

Darüber hinaus ist es sehr wahrscheinlich, dass zur Debatte steht, ob sie sich überhaupt um das Kind kümmern kann, oder nicht eher in irgendeiner Form betreut werden muss, beispielsiweise in einer Mutter-Kind-Einrichtung.

Bei starken psychischen Problemen kann es auch zu einer Inobhutnahme des Kindes kommen.

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Ein Baby ist keine Therapie bei bestehender psychischer Instabilität! 

Deine Freundin handelt mit diesem Wunsch egoistisch und naiv.

Für ein Kind zu sorgen ist eine gigantische Aufgabe und Herausforderung, ein Leben lang. 

Bitte sorge dafür das sie Vernunft annimmt, die Schule beendet, eine Ausbildung macht und genug Zeit bekommt erwachsen zu werden. 

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Ich kann nicht sagen, ob es legal ist, aber ich möchte mich trotzdem äußern.
Deine Freundin sollte auf gar keinen Fall ein Kind als Lösung irgendwelcher Probleme in Betracht ziehen. Ein Kind gehört in eine stabile Beziehung mit Eltern, die körperlich und geistig voll da sein können, und nicht als Genesungsexperiment in die Welt gesetzt, vollkommen unabhängig vom Alter. Ein Kind macht sehr lange sehr viel Arbeit, und, wie du schon sagst, wird ihr die Mutterschaft vermutlich einiges verbauen. Es gibt durchaus Menschen, die irgendwie mit Kind und Weiterbildung zurecht kommen, aber bei einer psychisch labilen Person sehe ich dieses Potential nicht. Gib ihr bitte nicht nach, euch beiden und auch dem ungeborenen Kind zuliebe.

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Kommentar von PhantasticB
19.03.2016, 13:36

Na klar, ich werde ihr das auch erstmal ausreden. Zumindest die Schule und am besten auch die Ausbildung/ das Studium sollten wir bis dahin beide abgeschlossen haben. Ich meine, das Kind soll auf jeden Fall ein Umfeld haben, in dem es vernünftig aufwachsen kann...

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Ob nun 15 oder 16, 18 oder 19:

Legal wäre es.ABER:

Sie darf ein Kind nicht für ihre Psyche missbrauchen!! Das geht zu weit.

Außerdem hat dann erst mal das Jugendamt die Vormundschaft für das Kind, evlt auch du wenn du dich dazu bekennen würdest, denn du bist ja volljährig.

Dennoch kann das Jugendamt einscheiten und euch das Kind wegnehmen, wenn sein Wohl gefähret ist.

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Legal: ja

Vernünftig: nein

Deine Freundin kommt mit ihrem Leben selber nicht zurecht. Wie will sie dann den Alltag mit einem stressigen Baby schaffen?

Wenn sie Verantwortung lernen will, dann dadurch, dass sie in ihrem Alter solange auf ein Kind verzichtet, bis sie selber eine Ausbildung und ein geregeltes Leben hat.

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Hallo,

auch ich möchte mich gerne dazu äußern. Es ist legal, aber ein Kind ist keine Lösung. Ich habe selbst mit 15 ein Kind bekommen und das sollte man auf gar keinen Fall tun, wenn man selbst psychisch instabil ist. Ich weiß wie viel Arbeit und Verantwortung das bedeutet, gerade wenn man noch so jung ist.

Ich habe mich auch nur zu dem Kind entschieden, weil ich meinen Freund und meine Familie voll und ganz hinter mir stehen habe. Ich hätte es niemals geschafft ohne die Unterstützung, sowohl die zeitliche als auch die finanzielle Unterstützung. Ein Kind ist nicht einfach da und muss nur trinken, essen und schlafen. Es braucht so viel Zuwendung und Liebe, die kann sie dem Baby in ihrem Zustand doch gar nicht geben.

Bereuen tue ich meine Entscheidung nicht. Aber ich denke ihr werdet das tun. Ich bin froh Mama von bald zwei Kindern zu sein, aber ich hätte mich nicht bewusst zu einem Kind entschieden. Nicht in dem Alter. Sie hat noch so viel Zeit dafür und sollte erst einmal sich selbst verstehen, bevor sie das für ihr Kind tun muss. Sie sollte sich auf sich selbst konzentrieren und an sich arbeiten, ein Kind wäre hier sehr fehl am Platz.

LG von einer (werdenden) Mama :-)

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Kommentar von Pilotflying
19.03.2016, 15:11

Sehr schöner Beitrag. Sorry - ich hab versehentlich den Daumen nach unten erwischt. Sollte eigentlich der nach oben sein.👍

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Legal ist das.

Und es ist das Dümmste, was man machen kann, wenn man psychisch instabil ist.

Für Kinder muß man psychisch stabil sein, sonst wird das nix.

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legal ist es schon, aber du hast recht, wartet noch ein paar Jahre!

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Deine Freundin ist ein Kind. Zu glauben, daß ein Baby irgendwas stabilisieren könnte, zeugt von ihrem kindlichen Gemüt. Ein Baby ist das instablilste, was es gibt und ist selbst dringend auf Stabilität angewiesen. Es bringt keine Stabilität, es baucht sie.

Überleg dir also, ob du einem Kind ein Kind machen willst. Leider ist Kindermachen erlaubt. Auch für Kinder wie euch.

Kind als Therapiegerät... wird ja immer besser...

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Kommentar von PhantasticB
19.03.2016, 14:10

Versteh meine Frage nicht falsch. Es ging nur um die rechtlichen Grundsätze. Ich weiß selbst, wie das klingt. Und ich werde auch alles daran setzen, ihr diese Idee wieder auszureden...

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Die Vormundschaft des Babys einer minderjährigen Mutter hat IMMER das Jugendamt

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ich würde mir erst ein kind nach der lehre zulegen.

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