Baby (6 Monate) schläft nicht mehr durch

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5 Antworten

Von den genannten Schlaftrainings kann ich Dir nur abraten. Sogar der Kinderschutzbund hat sich inzwischen offen gegen diese Methoden ausgesprochen.

Ein Kind schreien zu lassen, ist dumm und brutal. Denn ein Baby weint nicht, um die Eltern zu tyrannisieren, sondern weil etwas nicht stimmt: Es ist zu heiß, zu kalt, der Bauch drückt, es fühlt sich alleine, kann nicht schlafen usw.

Dazu kommt, dass ein Kind keine Vorstellung von Zeit hat; der unangenehme Zustand ist also zeitlos, das Kind weiß nicht, dass es irgendwann vorüber geht.

Ein Baby in einer solchen Situation alleine zu lassen, ist brutal. (Und nein, es macht die Sache nicht besser, wenn man alle paar Minuten ins Zimmer geht, nur um dann wieder raus zu gehen.)

Schlaftrainings führen ausserdem dazu, dass das Baby etwas Negatives mit dem Schlafen verbindet. Klar schläft es irgendwann erschöpft ein. Aber warum? Weil es eingesehen hat, dass es Schlafenszeit ist? Weil es verstanden hat, dass Mama und Papa ihre Ruhe wollen? Sicher nicht. Es hat gelernt, dass sowieso niemand kommt, wenn es weint.

Das kann nicht nur zu Bindungsstörungen führen, sondern auch dazu, dass man später immer wieder Theater mit dem ins-Bett-Bringen hat, da der Schlaf einfach mit etwas Negativem verknüpft ist.

Ich würde versuchen, das Baby im Zimmer wieder zum Schlafen zu bringen, möglichst, ohne Licht anzumachen. Nimm es in den Arm, streichle es, singe leise, was Dir eben einfällt und dem Baby gefällt.

Versuche, möglichst keinen Druck und Stress zu machen, denn das sorgt nur dafür, dass ein Kind die bereits erklärte negative Einstellung dem Schlaf gegenüber annimmt.

Alle Kinder (und auch Erwachsene) haben Phasen, in denen sie schlechter schlafen als sonst. Das ist ganz normal.

Meistens gibt sich das von selbst, wenn die Eltern nicht mit Hundeschulen-Methoden versuchen, dagegen anzugehen.

Bleib entspannt und gib Deinem Baby die Nähe, die es braucht. Vielleicht schläft es in Deinem Bett besser? Lass Dir nicht einreden, man würde sie dann nie wieder dazu kriegen, im eigenen Bett zu schlafen, das ist Bockmist.

Wenn Dein Baby im eigenen Zimmer schläft: Vielleicht hilft eine CD mit Regenrauschen oder ähnlichem? Viele Babys stehen da drauf und schlafen viel besser.

Tagsüber hat meine Tochter in diesem Alter gerne im Tragetuch geschlafen.

Dass ein Baby unbedingt im eigenen Bett einschlafen muss, ist auch Unsinn. Viele Babys schlafen in Mamas oder Papas Arm viel besser ein und haben keine Probleme damit, wenn sie dann nachts im Bett aufwachen. Diese Pauschalisierungen sind einfach blöde. So etwas muss man als Eltern ausprobieren, und was funktioniert, ist auch in Ordnung.

Meine Tochter war ein sehr schlechter Schläfer, und ich habe von Anfang an mir ein Bein ausgerissen, um ihr das Schlafen angenehm zu machen. Alle möglichen Leute haben mir ständig gesagt, dass sie nie ohne das alles schlafen können würde und dass ich alles noch schlimmer machen würde und bla, bla, bla. Alles Unsinn, es zeigt sich jetzt, dass ich recht hatte. Sie ist jetzt gut 1 1/2, schläft viel besser, schläft seit einiger Zeit in ihrem Bett ein ohne dass ich im Zimmer bleibe, und wir haben nie Theater, wenn sie ins Bett gehen soll. Im Gegenteil, wenn man sie fragt, ob sie müde ist, nickt sie. Wenn ich sie ins Bett lege und ihr sage, dass sie jetzt schlafen darf, freut sie sich - während die Kinder der Leute, die Schlaftrainings benutzt haben, sich gegen das Schlafen wehren.

Das Schlafen sollte für ein Baby keine Strafe sein. Und ich kenne so viele Kinder, die es als schlimm empfinden, ins Bett zu müssen, egal, wie müde sie sind. Wie schade, denn eine gesunde Selbstwahrnehmung entsteht so sicher nicht.

Bleib einfach entspannt, nimm Dein Baby so, wie es ist. So wie es bei den Erwachsenen gute und schlechte Schläfer gibt, so ist das auch bei den Babys, und auch die ganz schlechten Phasen gehen vorbei.

Ich bin jedenfalls froh, dass wir die Nerven behalten haben und unserer Tochter ermöglicht haben, ihre eigene Müdigkeit wahrzunehmen zu lernen und den Schlaf als etwas Positives zu schätzen.

Noch ein Nachtrag: Da Du schreibst "6 Monate altes Baby schläft nicht mehr durch": Sei doch froh, wenn es das schon konnte! Das ist mehr als viele andere Eltern behaupten können...

Und keine Sorge, Dein Baby wird das auch wieder lernen.

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wenn babys etwas quält, wie das zahnen oder eben verstopfung, durch die umstellung der nahrung, kann es so manch einem baby den schlaf rauben. ich kann auch nicht schlafen wenn ich schmerzen habe, oder mein bauch weh tut. versuch so gut es geht ihm zu helfen. ein warmes entspannungsbad vor dem schlafenlegen, ist als ritual absolut perfekt. danach ruhig ein wenig schmusen. gib deiner tochter zwischendurch etwas tee oder wasser zu trinken. milchzucker mit ein paar löffel wasser im brei, macht den stuhl weicher, denn es kann sein dass sie nicht ausreichend flüssigkeit bekommt.entscheide dich für obssorten, die säurearm sind und den stuhl auflockern wie apfel,birne oder pflaume.du könntest einen fiebertheromometer mit vaseline oder einer babysalbe einsalben und sie deiner tochter in den after einführen. ein bisschen bewegen und schon regt es sie an, zu pressen. somit kommt alles raus. manchmal halten die kleinen alles zurück, weil sie das drücken als unangenehm empfinden. gerade wenn sie verstopfung haben. ein kleines warmes kirchkernsäckchen auf dem bauch tut den kleinen auch gut.für das zahnen empfiehlt es sich eine salbe zu benutzen,um die schmerzen zu linder. am besten aus der apotheke.globuline sollen auch gut sein. und natürlich zahnungsspielzeug, die man in den kühlschrank legen kann und damit den kleinen linderung verschaffen.du kannst auch mal zwei wochen pause mit dem brei machen das die kleine dann nur probleme mit dem zahnen hat und nicht noch zusätzlich probleme mit dem darm hat. dann ist es nicht mehr ganz so schlimm. wenn sie erst mal den zahn bekommen hat, kanns du ja wieder mit dem brei langsam anfangen.wenn sie dich flasche generell ablehnt, würde ich den arzt darauf ansprechen denn das ist nicht gut ,weil die kleine genügend flüssigkeit bekommen muss. hier versuch es mal damit:http://www.amazon.de/Doidy-Cup-gesunde-Trinklernbecher-blue/dp/B0018PLICU/ref=sr11?ie=UTF8&qid=1308896022&sr=8-1

der link ist sehr lang, darum einfach kopieren und in die adressleiste einfügen. oder bei amazon trinklernbecher eingeben. dann siehst du den doidy cup.

Es können zu viele Reize sein. Das hat mir jedenfalls der Kinderarzt und die Stillberaterin gesagt. Mein Sohn wurde immer nur 2-3 mal pro nacht wach und mit 5 Monaten dann min alle 2 Stunden, oft auch jede Stunde. Der Kinderarzt sagte mir, dass die Babys in dem Alter viel mehr von ihrer Umwelt wahrnehmen, was sie noch nicht verarbeiten können. Durch diese Reizüberflutung werden sie oft wach. Es muß nicht zwangsläufig Hunger der Auslöser sein, denn wenn ich es richtig gelesen habe, hat sie vorher ja auch besser gschlafen!?

Sollte es die Reizüberflutung sein, dann kannst Du gar ncihts machen, außer sie beruhigen, streicheln und leise mit ihr sprechen. Mit der Zeit wird es besser. Ohne Dir den Mut nehmen zu wollen, aber bei meinem Sohn hat das PRoblem über 1 Jahr angehalten. Sorry..... Vielleicht hast Du auch Glück und es ist nur ein Wachstumsschub. Dann müßte das PRoblem bald erledigt sein. ;-)

Aus meiner Erfahrung heraus haben Kinder die einen "Schub" machen in der Entwicklung immer mal wieder Schlafprobleme. Wichtig ist jetzt keine schlechten EInschlafrituale zu entwickeln (wie rumtragen) sonst schläft das Kind nämlich nur nuoch damit ein.

Es kann auch sein das es einfach viel Trubel hat vorm einschlafen und sich deshalb schlecht entspannen kann.

Oder aber es sind die ganz normalen Probleme mit dem loslassen. Das haben Kinder immer mal wieder, zu verschiedenen Zeitpunkten Ihrer Entwicklung.

Falls Deine Kleine noch 2 mal am Tag schläft kann es auch sein das ihr so langsam umstellen könnt auf einen längeren Mittagsschlaf, das ist von Kind zu Kind aber auch verschieden.

Kinder merken (jedenfalls meine 3 alle) auch sehr oft wenn die Eltern vorm ins Bett gehen angespannt sind (vielleicht mit dem Gedanken..wird sie schlafen oder gibts wieder Theater) und diese Unruhe überträgt sich auch auf das Kind.

Mit 6 Monaten könntest Du rein theoretisch auch schon Schlaftraining mit Deinem Kind machen, bei meinem 1. habe ich das in dem Alter gemacht.

Eine Freundin hat mir damals ein Buch empfohlen mit genauer Anleitung, seitdem empfehle ich das immer gerne weiter weil es bei uns so super geklappt hat. Es ist dieses hier:

http://www.amazon.de/gp/product/images/3934333095/ref=dpimage0?ie=UTF8&n=299956&s=books

Ganz wichtig übrigens ist das Kind WACH in sein Bettchen zu legen, sonst kann es passieren das es beim Aufwachen Panik bekommt. Alle Kinder wachen ja immer mal wieder auf. Wenn sie alleine in ihrem Bettchen eingeschlafen sind merken sie "ok...alles wie gehabt" und die Chance das sie einfach wieder einschlafen ist größer als wenn sie in den Armen der Mama einschlafen die sie dann ins Bett legt. Ist ja auch logisch, Eingeschlafen bei Mama, Herzschlag gehört und Wärme gespürt, aufgewacht alleine...da kann schon Angst kommen.

Aber...eins muss ich Dir noch sagen, ruhigen, regelmäßigen und ungestörten Schlaf...ich glaube den hat jede Mama im Kreißsaal abgeben müssen, aber keine Sorge..es wird besser werden..irgendwann ;-)

Ein Baby "muss" nicht im eigenen Bett einschlafen. Es mag Babys geben, die es nicht ertragen, nachts an einem anderen Ort aufzuwachen als wo sie eingeschlafen sind - aber es gibt eine Menge Babys, die auf Mamas oder Papas Arm einfach besser einschlafen und die keine Schwierigkeiten damit haben, sich dann später im Bett wieder zu finden.

Solche Generalisierungen sind einfach Unsinn.

Und von Schlaftrainings rät sogar der Kinderschutzbund inzwischen ab.

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die kleinen nehmen ihre umwelt jetzt stark wahr, was verarbeitet werden muss. die zähne kommen als störfaktor hinzu. lager ihr kopfteil nachts mal etwas höher, dann drückt es im kiefer nicht so. es hilft auch osanit und z.b. dentinox.

deine motte könnte auch gerad in einem entwicklungsschub stecken. plötzlich haben die kleinen von heut auf morgen ganz neue fähigkeiten. ist so, als wenn wir fliegen könnten:)

für nachts kann ich dir nur empfehlen, mit ihr in ihrem schlafraum zu bleiben. ggf. etwas wasser anbieten und natürlich nähe. biete ihr abends doch mal eine scheibe weizenmischbrot an-vielleicht mag sie es ja dünn mit butter bestrichen?

kopf hoch, es sind alles nur phasen, die wieder vergehen.

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