Baby = Haustier?

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9 Antworten

Mir tut euer Nachbar von Herzen leid und er hat aus tiefster Seele mein Mitgefühl...

Alles gut und richtig und auch logisch, was du hier anführst, aber was es bedeutet, einen nichtmenschlichen Weggefährten gehen zu lassen, können wohl nur Menschen beurteilen und nachvollziehen, die selbst eine derart tiefe Verbindung zu ihnen haben...

Liebe lässt sich nicht relativieren, sie ist schwer bis gar nicht in Worte zu fassen - Liebe ist einfach !

Das ist es ja gerade, was sie so unbeschreiblich, einzigartig, geheimnisvoll, unfassbar und wundervoll macht - sie ist weder zu erklären noch in einem Maß zu messen und irgendwie zu unterteilen...

Liebe ist alles - sie ist das, was uns am Leben erhält, egal ob Mensch oder Tier !

In unseren Herzen ist unendlich viel Platz und alles darin ist es wert, geliebt zu werden - egal in welcher Form und Gestalt...

Ich möchte dich/euch um einen Gefallen bitten:

Bitte besorgt für euren Nachbarn dieses Buch und schenkt es ihm:

"Auch die Tiere haben Seelen - über die Unsterblichkeit unserer Haustiere" von Monica D`Ambrosio und Stefano Apuzzo

und druckt ihm aus dem Internet das Gedicht aus

"Die Regenbogenbrücke"...

Oder lasst ihm den Buchtipp einfach zukommen...

Es wird ihn sicher trösten zu wissen, dass er seinen Engel wiedersieht...

Nicht falsch verstehen - auch ich bin Mutter eines inzwischen erwachsenen Sohnes...

Liebe umfasst alles und schließt nicht im geringsten und in keinster Weise das eine vom anderen aus...:)

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Kommentar von Canteya
09.10.2016, 11:07

Wundervolle Antwort, ich danke dir sehr! :)

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Kommentar von xttenere
09.10.2016, 11:48

sehr schön geschrieben !

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Kommentar von wonderwish
09.10.2016, 17:36

Echt gut geschrieben. Danke

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Die Natur hat schon dafür gesorgt, dass wir unsere Babys lieben (Kindchenschema, etc.) und gerade zwischen Müttern und Ihren Kindern gibt es (sowohl bei Menschen als auch bei Tieren) eine besondere Zuneigung.

(Stell dich nie zwischen eine Mutter und ihre Jungen!)

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Kommentar von Canteya
09.10.2016, 10:26

Vielen Dank!

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für manche tierliebhaber sind Hunde wie ersatzbabys. die machen genau das gleiche rituale. wenn jetzt der Hund stirbt, bricht für die quasi ihre welt zusammen. besuch mal ein tierfriedhof. du wirst dich wundern.

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Kommentar von Canteya
09.10.2016, 10:30

Danke!

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Natürlich, warum mögen Leute Katzen so sehr? :D Große, runde Augen, klein und flauschig. Kindchenschema nennt man das, kenne genügend Leute, bei denen das Haustier das eigene Kind ersetzt, nur mit dem Vorteil dass das Haustier IMMER das kleine Baby bleibt, da sehe ich einige Differenzen, alles in allem aber hast du Recht ;)

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Kommentar von Canteya
09.10.2016, 10:26

Dankeschoen fuer deine Antwort! :)

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Nein, ich glaube nicht, dass man das so gleichsetzen kann.

Herrchen und Hund sind ein eingespieltes Team. Der gesamte Tagesablauf ist geprägt vom Miteinander mit so einem Tier, insbesondere, wenn man ansonsten allein lebt.

Ist doch klar, dass der Tod des Haustieres ein Riesenloch erzeugt, es ist nur natürlich, dass derjenige, der so ein anghängliches Tier, das ihn Tag für Tag begleitet hat, tieftraurig ist, wenn er es verliert.

Dazu muss man keine Vergleiche anstellen - weder zu Lebzeiten des Tieres à la "Kindersatz" oder "Babyliebe" noch nach dessen Tod.

Die Liebe zu einem Haustier steht für sich - und die Trauer um seinen Tod auch.


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Kommentar von Canteya
09.10.2016, 10:27

Dankeschoen - mal eine andere Sicht :)

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Nein, man kann es nicht vergleichen. Un der Theorie zwar, wie du bereits begründet hast. Aber in der Praxis ist die Mütterliche Bildung zum eigenen Kind so unglaublich stark, wie die Bindung zwischen Hund und Herrchen niemals sein kann. Eine Mutter würde wirklich alles für ihr Kind machen. Würdest du dein Leben für das eines Hundes hergeben? Auch wenn dieser zwei Jahre lang dein engster Freund war? Ich denke nicht. Einfach weil wir Menschen alles Leben unterbewust herabstufen. Auch wenn wir ein bestimmtes Tier von Herzen lieben.

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Kommentar von Canteya
09.10.2016, 10:35

Danke dir!

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Ein Hund ist ein Familienmitglied, und man trauert um ihn wenn er stirbt.

Auch ich hab geweint, als ich im April den ältesten meiner Hunde gehen lassen musste...Er hat mich 15 Jahre meines Lebens begleitet...hat mich getröstet, als es mir schlecht ging...war immer da.

Es ist sicher nicht die gleich grosse Trauer, als wenn einem meiner Kinder was passieren müsste ...oder als mein Partner verstarb....aber es hat auch sehr weh getan.

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Kommentar von Canteya
09.10.2016, 11:50

Mein herzliches Beileid! Ich hoffe sehr, du hast noch anderen Halt.

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Kommentar von Honeysuckle08
09.10.2016, 11:54

Ich kann nachvollziehen, wie du dich fühlst - ist er das auf dem Bild ? Hübscher Kerl...:)

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Hallo! Für manche Menschen ist das Verhalten  - und auch Liebe und Nähe - schon wie und bei einem Baby. Und der Schmerz bei Verlust auch.

Habe einen Hund und kenne gleich mehrere Frauen die keine Kinder haben oder haben können und selbst ihren Hund als entsprechend eingeben

Oder eine verheiratete Frau mit 3 kindern  die zu ihrem Hund sagt : 

Das beste was mir je passiert ist.

Zum Thema Hund und Tod habe ich noch einen schönen Text - leider kenne ich den Urheber nicht. Und mein Hund - s. Bild.

Testament eines Hundes

Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament, um ihr Heim und alles, was sie haben, denen zu hinterlassen, die sie lieben. Ich würde auch solch ein Testament machen, wenn ich schreiben könnte. Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen, meinen Napf, mein kuscheliges Bett, mein weiches Kissen, mein Spielzeug und den so geliebten Schoß, die sanft streichelnden Hand, die liebevolle Stimme, den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte, die Liebe, die mir zu guter Letzt zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird, gehalten im tröstenden Arm. Und wenn ich einmal sterbe, dann sag bitte nicht: „Nie wieder werde ich einen Hund haben, der Verlust tut viel zu weh!" Such Dir einen einsamen, ungeliebten Hund aus und gib ihm meinen Platz. Das ist mein Erbe. Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles, was ich geben kann.

Alles Gute.

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Kommentar von Canteya
04.12.2016, 12:06

wunderschoen, ich danke dir. Auch nach einer Zeit ist es immer wieder schoen, solche Antworten zu bekommen.

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Kommentar von wirbelwindx
04.12.2016, 17:05

Das würde R......... auch über dich schreiben ganz sicher sogar

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Es ist schon unterschiedlich.

Bei einem eigenen Baby ist der Mutterinstinkt deutlich höher als bei einem Tier, zumindest meistens.

Viele würd für ihr Baby in einen Tobenden Fluss springen der gleich im Wasserfall endet, fürs Haustier würden das weniger machen. Natürlich gibts immer Ausnahmen, besonders Personen die immer schon alleine gewohnt haben bauen eine grosse Bindung zu ihrem Tier auf

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Kommentar von Canteya
09.10.2016, 10:27

Danke!

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