Baby - Zusatzversicherung

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11 Antworten

Das Produkt "BestCare" der DKV ist ziemlich gut, ob das Einbettzimmer und der Heilpraktiker notwendig sind würde ich aber nicht unbedingt unterschreiben.

Meines Wissens vermittelt der o.g. Tarif bei ernsten Erkrankungen innerhalb von einer Woche einen Termin bei einem Spezialisten für die jeweilige Erkrankung, der eventuell sogar keine gesetzlich versicherten Patienten behandeln würde und zahlt auch An- und Abreise sowie Unterkunft der Eltern.

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Zunächst sollten sie einfach erst einmal für sich klären ,welche Leistungen für Ihr Kind von Ihrer GKV übernommen werden ..zwar ist die Basis überall gleich ,aber gewisse Leistungen sehen bestimmte GKV eben anders ! I.d.Regel gilt ein Kinderleistungs Umfang bis zum einem Alter bis 12-14 Jahre in der GKV ,früher bis 16 !

Verändert haben die GKV nicht nur das Höchstalter, sondern auch Bereiche bzw. den Umfang :

  • Kieferorthopädische Leistungen werden immer noch nach dem 90 / 10 % Prinzip übernommen , Korrekturen und sogenannte "abweichende" Leistungen, die sich aus der Behandlung ergeben (sichtbare Verblendungen ) werden nicht mehr übernommen

  • das Rooming Inn für Eltern gilt nur noch bei "fachfundierten" medizinischen Massnahmen..bei manchen GKV´´s müssen die Zuzahlungen im Krankenhaus ,wenn man mit beim Kind im Zimmer ist ,trotzdem "mit"bezahlt werden..Ein Kind kommt heute nicht zwingend in ein Zweibettzimmer solange kein OP vorranig ist..

  • Vorsorge U1-U10 werden nach wie vor übernommen ,aber bestimmte Heilmittel oder AU sind aus dem Leistungskatalog gestrichen worden..Heilpraktik , Brille werden gar nicht od. nur mit einem minimalen Festzuschuss übernommen

Das könnte man jetzt noch einige Zeit so weiterführen ..in Bezug auf die DKV kann ich nur sagen : Lassen sie sich lieber noch andere Vergleiche erstellen, am besten über einen Makler..weder im stationären Bereich ,noch ambulanten Bereich (Heilpraktik) ist die DKV "Chef im Ring"..auch bei der Lesitungshöhe (Ihr Beispiel Heilpraktik ) gibst es andere Versicherer ,die wesentlich höhere Leistungen anbieten ! Außerdem erscheint mir der beitrag etwas hoch ..

HG DerMakler

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Kommentar von DerMakler
06.10.2011, 08:51

By The Way : Bereiche wie Unfallvorsorge / B.U. oder finanziele Vorsorge sollten in einem speraten Termin besprochen werden.. ! HG DerMakler

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Ganz ehrlich? Eher für unnötig. Das Kind ist familienversichert (gehe mal davon aus, dass ihr eine Krankenversicherung habt;-)). Was soll ein Baby im Einzelzimmer? Wenn es als sehr junges Kind mal ins Krankenhaus muss, dann wird deine Frau sicher mitgehen und dort auch bleiben wollen. Genau das trägt aber die normale Krankenkasse, ohne Zuzahlung udgl. Hab eben noch einmal deine Beschreibung gelesen - teuer ist es ja im Monat nicht soooo wirklich - aber ich denke, ich müsste das nicht haben.

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Kommentar von DerMakler
06.10.2011, 08:26

Genau das trägt aber die normale Krankenkasse, ohne Zuzahlung udgl

Das ist leider so nicht richtig..! HG DerMakler

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über die leistung beim heilpraktiker kann man streiten, das ist eine frage des geschmacks. ein- oder zweibettzimmer kann von vorteil sein, aber die wahlärztliche behandlung würde ich auf jeden fall machen.

du kannst dir die klinik aussuchen und auch zum spezialisten für genau die krankheit gehen die das kind hat, das kann auch die charite in berlin sein wenn du in koblenz wohnst. wenn das kind wirklich mal eine schwere erkrankung hat möchtest du doch die bestmögliche behandlung und nicht das was die gkv als angemessen erachtet. nicht zu vergessen, daß das kind diesen tarif ein leben lang mitnehmen kann und immer von der günstigen anfangsprämie profitiert.

die benennung eines spezialisten gehört eigentlich zum guten service einer pkv und sollte nicht extra erwähnt werden. und einbettzimmer/chefarzt, heilpraktiker und zahnzusatzvers (mit kieferorthopädie) solltest du im paket um die 7-10 euro bekommen

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Kommentar von Candlejack
05.10.2011, 10:00

Mit der emotionalen Argumentation "wenn das kind wirklich mal eine schwere erkrankung hat möchtest du doch die bestmögliche behandlung und nicht das was die gkv als angemessen erachtet" hat man uns damals auch gebrieft und wenn Du ein Kind hast merkst Du, dass Kinder oft schon an gute Spezialisten weitergereicht werden. Da ist nicht immer der Stararzt der Berliner Charite notwendig. Keine Kritik an Deiner Aussage, nur ein Erfahrungsbericht eines Vertrieblers ;-)

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Nur mal zur Klarstellung: Der Punkt bei der stationären Zusatzversicherung ist die freie Arztwahl und freie Krankenhauswahl. Dieser Tarif (GZ1 ?) alleine liegt bei etwa 5 EUR im Monat und ist allerwärmstens zu empfehlen.

Zu den Vorteilen für das Kind im Kindesalter kommt der niedrige Beitrag, den das erwachsene "Kind" später behält. Der Beitrag steigt noch genau zweimal und bleibt ab dem 20sten Lebensjahr gleich. Außerdem muss sich niemand mehr über die Antrags- und Gesundheitsfragen Gedanken machen, wenn das Kind schon ein Police zuhause hat.

Heilpraktiker und "Best Care" sind absolute Geschmacksache. Ich sag mal "nice to have".

Picken Sie sich die Leistung heraus, die Sie für sinnvoll erachten und lassen den Rest weg.

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Diese Form der Absicherung halte ich vorerst für entbehrlich.

Ich berate regelmäßig Eltern auf Absicherung Ihrer Kinder. Da gehe ich nach einem System vor: Zuerst die Haftpflicht (Familienabsicherung haben recht viele nicht und denken nicht dran), dann eine Unfall, dann Vorsorge für Schule / Ausbildung / Studium - kann richtig Geld kosten. Dann erstmal die Eltern fragen, wie sie abgesichert sind. Gehen die Eltern vor die Hunde, geht das Kind mit - ob mit Chefarzt oder ohne. Wenn dann noch Geld übrig ist rede ich zur Not noch mit pragmatischen Eltern über eine Rente fürs Kind. Das kostet wenig Geld, das Kind übernimmt im Berufsleben und das Thema Rente ist mit 50 EUR oft vom Tisch. Krankenzusatz mache ich nur, wenn die Eltern auf mich zukommen und nach einer Beratung zu Bedarf und Wünschen immernoch möchten. Heilpraktikerbesuche sind sicherlich eine Überlegung wert, je nachdem welche Lebenseinstellung ihr habt. Eine gesundes Miteinander mit der Ärztin für möglichst wenig Antibiotika und Chemie bringts aber auch schon. Einbettzimmer halte ich für überflüssig. In vielen Krankenhäusern gibts heute schon maximal 2-Bett-Zimmer, alleine vereinsamt das Kind doch. Chefarztbehandlung für ein Neugeborenes erschließt sich mir nicht. Das BestCare-Paket sorgt dafür, dass das Kind innerhalb von 24/48h bei einem von der DKV ausgewählten Experten auf dem OP-Tisch liegt und dran kommt. Kinder werden aber auch bei der GKV schon gut behandelt und oft zu guten Fachärzten weiterverwiesen. Die 14 EUR kannst Du lieber in Unfall und Vorsorge stecken - in meinen Augen.

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Hallo,

vielleicht hilft dieser Link:

http://www.bild.de/tipps-trends/geld-job/ratgeber/enkel-policen-2725254.bild.html

Ggf. kann auchdie Verbraucherzentrale weiterhelfen.

Gruß

RHW

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Kommentar von RHWWW
05.10.2011, 22:15

Zum Vergleich ist teilweise auch ein Angebot der gesetzlichen Krankenkasse interessant, also bei deren Kooperationspartner (Privatversicherung).

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Wer sowas braucht und es bezahlen kann, der kann es machen. Ich persönlich halte von solchen Versicherungen nichts. Wenn man alles so abschliessen würde, was es gibt, müßte man den halben Monat nur dafür arbeiten gehen. Aber jeder kann das ja selber für sich entscheiden! Wir haben nur wirklich notwendige Versicherungen!

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die einzigen beiden Versicherungen die wir für unseren Sohn schon im Babyalter abgeschlossen haben waren: eine gute Unfallversicherung und eine Krankenhaustagegeldversicherung (und die hat sich bezahlt gemacht).

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Kommentar von Sebastian1983
04.10.2011, 19:33

Krankenhaustagegeldversicherung (und die hat sich bezahlt gemacht). Bedeutet?

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Wenn Du alle Versicherungen abschließt, die Euch ein Vertreter aufschwatzen will, dann habt Ihr bald Probleme, noch was zu essen zu kaufen. Eine solche Versicherung finde ich persönlich nur dann sinnvoll, wenn das Baby schon krank zur Welt kommt.

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Kommentar von DerMakler
06.10.2011, 08:24

..was für einen Antwort ! HG DerMakler

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Danke. In diese Richtung gingen meine Überlegungen auch. Soo teuer ist es nicht, aber immerhin 170 Euro. Und eigentlich sollte die normale gesetzliche Krankenversicherung der Barmer ausreichen. DANKE!

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