B17 Besatzung WW2 Angst

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5 Antworten

Sicher hatten diese Soldaten Angst, mal eine Gegenfrage wer hätte in dieser Situation keinen Angst? Aber sie konnte nichts anderes tun, sie waren eben Wehrpflichtig und mussten an die Front, der eine im Flugzeug der andere im Panzer der andere als Fußsoldat und ich glaube die Soldaten bei Omaha Beach hatten mehr Angst und Todesängste als die Klappe der Ladungsboote aufging und auf ein 300 m langes offenes Schussfeld voller MG 42 Schützen zuliefen. Aber wer hat im Krieg keine Angst?

Gruß Esel11

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Naja so eine B17 war mit ihren 8 schweren Browning-MG nun auch nicht so ganz wehrlos.

Die Frage ist doch wie verhält sich der Mensch generell in solch einer Situation. Der Soldat im Gefecht, der Feuerwehrmann in einem brennenden Haus oder andere auch.

Er macht das wozu er ausgebildet ist und was notwendig ist um zu überleben. Er kann das nur wenn er die Gedanken an seine eigene Unversehrtheit hinten an stellt.

So was geht nicht von allein. Es beginnt damit das du nach langer, oft ermüdender Ausbildung dich fast sehnst in den Einsatz zu gehen. Die Ernüchterung folgt oft rasch, da hat man aber hoffentlich gelernt was notwendig ist um zu überleben.

Das kann man hier in aller Ausführlichkeit schlecht beschreiben. Ich empfehle dir dazu das Buch "4 Tage im November" http://www.amazon.de/Vier-Tage-November-Kampfeinsatz-Afghanistan/dp/3430201381 da kann man herauslesen wie so was funktioniert.

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Die Angst war natürlich immer mit an Bord.Wer jemals einem größeren Flugzeug aus dem WK2 mitgeflogen ist, der weiß, dass der Flug auch ohne Beschuss für manche schon beängstigend genug ist.Vorallem die MG Schützen waren ja einzeln in ihre Kammer eingepfercht und nur über Funk mit dem Rest der Besatzung verbunden.

Dass die B17 so stark bewaffnet ist wäre für mich kein Grund weniger Angst zu haben. Eine 88mm Flak 18 konnte eine B17 mit einem Schuss in Stücke reißen, da kann kein MG Schütze etwas entgegenwirken.Und wenn das Flugzeug dann erstmal zerrissen ist und vom Himmel trudelt wurde man wahrscheinlich nur noch solange im Flugzeug herumgeschleudert, bis man herausflog oder durch einen Aufprall starb.Ein Fallschirmsprung war eigentlich nur sicher wenn das Flugzeug noch einigermaßen stabil Flog.

Mit Ende des Krieges wurde es ja noch beängstigender für die Besatzungen.Die Me262 "Schwalbe" hatte eine B17 so schnell zerfetzt und war wieder weg, dass die MG Schützen nichtmal rechtzeitig ihre MG´s schwenken, geschweige denn Abrdücken konnten...

Im Krieg musste man immer auf alles gefasst sein.Die Angst war der ständige Begleiter jedes Soldaten im Krieg.

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Im Krieg wird wohl jeder Angst verspüren, egal ob Infanterist, Pilot oder Panzersoldat. Die besten Plätze im Krieg sind wie im Kino die hintersten. Der normale Soldat konnte sich ja kaum etwas auswählen, man war plötzlich dort, wo man eingeplant wurde. Wo geschossen wird, ist die Gefahr verletzt oder getötet zu werden, jederzeit da. Jeder Soldat muss damit fertig werden, schliesslich läuft man immer Gefahr vom Feind oder von den eigenen Leuten wegen Feigheit und Befehlsverweigerung erschossen zu werden. So grausig kann nur der Krieg sein.

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Befehl war Befehl Du gingst ja freiwillig zur Luftwaffe ;)

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