Azubis haben weniger Urlaubstage als Angestellte?

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12 Antworten

Bei uns regeln der Tarifvertrag für Angestellte und der Tarifvertrag für Auszubildende den Urlaub für die jeweilige Gruppe. Und auch bei uns weichen die Tage ab. Ist ganz normal.

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Du irrst. Ein Azubi kann weniger Urlaub haben als ein Festangestellter. Es kann allerdings sogar auch andersrum sein, wenn der Azubi Unter 18 ist.

in meiner Berufsparte gibt es für die Festangestellten einen Tarifvertrag, der ihnen 30 Tage Urlaube / 6 Tage Woche, also 5 Wochen Urlaub sichert. Mein Azubi fällt allerdings nicht in den Tarifvertrag, sondern unter das Bundesurlaubsgesetz, das einen Mindesturlaub von 4 Wochen vorsieht. Es wird hier niemand benachteiligt.

Ältere Mitarbeiter bekommen oft mehr urlaub als 30 Tage, hier kann wohl auch kaum von "benachteiligung" sprechen.

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Das ist vollkommen normal und auch in Ordnung.

Die wenigsten Arbeitnehmer kriegen inzwischen direkt 30 Tage, viele steigen mit weniger ein... Und es muss auch in einem Unternehmen nicht jeder gleich viel Urlaub haben, unabhängig ob man Azubi ist oder nicht.

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Klar können Azubis weniger Urlaubstage haben als Mitarbeiter. Das ist eine Frage des Ausbildungsvertrages bzw. des Tarifvertrages.

Selbst Mitarbeiter können unterschiedliche Ansprüche auf Urlaubstage haben.

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Puuh, dass sind doch ziemlich viele Urlaubstage. Ich weiß nicht ob man es als Benachteiligung zählen kann.

Keine Sorge, war bei mir auch so. Ich muss mir meine Urlaubstage auch an arbeiten. (also hoch arbeiten)

PS: Man sollte seine Arbeit eh nicht als Gefängnis sehen, ich freue mich immer darauf dort hinzugehen. ;-)

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Das sollte normalerweise natürlich nicht vorkommen. Am Besten einfach mal mit dem Chef abklären, wieso man weniger Urlaubstage hat. Manchmal gibt es ganz einfache Gründe dafür. Man sollte sich nicht immer gleich beklagen, sondern erst nachfragen.

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Kommentar von ShinyShadow
04.07.2016, 09:21

Das sollte normalerweise natürlich nicht vorkommen.

Wieso?

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Kommentar von Pauli1965
04.07.2016, 09:23

Natürlich kommt das vor. Bei den Mitarbeitern kommt es auch darauf an wie lange sie im Betrieb angestellt sind. Und im Ausbildungsgesetz , so viel ich weiß, steht der Mindestanspruch für Azubis drin.

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Kommentar von LittleValkyre
04.07.2016, 09:49

Sie hat sich einfach nicht gleich getraut auf Arbeit jemanden anzusprechen. In ihrem Ausbildungsvertrag stehen auch 26 Tage. Ich war mir einfach nicht mehr sicher wie es gesetzlich geregelt ist, ich hatte damals 30 Tage wie alle anderen Mitarbeiter auch. Sonst mag sie auch ihre Ausbildung. Findet es halt nur n bisschen unfair, dass sie weniger Urlaubstage hat wie alle anderen. Kann ihren "Frust" schon verstehen.  

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Und 4 Tage werden ja über Weihnachtrn abgezogen (meist Automatisch)
Würde also auch auf 28 Tage kommen

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Die Mindesturlaubsgrenze von 24 Tage für ne 5Tage Woche wurde eingehalten also ist die Urlaubsregelung wohl in Ordnung.

Eine Erklärung könnte es sein, daß sie vllt die nachmittage nach der Berufschule frei hat und deshalb weniger Urlaubstage hat.

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Ich weiß dass der gesetzliche Mindestanspruch 24 Urlaubstage für volljährige Azubis beträgt

Bei einer 6 Tage Woche. Bei einer 5 Tage Woche sogar nur 20.

Das ist eingehalten, also wird sie hier auch nicht benachteiligt.

wie ist das wenn die "richtigen Mitarbeiter" mehr Jahresurlaub haben als die Azubis?

Das ist völlig in Ordnung.

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Kommentar von Fielkeinnameein
04.07.2016, 09:19

Auch bei einer 5 Tage Woche ist der Mindesturlaub 24 Tage.

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Kommentar von KnusperPudding
04.07.2016, 09:25

Es ist sehr oft so, dass Azubis weniger Urlaub haben als die Festangestellten. - Den Eindruck hatte ich in meiner Berufsschulklasse.

Hierbei sind folgende Gründe nicht unüblich:

- Durch die Abwesenheit in der Berufsschule steht man dem Betrieb sowieso nur bedingt zur Verfügung.

- Es soll ein Ansporn sein und bei einer Festanstellung dann mehr Urlaub bekommen und diesen entsprechend wert zu schätzen.

Ein kürzerer Urlaub als die Festangestellten ist hierbei sicherlich weder eine Diskriminierung noch eine Benachteiligung.

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Kommentar von Familiengerd
04.07.2016, 13:36

Das ist völlig in Ordnung.

Nein!

Das wäre es nur dann, wenn man annehmen würde, dass die Tatsache, dass ein "Arbeitnehmer" noch Auszubildender ist, ein sachlich rechtfertigender Grund für eine Schlechterstellung gegenüber ausgebildeten Arbeitnehmern sei.

Von einer solchen Annahme kann man aber ohne eine entsprechende arbeits- oder tarifvertraglich oder über eine sonstige Regelung getroffene Definition (die eben Auszubildende nicht als Arbeitnehmer definiert) nicht ausgehen; ebenso wäre das geringere Alter (z.B. eines jungen volljährigen Auszubildenden) kein zur Schlechterstellung berechtigender Grund.

Wenn es also keinen rechtfertigenden Grund (z.B. vertraglich über die Dauer der Betriebszugehörigkeit; dadurch, dass Auszubildende nicht als "Arbeitnehmer" definiert und der höhere Urlaubsanspruch ausdrücklich für Arbeitnehmer besteht oder ähnliche objektiv haltbare Begründungen) für die Schlechterstellung gibt, dann haben Auszubildende nach dem arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatz (nicht zu verwechseln mit dem Allgemein Gleichbehandlungsgesetz AGG) den gleichen Urlaubsanspruch wie die übrigen Arbeitnehmer des Betriebs.

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ihre urlaubsberechnung steht im individuellen ausbildungsvertrag .

30 mit samstag - 24 ohne !

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Das sollte doch im Ausbildungsvertrag geregelt sein?

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Hey,

denke das ist ok so.

Mfg

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