Azubi und Autokredit?

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11 Antworten

Ums kurz zu machen: Nein

Du hast die Wartungskosten nicht eingerechnet. Ich hab mein Auto mal mit allen Kosten (Wartung, Versicherung, Sprit, Steuer) runtergerechnet und kam auf 17 Cent pro km. Davon waren nur 8 Cent Sprit. Du siehst, zu deinen 100€ Sprit müssten dann nochmal mindestens 100€ dazukommen.

10km Schafft man auch in 20 Minuten mit dem Fahrrad, und damit haste nicht so viele Folgekosten (außer den obligatorischen Upgrades die mit der Zeit kommen^^)

Hallo, du wirst keinen Kredit zu "normalen" Bedingungen bekommen, da du hierfür mind. deine letzten 3 Monatsabrechnungen vorlegen mußt - und mir ist nicht bekannt, ob hierzu auch ein Azubi-Lohn überhaupt zählt!?

Gruß siola

Nein, der zählt nicht. Außerdem liegt er dazu noch unter der Pfändungsgrenze.

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Also die 10 km würde ich an deiner Stelle lieber mit dem Fahrrad fahren. ;) Blöd ist naürlich, dass deine Schule so weit weg ist. Gibt es bei euch denn keine öffentlichen Verkehrsmittel? Inzwischen ist doch jedes noch so kleine Dorf zumindest mit einem Bus zu erreichen.

Vom eigenen Auto und vor allem von einem Kredit rate ich dir ganz dringend ab. Mag ja sein, dass du die Fixkosten zahlen kannst, aber was ist, wenn das Auto noch nicht abbezahlt ist und dringend repariert werden muss? Wer zahlt die Versicherung, die Steuer? Da es sicherlich dein erstes eigenes Auto sein wird, würdest du bei eigentlich jeder Versicherung recht hoch eingestuft werden, was durchaus einen Monatsbeitrag von 100€, je nach Auto sogar mehr, bedeuten kann. Hast du an ein bestimmtes Auto gedacht?

Kauf dir als Azubi lieber eine Monats- oder Jahreskarte für die Öffentlichen. Das kostet weniger (da Azubi-Rabatt) und du kannst dein restliches Geld ansparen oder dir sinnvolle Dinge davon kaufen.

Wenn ich den Bus nehme komme ich immer zu spät zur Arbeit.

Habe mich vertippt die Ausbildung ist 20Km entfernt.

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Hast du dir etwas Geld zurückgelegt? Mein erstes Auto hat damals 1000€ gekostet und war ganz gut.

Übrigens hast du bei deiner Berechnung die Versicherung vergessen.

Hallo,

da Du die Ausbildung erst am 01.08.13 beginnst, wirst Du wahrscheinlich noch einige Wochen in der "Probezeit" sein. Bei einem Kredit für ein Azubi scheuen sich sowieso einige Banken.... vor allem wenn derjenige noch in der Probezeit ist. Das kannst Du so erstmal ein wenig "knicken". Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass Du doch einen Kredit bekommst....

Wie wäre es denn mit Deinen Eltern / Verwandten? Die könnten doch den Kredit über sich laufen lassen und Du würdest ihnnen die Raten jeden Monat geben, damit sie den Kredit abbezahlen können.

PS: Mit 100 - 200 Euro Tank ist der ganze Spaß nicht getan...

KFZ - Versicherung : rechne mal ab ca. 900 Euro im Jahr , da Fahranfänger

KZF - Steuer: 80 - 150 € pro Jahr

KFZ - Inspketion / Wartung: Falls mal was kaputt ist, müssen auch mal schnell einige Euros her.... Sowie die jährliche Inspektion, die Dir je nach Marke auch noch was aus dem Konto zieht.

Gibt es keine Möglichkeit die Schule / Arbeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen? Für die Schule z.B könntest Du einige Leute suchen, die in Deinem Ort wohnen - aber auch täglich zur dieser Schule müssen. Die könnten Dich mitnehmen und steuerst denen etwas für Benzin / Unterhaltskosten bei.

Grüße,

Apfel

150€ pro Jahr Steuer? Wovon träumst du nachts?^^ Bei nem Diesel ist die 300€ Grenze schnell gesprengt...

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@Nashorn2

Das stimmt. Diesel sind so teuer in der Steuer.... Ich habe allerdings mit den 150€ einen relativ neuen Benziner angesprochen ( C180 CGI / 140 - 160 € Steuern pro Jahr).

Grüße,

Apfel

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@Apfel45

Naja, von nem Benziner würde ich ab Laufleistungen von mehr als 7000km im Jahr ganz klar abraten, das was man an der Steuer spart hat man an Sprit wieder verblasen...

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@Nashorn2

Schon ab 7.000 KM ? Ui, ui, ui , ui..... :-)

Ein Diesel lohnt sich erst ab ca. 12.000 KM im Jahr.... und da würde es sich erst gerade anfangen zu lohnen....

Nur weil man mehr als 7.000 KM im Jahr fährt braucht man keinen Diesel.... 7000 KM habe ich ziemlich schnell auf der Uhr.

Du musst das immer von verschiedenen Faktoren sehen:

  • Kurzstrecken - oder Langstreckenfahrer? Wer seinen Wagen für Kurzstrecken missbraucht für Einkäufe oder mal kurz ein Paar KM zum nächsten Ort etc. etc. - Der braucht keinen Diesel..... Denn Dieselfahrzeuge mögen absolut keine Kurzstrecken! Das würde sonst später ganz teuer in der Werkstatt werden ;-)

Auch bei Kurzstrecken kann ich schnell auf 7.000 KM kommen. Wenn man z.B 60% Kurzstrecken fährt - aber nur 40% Langstrecken (120 KM Entfernung / oder auch 2x im Jahr 400 KM) da würde sich absolut kein Diesel lohnen. Vor allem erzielen die neuen Fahrzeuge heute einen sehr guten Spritverbrauch! Die ecken schon sehr an Dieselfahrzeuge....

  • Bei einem Dieselfahrzeug liegt der Kaufpreis deutlich höher....

  • Die KFZ Steuer liegt deutlich höher.....

  • Die KFZ-Versicherung ist meistens teurer....

  • Die Inspektionen / Wartungen am Fahrzeug sind meistens auch etwas teurer....

Um den insgesamten Mehrpreis wieder "einzufahren" brauchst Du wirklich eine höhere jährliche Fahrleistung, als 7.000 KM ;-)

Ein Diesel lohnt sich auf jeden Fall , wenn man einen etwas weiteren Anfahrweg zur Arbeit hat. Zum Beispiel 60 KM hin und 60 KM zurück - da hätte ich mir auch einen guten gebrauchten Diesel geholt. Denn für die jährliche Fahrleistung benutze ich keinen neuwertigen Benziner.

Wenn ich zum Beispiel auch ein Vergleich stelle:

C 180 CGI ( 156 PS - Benziner ) - 8,5 Sekunden bis er auf 100 ist... 5,8 L. Verbrauch ->> Werksangabe/ 33.000 € Neupreis

C 220 CDI ( 170 PS - Diesel ) 8,4 Sekunden bis er auf 100 ist.... 4,1 L. Verbrauch ->> Werksangabe / 37.000 € Neupreis

Allein bei der Preisspanne beim Anschaffungspreis sollte man schon einiges fahren, damit man die Spanne erstmal ausgleichen kann ;-) Hinzu kommt die höhere Steuer /Versicherung / Inspektion - Wartung.....

Man muss halt immer abwägen, ob sich ein Diesel lohnt - oder nicht. Aber bei 7.000 KM - nein, nein.....

Grüße,

Apfel

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@Apfel45

Das hab ich mir am Anfang auch so gedacht, hab aber erst vor ein paar Monaten das ganze am beispiel vom Passat durchgerechnet (haben ein neues Vereinsauto gesucht) und siehe da: der Diesel hat sich schon ab knapp 7tKm gelohnt. Ist wirklich so, die Kombination Verbrauch+Dieselpreis holt es raus, an der Versicherung nimmt sich nichts, an der Wartung wenig und moderne Diesel kommen auch mit kurzstrecken klar.

Bei mir übrigens weniger ein Thema, mein DIeselchen macht 25tKm im Jahr^^

Im Übrigen sind Werksangaben Müll, und wer Neuwagen kauft und die dann noch in der Vertragswerkstatt warten lässt ist echt selbst schuld...

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@Nashorn2

Im übrigen hinkt der vergleich, hättest da den C200 als benziner nehmen müssen...

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@Nashorn2

Inwiefern haben sich die 7000 KM gelohnt? Kannst Du bestimmte Zahlen liefern - im Vergleich zu einem Benziner? Kannst Du einen Vergleich starten ?

Anschaffungspreis? Verbrauch insgesamt? Steuern? Versicherung? Wartung?

Bitte alles vergleichen mit einem Benziner und dann rechne mal aus, wieviele Jahre Du brauchst - um die Kosten wieder "einzufahren" .... bei 7.000 KM ;-)

Aber sei doch mal ehrlich ;-) Ein Diesel der eine jährliche Fahrleistung von 7.000 KM hat..... Der hat definitiv sehr viele Kurzstrecken drin :-P

Natürlich kommen moderne Diesel auch mit Kurzstrecken klar - aber nicht so souverän wie Benziner ;-) Dein Diesel wird es Dir mehr danken, als ein Benziner....

Letztendlich sind Kurzstrecken aber auch für einen Benziner "Gift" - trotzdem hält der mehr beim Kurzstrecken stand.

Naja... Ich denke, wer Neuwagen kauft und sie dann in der Vertragswerkstatt wartet, hat einfach viel Vertrauen in die jeweilige Automarke und möchte seine Garantie nicht verlieren ;-) Jedem das Seine.

Grüße,

Apfel

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überhaupt nicht sinnvoll. ausser für ein absolutes schrottauto. du musst auch versicherung und steuer bezahlen.

Eine Bank wird dir auch keinen Kredit geben. Da wirst du dir schon schnell etwas neues einfallen lassen müssen. Fahrgemeinschaft z.B.

Du wirst Dir ein Fahrrad kaufen müssen.

Von der Bank bekommst du kein Geld. Was ist denn mit deinem jetzigen Auto?

Du wirst keinen Kredit bekommen, dazu ist Dein Einkommen zu gering.

Mit einem Kredit würdest Du Dich auch sinnlos verschulden, Du hast bei diesem geringen Einkommen keine realistische Chance, den pünktlich und regelmäßig zurück zu zahlen.

Die Schuldenfalle droht, in Deiner Rechnung hast Du zudem Steuern und die Versicherung vergessen.

Du solltest Dir einen kleinen 50 ccm - Roller anschaffen, diese Fahrzeuge gibt es gebraucht bereits für wenige hundert Euro.

Damit kannst Du bequem einen Arbeitsweg von 10 Kilometern bewältigen, das geht sogar mit einem Fahrrad.

kauf dir nen gebrauchten roller

weiß ich nicht, kleines Auto könnte auch gehen, billig und klein

du verfährst aber auch keine 200€ im Monat an sprit

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