Axt Kopf abgebrochen--Welche Rechte?

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Mängelbeseitungsrecht grundsätzlich bei Verbrauchsgütern 2 Jahre §438 I Nr,3 BGB, bei einem Kauf mit einem Unternehmer vg. §474 BGB

Der Anspruch könnte wie folgt lauten: Ansprüch auf Mängelbeseitigung gegen V "Verkäuferin" gem. §§ 433, 437 Nr.1, 439 BGB.

Auf Deutsch übersetzt: Aus einem Kaufvertrag ist ein Schaden entstanden und du willst ihn beseitigt haben oder neue mangelfreie Ware.

Probleme: 1) Verkäufer muss Unternehmer sein "gewerblich", ich geh mal davon aus, dass hier trifft. 2) Grundsätzlich übernimmt der Käufer die Gefahr auf VErleschlechterun der Sache nach übergabe! § 446 BGB, dann haftet der VErkäufer nur für Schäden, die von Anfang an vorlagen! aber bei einem Vertrag mit einem Unternehmer geht man grundsätzlich "siehe erster Satz" 2 jahre davon aus, dass der Fehler von Anfang vor lag.

Hauptproblem: §476 BGB, nach 6 Monaten muss der Käufer beweisen, dass der Mangel schon von Anfang an vorlag, auf deinen Fall überestzt:

Du musst beweisen können, z.b Mittels eines Gutachten, dass der Schaden an der Sache von Anfang vorlag "hier z.b durch einen anfänglichen Mangel in der Verarbeitung".

Ein Gutachten kostet ca. um die €100, ist es das Wert? ^_^

Übersetzt auf deinen Fall: Du kannst nichts tun, nur eine neue Axt von besserer Qualität kaufen, kulant war die Käuferin ja wie beschrieben nicht und Garantie "die freiwillig wäre" ist ja auch keine drauf.

Hoffe ich konnte dir Helfen viel Glück.

bei einem Vertrag mit einem Unternehmer geht man grundsätzlich "siehe erster Satz" 2 jahre davon aus, dass der Fehler von Anfang vor lag.

Wie kommst du darauf? Zudem widerspricht das dem nächsten Satz.

Richtig ist: Grundsätzlich muss der Käufer beweisen, dass ein Sachmangel bereits zum Übergabezeitpunkt vorhanden war. Nur beim Kauf eines Verbrauchers von einem Unternehmer geht man innerhalb der ersten sechs Monate davon aus, dass das der Fall ist, und der Unternehmer muss das Gegenteil beweisen - tritt der Mangel erst später auf, gilt wieder die normale Regel.

Aber insgesamt eine umfassende, gute und im Ergebnis auch korrekte Antwort.

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@Ratirat

Der Satz bezog sich teleologisch auf den Kaufvertrag. Das für andere Vertragsformen andere Rechtsnormen gelten ergibt sich daraus.

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@H5N11

Jetzt hab ich verstanden was du beanstandet hast :D Selbstverständlich ist es so, dass die Mängelansprüche gem. §438 I Nr.3 BGB bei Verbrauchsgütern nach 2 Jahren enden, aber man gem. §476 BGB die ersten 6 Monate davon ausgeht, dass der Fehler von Anfang an vorliegt :P.

Im Prinzip hab ich das oben auch gemeint, aber leider total falsch beschrieben xD

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Am Stiel kann man sehen, ob die Axt abgebrochen ist, weil mit dem Stiel statt dem Kopf auf das Holz geschlagen wurde. Das wäre dann selbstverschuldet. Ansonsten bricht der Stiel auch nicht ab.

Sorry, hab mich wohl falsch ausgedrückt. Der Stiel ist noch ganz aber der Kopf der Axt ist abgeflogen

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Sorry, hab mich wohl falsch ausgedrückt. Der Stiel ist noch ganz aber der Kopf der Axt ist abgeflogen

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es ist denkbar dass der Griff mal durch fehlerhafte Bedienung geprellt wurde sprich nit diesem gleich hinter dem Spaltkeil auf Spaltbock geschlagen wurde. Unter solchen Umständen haste Garantie verloren

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