Autoversicherung - Wie werden die Prozente berechnet?

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6 Antworten

Du haust etwas durcheinander. SF-Klassen erfährt man sich. Ein schadenfreies Jahr mehr ergibt eine SF-Klasse mehr. Diese SF-Klasse nimmt man von Gesellschaft zu Gesellschaft mit. Die Jahre werden intern zwischen den Gesellschaften abgefragt, damit keiner schummelt. Fährt Person A 3 Jahre unter ihrem Namen unfallfrei, hat sie eher SF 3. als SF10. Es ist egal wie lange sie den Führerschein besitzt. Vielleicht ist sie schon 7 Jahre mit dem Wagen des Partners/Arbeitgebers gefahren, egal. Weil nicht auf ihrem Namen.

Dann kommen die Prozente ins Spiel. Die sind bei jeder Gesellschaft anders. SF1 hat Prozente, SF5 hat weniger Prozente.... verschieden. Eigentlich kann man sie aus dem Gedächtnis streichen. Wenn der 100% Beitrag sehr hoch ist (1000€), dann zahlst du mit 45% trotzdem mehr Beitrag als 50% von einem niedrigen 100%Beitrag (800€).

Entscheident ist die SF-Klasse!!

Es werden die unfallfreien Versicherungsjahre gezählt. In dem Beispiel müsste ja das aktuell versicherte Fahrzeug auf SF2 oder SF3 fahren und dementsprechend wird es auch fortgesetzt. Es zählt nicht die Zeit seit Führerscheinerwerb.

SF3
Die Prozente zu SF3 werden von den Versicherern selbst festgelegt.

Hier muß man sehr vergleichen.

Quatsch, die erfährt man sich doch. Die Anzahl der Jahre ist daher unabhängig von den Rechnereien der Gesellschaften.

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@BenniXYZ

Oh Schit, das war jetzt falsch, du hast natürlich Recht. Man muß die Beiträge vergleichen.

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Standardfall:

jemand schließt die Versicherung ab, ohne irgendwelche Prozente zu übernehmen:

Anfangs wird dieser auf SF 1/2 eingestuft und wandert dann jedes Jahr eine SF nach oben.

Es gibt allerdings auch die möglichkeit, das die SF von jemand anderen übernommen wird, wenn plausibel nachgewiesen werden kann, das du regelmäßig mit dem Auto gefahren bist. Zum Beispiel wenn du dein auto als Zweitwagen über deine Eltern versicherst und dann nach einiger Zeit die SF von dem Zweitwagen auf deinen eigenen Versicherungsvertrag übernimmst.

Wie lange jemand den Führerschein besitzt spielt keine Rolle.

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@cat64k

Stimmt nicht, es gibt auch Tarife/Konzepte, die sich nur an den Jahren orientieren, die man Führerscheinbesitzer ist. Diese Jahre werden umgerechnet in SF-Klassen. Stichwort Sondereinstufung. (Itzehoher, Degenia, RuV, Condor, Kravag...)

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Es zählen die unfallfrei zurückgelegten Versicherungsjahre.

man fängt immer Mit SF 1/2 an egal ob man seit 4 oder 70 Jahren den Führerschein hat oder man fängt mit SF 0 an wenn man noch keine 3 Jahre den Führerschein hat, und dan geht es jedes Jahr eine Klasse höher

Ja und dann gibt es noch zig Sondereinstufungen. Man kann sogar mit der gleichen SF Klasse wie sein Partner einsteigen.

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