Autoverkauf Betrug-Geld zurück?

12 Antworten

Da es sich um einen Privatkauf handelte ist der Veräußerer von der Sachmängelhaftung befreit.

Anders als bei einem autorisierten Händler der 2 Jahre Gewährleistung anbieten muß.

Du hast die Probefahrt gemacht und Dich für den Kauf entschieden.

Alles was Du nach dem Kauf mit dem Fahrzeug angestellt hast, kann der Verkäuferin nicht angelastet werden.

Selbst Vetternwirtschaft zwischen Verkäuferin und Werkstattbesitzer muß erst einmal nachgewiesen werden.

Du hättest zu einem nächsten Dekra- oder TÜV Stützpunkt fahren bzw. das Fzg. in einer neutralen Wekstatt vorstellen können.

Wären hier Einwände seitens der Verkäuferin gekommen, hätte man hier schon Vorsicht walten lassen können.

Da es sich um einen Privatkauf handelte ist der Veräußerer von der Sachmängelhaftung befreit

Sofern sie ausgeschlossen wurde.

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Also demnach ist es wohl so dass das Getriebe im 1.Gang "singt". Das kann einen stören oder nicht, da ich es selbst nicht höre kann ich nicht beurteilen ob dies noch im Ramen des Normalen ist oder nicht.

Der Verkäuferin würde ich glatt glauben 1,5 Jahre problemlos so gefahren zu sein, ob der Werkstattmeister seiner Nachbarin eine Gefälligkeit tat und dieses Geräusch verharmloste oder die Werkstatt Deines Vertrauens dieses Geräusch überbewertet kann ich wie erwähnt nicht beurteilen.

Dieses Geräusch war allerdings während der Probefahrt zu hören, es wurde auch darüber gesprochen und der Verkäuferin ist da wohl keine arglistige Täuschung vorzuwerfen da sie die Harmlosigkeit dieses Geräusches von einer Werkstatt bestätigt bekam.

Wenn es Dich bis jetzt nicht gestört hat dann fahr doch einfach so weiter, vielleicht mal einen Getriebeölwechsel machen (jedenfalls Mal nach dem Ölstand schauen lassen). Wirklich Bedenklich wird es erst wenn es richtig brummt.

Das heißt, dass ich mir erst sorgen machen muss, wenn er nicht mehr pfeifft, sondern das Geräusch richtig 'offensichtlich' ins Brummen übergeht?
Meine Werkstatt meinte auch, dass man überlegen sollte, die Kupplung neu zu machen, da der Kilometerstand auf die 160.000 zu geht.. Was meinst du dazu? Muss ich das wirklich machen?

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@Unicorndoll

In Verbindung mit einem Getriebetausch würde ich dies sicherlich in Betracht ziehen weil dann ohnehin das Getriebe draussen ist und der Kupplungswechsel kaum zusätzliche Arbeit wäre. Ohne dass das Getriebe ausgebaut werden soll würde ich die Kupplung drin lassen bis die Probleme bereitet.

Den Abnutzungsgrad der Kupplung kann man nicht mit der Km-Laufleistung in Verbindung bringen, mein letztes Auto hab ich mit 260.000km und erster Kupplung verkauft, hat mittlerweile über 300.000Km drauf und immernoch die erste Kupplung drin. Andere bringen es fertig die Kupplung nach 10.000Km (nein, ich hab keine 0 vergessen) runter zu haben.

Um die Kupplung zu wechseln muss das Getriebe vom Motor getrennt werden (bei Opel konnte man mal die Getriebewelle rausziehen und die Kupplung recht einfach wechseln, geht aber beim Astra soweit ich weiss nicht mehr). Baut man das Getriebe aus schaut man sich Die jedenfalls an und wechselt die wenn sie schon recht verschlissen ist (weil sonst die ganze Arbeit in absehbarer Zeit wieder nötig wird), aber wenn man das Getriebe nicht ausbaut und die Kupplung funktioniert lässt man dies zusammen bis sich daran Was ändert.

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Die Verkäuferin hat mir offensichtlich etwas verheimlicht, und da auch
noch den werkstattmeister (den sie übrigens kannte) mit eingeschleust.

Heftige Anschuldigungen, die der Sachverhalt leider nicht hergibt :-(

Tatsächlich hat dir die VK dir gerade nicht arglistig etwas zu dem Pfeifgeräusch verschwiegen, sondern dies "als seit 1,5 Jahren vorhanden und normal" angegeben, wie sie es nachweilich von ihrem Werkstattmeister genauso erfahren hat :-)

Wenn 3 Wochen nach Übergabe der Dieselfilter leckt, ist das schlicht Pech, weil bei Gebrauchtwagen irgendwann erwartbar.

Und ob deine Werkstatt nicht im wohlverstandenen Kosteninteresse daraus einen kostenträchtigen Kupplungs-, gar Getriebschaden macht, würde ich an anderer Stelle durchaus erst einmal überprüfen lassen.

Selbst wenn: Im Ergebnis hast du etwas gekauft, was genauso "vereinbart" und "bei Sachen gleicher Art üblich oder erwartbar ist", mithin kein sachmängelhaftes Fahrzeug übergeben bekommen. Denn das das Pfeifgeräusch durch einen Kupplungs- oder Getriebschaden hervorgerufen wird, wusste sie nicht, im Gegenteil ihre Werkststt hat das ausdrpcklich verneint, worauf sie sich verlassen durfte :-O

Unterstellt, bei diesem Kauf von Privat ist die Sachmängelhaftung über die Übergabe hinaus wirksam ausgeschlossen worden, was bei Standard-Kaufverträgen die Regel ist, kannst du die VK für keinen der nach Übereignung festgestellten Mängel in Haftung nehmen :-(

Es sei denn, du könntest der Verkäuferin Kenntnis der ihr bei dem Verkauf bereits bekannten Mängel nachweisen - etwa durch TÜV-Berichte, Werstattrechnungen, schriftliche Angaben des Vorbesitzers.

G imager761



TÜV berichte hatte sie angeblich nicht.

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@Unicorndoll

Muss sie auch nicht. Kannst du ihr keine Kenntnis eines undichten Filters und über einen angeblichen Kupplungs- oder Getriebschaden nachweisen, trägst du die Instandsetzungskosten des pfeifenden Wagens nach Übergabe selbst es sei denn, sie hätte eine gesetzl. Sachmängelhaftung von 2 Jahren konkludent gewährt.

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