Autounfall und ich bin nicht versichert?

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7 Antworten

du bist grundsätzlich nicht versichert, stimmt, ABER das Auto, unabhängig vom Fahrer. 

Dein Freund bekommt rückwirkend eine Beitragserhöhung und als Strafe evtl. 1 Jahresbeitrag. Das wars. 

Sollte keine Vollkasko vorhanden sein, bleibt er auf dem Schaden sitzen. Ob du deinem Freund ein neues Auto kaufen kannst?

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Also, versichert wurde ja immer das Fahrzeug, so zumindest bei meiner. Meine sagt zum Fahrerkreis: Keine Änderung in den Dokumenten für einen Zeitraum von bis zu drei Wochen/Jahr und dies kann gesplittet werden.

Was sagt denn die Versicherung des Freundes dazu?

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Ganz entspannt! Die Haftpflicht zahlt den Schaden am fremden PKW. Allerdings die Teilkasko zahlt nichts, für den Schaden an euren Auto müsst ihr selbst aufkommen

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Das Auto ist versichert! Dein Freund muss nur die Beiträge für  den zustätzlichen Fahrer zahlen (nachträglich!) sowie vielleicht eine zusätzliche Vertragsstrafe.

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Die Frage, ob du oder irgendeine andere  Person, die mit dem Auto fährt, versichert ist, stellt sich überhaupt nicht. Versichert sind nicht irgendwelche Personen, sondern das Fahrzeug bzw. dessen Halter.

Wenn durch das Fahrzeug ein Schaden angerichtet wird, haftet dem Geschädigten dafür die Teilkaskoversicherung des Fahrzeuges..

Die Angabe von Personen, die mit dem Fahrzeug fahren dürfen, ist lediglich eine Frage der Vertragsgestaltung zwischen Halter und Versicherung. Viele, inzwischen wohl alle Versicherungen gewähren ihren Kunden einen Preisnachlass, wenn diese sich verpflichten, nur bestimmte Personen mit dem Fahrzeug fahren zu lassen. Fahren andere Personen mit dem Fahrzeug, so ist das ein Verstoß gegen die Vertragsbedingungen. Dies führt aber im Falle eines Unfalles nicht zur Leistungsfreiheit der Versicherung und auch nicht zu einem Recht, den Fahrer oder Halter in Regress zu nehmen.

Die Versicherung kann in einem solchen Falle lediglich eine Vertragsstrafe verlangen, die aber auch im Vertrag angedroht worden sein muss.

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Kommentar von oktobeeer
15.04.2016, 08:32

Danke !

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Kommentar von qugart
15.04.2016, 08:34

Da stimmt alles.

Man muss aber noch hinzufügen, dass der Unfallverursacher auch den Vermögensschaden des Versicherungsnehmers bezahlen muss. In dem Fall ist es ein vermutlich vereinbarter Selbstbehalt und auch die höhere Prämie nach der Hochstufung des Versicherungsvertrages aufgrund der Regulierung. zu den Vermögensschäden zählt dann auch die etwaige bereits beschriebene Vertragsstrafe.

Begründet ist das durch § 823 BGB Schadensersatzpflicht

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Kommentar von kim294
15.04.2016, 08:36

Genau so ist es. Was noch passieren kann: Der Vertrag wird rückwirkend so umgestellt, dass auch andere Personen fahren dürfen und die entsprechenden Beiträge werden nachgefordert.

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Kommentar von derBertel
15.04.2016, 08:40

Konkret ausgedrückt heißt das: Die Versicherung wird Rabatte aus dem Versicherungvertrag rückwirkend einfordern. Wenn dein Freund beispielsweise einen Rabatt als Alleinfahrer hatte, so ist dieser null und nichtig. Auch wird die zukünftige Versicherungsprämie steigen. Am Versicherungsschutz ändert das alles aber überhaupt nichts. Versichert ist man immer, wenn die Prämie bezahlt ist.

Also vollkommen korrekt was Strolchi2014 schreibt und mein Text ist nur ne kleine Ergänzung.

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Kommentar von PatrickLassan
15.04.2016, 08:40

Wenn durch das Fahrzeug ein Schaden angerichtet wird, haftet dem Geschädigten dafür die Teilkaskoversicherung des Fahrzeuges..

Für Fremdschäden zahlt die Kfz-Haftpflichtversicherung, die Teilkasko-Versicherung zahlt für bestimmte Schäden am eigenen Fahrzeug (z.B. Glasbruch, Wildunfälle)

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Kommentar von peterobm
15.04.2016, 08:58

Versichert sind nicht irgendwelche Personen, sondern das Fahrzeug bzw. dessen Halter.

ausschliesslich das Fahrzeug, egal wer fährt. 

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Kommentar von Crack
15.04.2016, 09:20

Wenn durch das Fahrzeug ein Schaden angerichtet wird, haftet dem Geschädigten dafür die Teilkaskoversicherung des Fahrzeuges..

Nein, die Haftpflichtversicherung.

Die Teilkasko hat damit nichts zu tun.

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DIe Versicherung ist Fahrzeuggebunden, nicht Persoenengebunden.

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das auto des unfallgegners zahlt die versciherung des autos deines freundes, auch wenn du dort nicht eingetragen bist. allerdings kann sie das geld von deinem freund zurückfordern, und der dann von dir.

das auto deines freundes musst du dann zahlen, wenn du es denn kannst.

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Kommentar von kim294
15.04.2016, 08:40

Nein, die kann das Geld nicht zurückfordern. Was passieren kann ist eine Vertragsstrafe zum Beispiel in Höhe eines Jahresbeitrages und eine rückwirkende Umstellung des Vertrages mit Beitragsnachzahlung.

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